Die dunkle Seite von Nelson Mandela

Ein „Kämpfer für die Freiheit“ (n-tv.de), ein „Held der Freiheit“ (SPIEGEL Online), der „friedlichste Mensch der Welt“ (bild.de). Der Personenkult um Nelson Mandela ist unberechtigt. Mandela hatte gravierende Schattenseiten.

(Updates, 8.12.: Antworten auf Kritik, weitere Fakten)

Siehe auch den Beitrag: Ruhe in weiß gewaschener Weste

Da ich hier die komischsten Kommentare bekomme, kurz zu meinem Hintergrund (für Details, siehe „Feuerbringer„): Ich bin liberal, also ein Vertreter individueller Menschenrechte. Schwarzer und weißer Rassismus sind Varianten primitiven, kollektivistischen Denkens. Je mehr das Individuum von irgendwelchen Stämmen, Völkern, Rassen in Ruhe gelassen wird und sein eigenes, freies Leben führen kann, desto besser. „Freiheit“ gibt es nicht für Völker – denn das bedeutet in der Regel die Unfreiheit von Individuen innerhalb eines Volkes – sondern für individuelle Menschen. Wenn ich der einseitigen Darstellung in den Medien widerspreche, dann weil die Heiligsprechung von Menschen meinem aufklärerischen Hintergrund und Anliegen widerspricht. Nicht, weil ich stattdessen auf diese oder jene Verschwörungstheorie abfahre über irgendwelche geheimen Zirkel, über die „wir“ nicht informiert werden. Inhaltlich bin ich natürlich froh, dass das Apartheidsregime verschwunden ist und Nelson Mandela verdient Anerkennung für seinen Anteil daran. Das Bild, das von ihm vermittelt wird, ist aber schwer verzerrend und unvollständig. Darum ergänze ich hier relevante Informationen.

Unbequeme Fakten über Nelson Mandela

1.)    Mandelas ANC (African National Congress, gehört zur sozialistischen Internationale) war eine pro-sowjetische Partei. Sie unterstützte die sowjetische Invasion in Ungarn 1956 und die sowjetische Invasion in der Tschechoslowakei 1968.

2.)    Nelson Mandela lobte persönlich die Diktaturen Libyen, Kuba, Palästina unter Arafat und die theokratische Diktatur des Iran. Nun möchte der Iran eine Straße nach Mandela benennen.

3.)    1962 wurde eine Schrift von Mandela namens „Wie man ein guter Kommunist ist“ gefunden, die auf dem stalinistischen Text „Wie man ein guter Kommunist ist“ (1939) von Liu Shaoqi (Staatschef unter Mao Zedong) beruht. Darin fordert er eine Orientierung an Lenin und Stalin.

4.)    Nelson Mandela forderte 2002, dass sich alle Staaten dem Diktat der Vereinten Nationen beugen müssten. „Kein Land, egal wie friedlich es sein mag, hat das Recht, unabhängig von der UN zu handeln.“ Kein demokratisches Land soll also das Recht haben, irgendetwas zu tun, bevor es eine Bande von Gangstern, Mördern, islamistischen Klerikern, Anti-Semiten, Rassisten, kommunistischen Tyrannen und völkermordenden Diktatoren um Erlaubnis bittet.

5.)    Mandelas zweite Frau, Winnie Mandela, unterstützte „Necklacing“ und Terror. Beim „Nacklacing“ handelt es sich um die Praxis, politische Abweichler und sonstige Verdächtige (erstes Opfer war ein junges Mädchen) einen benzingetränkten Autoreifen um den Hals zu hängen und ihn anzuzünden. Es dauert zwanzig Minuten, bis die Menschen bei lebendigem Leib verbrannt sind.

6.)    Mandelas dritte Frau, Graça Machel, ist die Witwe des einstigen kommunistischen Diktators von Mozambik, Samora Machel.

Nach den Videos geht es weiter…

Videos

Mandela und Gaddafi:

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=GbR1XFmjunQ[/tube]

Mandela und Fidel Castro:

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=iksYRLDo3w8[/tube]

Bericht über die Bombenkampagne der ANC:

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=OdrsD4Iv12E&feature=player_embedded[/tube]

Terroranschläge unter Mandela

Nelson Mandela war von 1985 bis 1991 Vizepräsident der südafrikanischen Partei ANC. In dieser Zeit verübte die ANC folgende Terroranschläge mit größtenteils zivilen Opfern:

Pretoria bombing (1983). Bombenanschlag auf die Zentrale der Südafrikanischen Luftwaffe. Die Autobombe wurde während des Berufsverkehrs in der Innenstadt gezündet. 19 Tote.

