Video: Was ist Kunst?

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=VQtgGASlvXk[/tube]

Ich arbeite an der ersten deutschen Vorlesungsreihe über die objektivistische Philosophie von Ayn Rand. Ich werde sie in Form von Videos unterschiedlicher Länge auf YouTube gratis zur Verfügung stellen. Die Vorlesungsreihe beruht auf Texten aus meinem Philosophiebereich, die ich verbessere und erweitere. Diese wiederum bauen auf den „offiziellen Texten“ rund um Ayn Rands Philosophie auf. Größtenteils von ihr selbst, teilweise von anderen Mitgliedern der Denkschule. Den Text zum aktuellen Video findet man unter Ästhetik.

Der Link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=VQtgGASlvXk

Ich habe mich außerdem zu einigen Veränderungen im Feuerbringer-Magazin durchgerungen. Bislang habe ich immer abwechselnd oder gleichzeitig zwei Zielgruppen angesprochen: Rational denkende, in der Regel intellektuelle Menschen und die breite, interessierte Öffentlichkeit. Von nun an werde ich nur noch rationale Zeitgenossen ansprechen und die breite Öffentlichkeit so breit sein lassen, wie sie möchte. Weiterlesen

Steuergelder für die Verblödung Ihrer Kinder

Das „Haus, das Verrückte macht“ in „Asterix erobert Rom“ macht sich über die ausartende Bürokratie und die seltsamsten Verwaltungsvorschriften lustig. In Hamburg wurde passenderweise entschieden, dass in der staatlichen Wilhelmsburger Ganztagsschule Fährstraße „waldorfpädagogische Elemente“ in den regulären Unterricht übernommen werden sollen. Die GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften), ein Verein von esoterikkritischen Wissenschaftlern, wandte sich im Vorfeld gegen das Projekt. Doch ihre Einwände wurden nicht ernstgenommen. Weiterlesen

Video: Der Neue Atheismus und die Krise des Humanismus

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=-mRPZ_O9bUU#t=471[/tube]

Brendan O’Neill, Redakteur des britischen Online-Magazins Spiked, kritisiert in dieser aktuellen Diskussionsrunde den Neuen Atheismus rund um Richard Dawkins, Christopher Hitchens und co. Seiner Ansicht nach ignorieren die Neuen Atheisten die Unterschiede zwischen Menschen und Tieren und haben ein deterministisches, reduktionistisches Menschenbild, das weniger humanistisch ist als alles, was gläubige Menschen vertreten. Die Neuen Atheisten reduzieren den Menschen zu einer rein biologischen Entität. Weiterlesen

Anpasser und Roboter

In meiner Punk-Phase war ich gegen all diese „Anpasser“ voreingenommen, die sich an anderen orientieren, statt selbst zu denken. Jetzt bin ich nicht länger nur gegen sie voreingenommen. In der objektivistischen Philosophie heißen Anpasser „Second Hander“ und ihre Anpassung gilt als die bestimmte Form eines Denkfehlers, des Unvermögens, in Prinzipien zu denken. Jetzt verstehe ich endlich die Reaktionen vieler meiner Gesprächspartner, die mich so oft in den Wahnsinn getrieben haben mit ihren bizarren Antworten. Weiterlesen

Barbara Branden ist tot

Am 11. Dezember 2013 ist Barbara Branden gestorben. Sie gehörte zum „inneren Kreis“ um die Philosophin Ayn Rand. Ihr Mann Nathaniel Branden hatte eine Affäre mit Rand, der Barbara und Rands Ehemann Frank O’Connor mit wenig Begeisterung zustimmten. Die Affäre hatte die Konsequenzen, die man als Objektivist erwarten würde und die ausgerechnet von Rand nicht vorhergesehen wurden. Ayn Rands Gründe für die Affäre waren ihre Fantasien über Dreiecksbeziehungen, die in vielen ihrer Bücher eine Rolle spielen, ihr Wunsch nach einem intellektuell ebenbürtigen Partner (was ihr Mann nicht war) und ihr Wunsch nach der sexuellen Initiative des Mannes (die O’Connor nicht zeigte). Geht uns das eigentlich etwas an? Wie beim Tagebuch von Anne Frank habe ich bei Rand-Biografien immer wieder den Eindruck, dass mich das eigentlich nichts angeht und ich es auch nicht wissen will. Leider ist es aber schon zu spät, da die Details von Rands Liebesleben bereits Gegenstand vieler öffentlicher Streitereien waren.