Amanzimtoti shopping centre bomb (1985). Bombenanschlag auf ein Einkaufszentrum während der Weihnachtszeit. Fünf Tote (Zwei weiße Frauen, drei weiße Kinder).

Magoo’s Bar bomb (1986). Anschlag auf eine Kneipe. Drei Tote (drei unschuldige Frauen).

Johannesburg bombing (1987). Drei Tote.

Roodepoort bombing (1988). Vier Tote

Ellis Park bomb (1988). Zwei Tote

Kwathema polling centre bomb (1988). Ein Toter.

Witbank shopping centre bomb (1988). Zwei Tote.

Johannesburg amusement arcade bomb (1988). Zehn Tote.

Wimpy bomb (1988). Ein Toter.

Margaret Thatcher nannte die ANC 1987 eine „terroristische Organisation“ und wurde von der Linken stark dafür kritisiert. Anlass war eine Drohung der ANC, Bombenanschläge auf britische Firmen in Südafrika zu verüben. Also ist die Einschätzung von Thatcher irgendwo naheliegend.

Zitate von Nelson Mandela

Über das kommunistische Kuba: „Es gibt eine Sache, bei der das Land allen anderen weit überlegen ist. Das ist seine Liebe für Menschenrechte und Freiheit.“

Über den libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi (1990): „Wir betrachten uns als Waffenbrüder. […] Deine Bereitschaft, uns die Einrichtungen für die Bildung einer Befreiungsarmee zur Verfügung zu stellen, verweist auf deine Selbstverpflichtung zum Kampf für Frieden und Menschenrechte auf der Welt.“

Über den kommunistischen Massenmörder Che Guevara: „Che Guevara ist eine Inspiration für jeden Menschen, der die Freiheit liebt.“

Über den palästinensischen Terroristenführer Jassir Arafat (November 2004): „Jassir Arafat war einer der herausragenden Freiheitskämpfer seiner Generation, einer, der sein ganzes Leben dem Anliegen des palästinensischen Volkes widmete. Heute gedenken wir seiner.“

Über die USA und den Irak-Krieg: Die USA sei eine „Bedrohung des Weltfriedens“, „Die Maßnahmen gegen den Irak waren vollkommen unentschuldbar.“

In einem Interview über die Menschenrechtsverletzungen durch Kuba und Libyen befragt: „Warum sollte ich mich in die inneren Angelegenheiten von Kuba und Libyen einmischen?“

Südafrika heute

Ein Blick auf Mandelas Erbe:

1.) Weil die ANC alternative Medizin unterstützte, statt über Aids zu informieren, sind bislang rund 300 000 Südafrikaner an Aids gestorben. Siehe diesen Artikel von Ben Goldacre.

2.) In Südafrika werden regelmäßig Farmen von Weißen angegriffen und Weiße werden ermordet. Bislang wurden 3000 weiße Farmer ermordet. Zwischen 1995 und 2008 haben rund 20% der Weißen Südafrika verlassen. Man vergleiche in dieser statistischen Übersicht die Angriffe von Weißen auf Schwarze mit den Angriffen von Schwarzen auf Weiße – letztere sind erheblich zahlreicher. Zudem sind die Morde an Weißen häufig extrem brutal. Siehe zum Beispiel „Schwarze Autodiebe zwingen Mutter zuzuschauen, während sie ihr Baby erschießen“ und „Schwarze Einbrecher verbrennen weißes Kind in siedend heißem Wasser zu Tode“. Als ob schwarzer Rassismus besser wäre als weißer Rassismus.

3.) Der aktuelle Präsident von Südafrika, Jacob Zuma, hat folgende Ansichten: Um gegen Teenagerschwangerschaften vorzugehen, sollte der Staat die Kinder der jugendlichen Mädchen konfiszieren und sie zwingen, zu studieren. Die Homo-Ehe sei „eine Schande für die Nation und für Gott“. Zuma möchte Südafrika regieren, bis Jesus zurückkehrt. Ferner sang er bei einer öffentlichen Feier das rassistische Lied Shoot the Boer, das gegen Weiße hetzt. Zumas Demokratieverständnis: „Du hast mehr Rechte, wenn du in der Mehrheit bist. Du hast weniger Rechte, wenn du in der Minderheit bist.“

4.) Der Jugendführer der ANC, Julius Malema, bewundert den rassistischen Diktator Simbabwes, Rubert Mugabe.