Immerhin kann man eine Lehre daraus ziehen. Wer sich in einer ernsthaften Beziehung befindet, sollte niemals eine Affäre beginnen. Wer Probleme mit dem Partner hat, sollte diese lösen oder die Partnerschaft beenden.

Am Ende brach Rand mit den Brandens und nach dem Tod ihres Ehemanns allmählich mit praktisch jedem außer ihrem Erben Leonard Peikoff. Peikoff führte die Praxis fort, aus persönlichen Gründen Mitglieder aus dem Ayn Rand Institute auszuschließen. Darum entstand eine alternative Organisation mit dem aktuellen Namen Atlas Society. Und die Atlas Society ist der Urheber des folgenden, für mich bewegenden Nachrufes auf Barbara Branden:

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=TB0jN-mDYUk[/tube]

Barbara Branden selbst ist vor allem für ihre persönliche Involvierung in Ayn Rands inneren Kreis und für ihre Biografie The Passion of Ayn Rand bekannt, die auch von Hollywood verfilmt wurde. Sie hat aber auch eine eigene intellektuelle Leistung vorzuweisen, nämlich ihre geschätzte Vorlesungsreihe The Principles of Efficient Thinking. Der Rechteverwalter The Culture of Reason Center hat Auszüge der Vorlesungsreihe nun gratis auf YouTube zur Verfügung gestellt. In Feminist Interpretations of Ayn Rand verteidigt Barbara Branden Rand außerdem als Feministin im aufklärerischen Sinne.

Ed Hudgins von der Atlas Society hat Branden jährlich bis zum Ende getroffen. Er bestätigt, was Barbara über sich selbst sagte, dass sie sich nicht verändert hatte. „Sie blieb intellektuell scharf und leidenschaftlich bis zum Ende.“ In den letzten Jahren trug Branden einen Davidstern um den Hals. Sie war nicht religiös, sondern blieb eine Atheistin. Aber sie sagte, es sei ein Statement. Ein Statement über den Islam und über die Linken, die Juden und den Staat Israel zerstören wollen, nicht für ihre Laster, sondern für ihre Tugenden.

Schließlich muss ich darauf hinweisen, dass Leonard Peikoff zwar eine persönlich sehr fehlerhafte Figur sein mag, aber seine Bücher sind gut – von seinen Vorlesungs-typischen Plauder-Einlagen abgesehen -und im Grunde unausweichliche Must-Reads für jene, die sich für den Objektivismus ernsthaft interessieren.

Die Aufklärungs-Kollektion

Yup, ich hatte wieder kreative Einfälle. In wenigen Jahrzehnten bis Jahrhunderten, wenn die Menschen in meiner Dimension leben, werden sie die Massen begeistern. „Der Objektivismus ist die Philosophie der Zukunft“, sagte Ayn Rand. Und die Zukunft lässt auf sich warten. Bis dahin gehöre ich zur Minderheit der ungefähr 300 deutschen Freimarkts-Spinner. Immerhin bekommen wir überproportional viel Publicity („Raubtierkapitalismus“, „die wollen Zustände wie in Amerika“, „und die Armen können verhungern“). Als ob es wirklich irgendwelche einflussreichen Laissez-faire-Aktivisten in Deutschland gäbe, die mehr sind als eine linke Projektionsfläche, geboren aus einem absoluten Mangel an irgendeiner realen Opposition.

Für die Übergangszeit bis zur utopischen Zukunft erblicke man nunmehr die neuesten Sweater, die man sich im Feuerbringer-Shop besorgen kann (der übrigens zu Spreadshirt gehört – also keine Sorge, dass ihr euch auf mich verlassen müsst). Wobei: Die Sweater sind sogar für säkulare Humanisten, Atheisten und Aufklärer generell geeignet. Wie immer: Wenn ihr irgendein Produkt möchtet, das es bei mir noch nicht gibt, sagt Bescheid, feuerbringer(at)hotmail.de. (Und danke für die Hinweise auf kritische Artikel über Nelson Mandela. Die befinden sich allerdings alle in linken und rechten Randpublikationen – in den Massenmedien habe ich noch keine entdeckt).

Update: Habe die grellen Farben abgeschwächt.

frohe-botschaft_design god-is-dead_design vernunft-in-ewigkeit_designprometheus-armee_design der-bessere-ist-der-feind-des-gutmenschen_design prometheus_design dein-gott-existiert-nicht_design

 

 

 

Mandelas ökonomisches Versagen

Der irische Blogger Mark Humphrys kommt zum selben Ergebnis für die britischen und irischen Medien in Bezug auf die Berichterstattung über Nelson Mandela wie ich über die deutschen Massenmedien: Totalversagen. Vollkommen einseitig positive Darstellung. Hin und wieder in positiven Artikeln versteckte Kritik, aber kein dezidiert kritischer Artikel. (Wenn ihr einen findet, schreibt mir: feuerbringer(at)hotmail.de).

Humphrys hat sich außerdem die ökonomische Entwicklung Südafrikas unter Mandelas Präsidentschaft von 1994-9 angesehen. Fazit: Totalversagen Mandelas. Wer es nicht glaubt: Weiterlesen

Luigi kommt deine Steuern holen

Das Gesetz der großen Zahl: Je mehr Sweater ich designe, desto mehr gehe ich den Lesern auf die Nerven. Trotzdem brauchen auch Liberale Kleidung, wenigstens einige von uns. Manche Leute sind immer schwer empört, dass ich mich ausgerechnet als „radikaler Kapitalist“ erdreiste, auf meinem eigenen Blog Schleichwerbung für meinen eigenen Online-Shop zu machen – obwohl das überhaupt nicht meinem öffentlichen Auftrag entspricht! Kapitalisten sollten von allen Menschen nicht irgendwas verkaufen wollen!

Vielleicht verwechseln die Empörten diesen privaten Blog mit einem öffentlich-rechtlichen journalistischen Magazin und meinen Auftrag als Privat-Blogger (?) mit dem Auftrag eines dem Gemeinwesen verpflichteten, Schleichwerbe-befreiten, aus öffentlich-rechtlichen Gebühren finanzierten Journalisten (ich wäre im Übrigen erstaunt, wenn ihr selbst einen davon findet). Hier ist der Unterschied: Journalisten werden für ihre Arbeit entschädigt. Ich als Blogger überhaupt nicht. Klar? Gut. Das müsste man doch selbst als Religionslehrer kapieren.

Trotz der Schuld, die ich erneut auf mich lade, habe ich noch ein paar Nachzügler im Angebot, mit denen der ein oder andere womöglich seine Umwelt erfreuen mag – oder die ihn einfach nur so sehr amüsieren wie mich. Neu dabei ist zum Beispiel die Gender-Studies-Kollektion. Der politische Hintergrund: http://www.feuerbringer-magazin.de/philosophie/politik

ShopWissenschaftGender ShopMännerhass ShopGummizelle ShopGenderMarxismusShopKinderkrippen ShopFeministischeHochzeit ShopNihilismus ShopEiner ShopTeaParty

Ruhe in weiß gewaschener Weste

Nelson Mandela hat viel Gutes bewirkt. Im Gegensatz zu Mohandas Gandhi ist es ihm gelungen, eine Kolonialherrschaft zu beenden, ohne einen Bürgerkrieg zu entfachen. Seine Politik der Versöhnung hat das Schlimmste verhindert.

Angesichts der zahlreichen innenpolitischen Probleme in Südafrika und der desaströsen Politik seiner Nachfolger Thabo Mbeki and Jacob Zuma war Mandelas Erfolg aber nicht perfekt. Zudem war Mandela ein überzeugter Kommunist und mit Diktatoren wie Castro und Gaddafi befreundet.

Von all dem und den weiteren Schmutzflecken auf Mandelas Weste, die in meinem Artikel Die dunkle Seite von Nelson Mandela nachzulesen sind, erfährt man praktisch nichts in den Mainstream-Medien. Weiterlesen

Warum die Linke den Dschihad begünstigt

„Als eine arabische Frau, die drei Jahrzehnte lang an einem Leben unter der islamischen Scharia leiden musste, ist es klar für mich, dass die politische Ideologie des Islams und die Scharia unnachgiebig von der westlichen Zivilisation bekämpft werden müssen, um ihre Etablierung in einer freien Gesellschaft zu verhindern.

Allerdings habe ich festgestellt, dass ich an zwei Fronten kämpfe. Die erste Front richtet sich gegen Islamisten, ein sehr waghalsiger Kampf. Die andere Front besteht aus zu vielen uninformierten Individuen, die sich selbst als aufgeschlossene „Progressive“ betrachten.“

Wafa Sultan, Obstacles in Liberating Islam

„Aber was, wenn diese Täter Recht hatten und wir Unrecht?“

Norman Mailer über den Anschlag vom 11. September 2001, The Intellectual as Barbarian

In seinem neuesten Blogeintrag bietet der irische Blogger Mark Humphrys eine Erklärung für die Schützenhilfe an, die linke Kritiker des Westens und linke Verteidiger des Islams den Islamisten leisten. Übersetzt: Weiterlesen

Die dunkle Seite von Nelson Mandela

Ein „Kämpfer für die Freiheit“ (n-tv.de), ein „Held der Freiheit“ (SPIEGEL Online), der „friedlichste Mensch der Welt“ (bild.de). Der Personenkult um Nelson Mandela ist unberechtigt. Mandela hatte gravierende Schattenseiten.

(Updates, 8.12.: Antworten auf Kritik, weitere Fakten)

Siehe auch den Beitrag: Ruhe in weiß gewaschener Weste Weiterlesen

Wir sind Kapitalisten

„Wir sind keine Kapitalisten“, sagte Parteichef Christian Lindner laut SZ über die FDP. Er glaubt, „unsensible Äußerungen“ und ein „schlechter Umgang miteinander“ wären die Gründe für die Stimmenverlust der FDP. Sind sie nicht. Grund für den Stimmenverlust der FDP ist der Eindruck, dass die Partei für nichts steht – der sich nun wieder erhärtet. Weiterlesen

Virtuelle Gulag-Tour eröffnet

Das russische „Museum Gulago“ hat nun die sowjetischen Gefangenenlager namens „Gulags“ aufwändig dokumentiert und die Materialien in einem virtuellen Museum öffentlich zugänglich gemacht (auch auf Englisch):

http://gulag.cz/en/virtualni-prohlidka-gulagu.html

Die deutschen und polnischen Konzentrationslager der Nazis sind gut dokumentiert und als Museen öffentlich zugänglich, aber die russischen Gulags, wo die Kommunisten unter anderem ihre politischen Gegner unterbrachten, die ließ man bislang einfach in der Ödnis stehen und verrotten. Kein Witz. Die Mitarbeiter des Museum Gulago haben selbst kürzlich erst die baulichen Reste der Lager ausfindig gemacht. Dafür haben sie sich sogar mit Macheten und Kettensägen durch die russischen Wälder kämpfen müssen!

Die Gulags dienten zwar nicht zur unmittelbaren physischen Vernichtung der Gefangenen, im Unterschied zu KZs, aber die Lebensverhältnisse dort waren so schlecht, dass im Ergebnis von 1918 bis 1991 ungefähr 40 Millionen (konservative Schätzung) Menschen in den Gulags ums Leben kamen. Die Opferzahl ist also durchaus mit den vielen Millionen KZ-Opfern vergleichbar, auch wenn man den kürzeren Zeitraum einbezieht. Die grundlegende Ideologie der Totalitarismen war im Kern ähnlich: Die Gruppe (Volk/Klasse) ist alles, du bist nichts. Da jeder Mensch ein Individuum ist, wird er in einem solchen System schnell zu „nichts“ reduziert.

Die Lager wurden von Lenin etabliert und von Stalin am stärksten genutzt. Auch Chruschtschow und Breschnew ließen ihre politischen Gegner in Gulags unterbringen. Erst Gorbatschow ließ die Lager wirklich auflösen (sie wurden nach Stalins Tod 1953 etwa um 1960 kurz aufgelöst, aber von Chruschtschow neu organisiert. Dann nannten die Kommunisten die Gulags „Besserungsarbeitskolonien“).

Wo jeder studieren darf

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=1vMZXGvPayU[/tube]

Die sogenannten „Community Colleges“ in den USA sind steuerfinanzierte Einrichtungen, die jedem die Möglichkeit bieten, zu studieren. Kathy Prellwitz lehrt in einer dieser Einrichtungen Englisch. In diesem Video beschreibt sie ihre Erfahrungen.

Sie vergleicht Community Colleges mit psychiatrischen Einrichtungen. Prellwitz hat eine ganze Reihe von drogenabhängigen Studenten, die ihr Studium vor Gericht als Entschuldigung gebrauchen, um nicht ins Gefängnis zu kommen. Dann gibt es den Vietnamveteranen, der sich vor der Klasse entblößt. Einen Studenten, der Stimmen hört und glaubt, dass der neue Freund seiner Ex der Teufel ist. Dieser Student würde gerne missbrauchte Frauen therapieren und studiert Psychologie. Dann wäre da noch der Student, der überzeugt war, dass es in Afrika sprechende Affen gibt. Und dessen Weltbild zusammenbrach, als Prellwitz ihm erklärte, dass es durchaus keine sprechenden Affen in Afrika gibt.

So viel zu der Idee, dass jeder ein Recht habe, zu studieren.