Literatur

Quellensammlung von Mark Humphrys: http://markhumphrys.com/south.africa.html#tutu

Nachruf von David Horowitz: http://www.frontpagemag.com/2013/david-horowitz/nelson-mandela-1918-2013/

Eine ungeheuerliche Verzerrung der Wahrheit kann man auf SPIEGEL Online nachlesen – angeblich waren Mandelas Kritiker einfach nur Befürworter des Apartheid-Regimes! http://www.spiegel.de/politik/ausland/nelson-mandela-war-bei-thatcher-strauss-und-reagan-verhasst-a-937612.html

Update: Antworten auf Einwände

Von einer Facebook-Diskussion über meinen Artikel:

Kritik: Mandela saß im Gefängnis, als seine Partei Terroranschläge durchführte. Also kann man ihn nicht dafür verantwortlich machen.

Antwort: „Mandela lehnte ab Februar 1985 mehrmals das Angebot einer Freilassung ab, die an die Bedingung geknüpft war, dass der ANC auf den bewaffneten Kampf verzichtet.“ (Wikipedia)

Aussage: „Wir vergöttern einen eigentlich ganz normalen empathischen, demütigen und bescheidenen Menschen, welcher durchaus auch seine negativen Seiten hatte aber wohl nicht hassen, sondern vergeben, verzeigen und nur lieben konnte, weil wir diesen Typus „eigentlich ganz normaler Mensch“ fast nirgends mehr antreffen, schon gar nicht in Wirtschaft und Politik.“

Antwort: Das ist ein absurdes Zerrbild eines Mannes, der noch 2004 (nach seiner Freilassung 1990!) den Terroristenführer Jassir Arafat als „Freiheitskämpfer“ lobte!

Kritik (von Jorge Arprin): „aber ich würde Mandela nicht für die Taten seiner zweiten Frau verantwortlich machen, von der er sich selbst distanziert hat, oder für Zumas Politik.“

Antwort: In erster Linie waren bzw. sind dafür seine zweite Frau und Zuma verantwortlich. Aber: Nachdem Mandela seine Terror-begrüßende zweite Frau verlassen hatte, heiratete er die Witwe eines kommunistischen Diktators! Welche Art von Gesinnungswandel soll das sein? Ein bisschen was sagt es ja doch über einen Menschen aus, wen er heiratet. Und Zuma ist ein Symptom für das Südafrika, das Mandela zurückgelassen hat. Wenn er für Südafrika stets überall gelobt wird, kann man ihn auch dafür kritisieren.

Kritik: „Widerstand gegen Unterdrückung ist kein Terror.“

Antwort: Im Artikel steht, dass Zivilisten wie Mütter mit ihren Kindern beim Weihnachtseinkauf die Ziele von Terroranschlägen der ANC waren. Widerstand gegen was? Weihnachten? Entweder es ist in Ordnung, Zivilisten gezielt zu ermorden oder es ist nicht in Ordnung.

Kritik: „Ihm allen Ernstes vorzuwerfen, was seine zweite und dritte Frau gemacht haben (was hat er damit zu tun?)“

Antwort: Was kann Mandela dafür, wen er heiratet? Niemand ist dafür verantwortlich, Menschen zu ehelichen, die die Verbrennung von Oppositionellen bei lebendigem Leib gutheißen. Die Auswahl auf dem Heiratsmarkt ist eben klein.

Kritik von René Wiedmann: „Ja, aiuch die Apartheids-Rassisten haben den Kampf der Schwaren gegen das Apartheidsregime damals als „Terrorismus“ bezeichnet. Du reihst dich also selbst in diesen Geist ein. Der Schüleraufstand in Soweto ist dir als historisch bewanderten Menschen sicher ein Begriff, oder? Alles „Terroristen“, deshaln haben die Apartheids-Rassisten auch wahllos in die Menge der Kinder geschossen.“

Antwort: Terrorismus bedeutet die gezielte Ermordung von Zivilisten für politische Zwecke. Das ist keine legitime Strategie, egal, wer es tut. Selbstverständlich ist es nicht legitim, in eine Gruppe Kinder zu schießen, ob das jetzt die Regierung tut oder Regierungsgegner.

Kritik von René Wiedmann:  „ich habe kein Problem, dass du gegen den Kommiunismus bist. Es gibt aber einen Unterschied zwischen Ablehnung des Kommunismus und dem plumpen Antikommmnismus. Doir scheint der Unterschied nicht geläufig….oder zumindest egal zu sein.“

Antwort: Stimmt, der Unterschied ist mir egal. Ob ich plump oder elaboriert gegen ein System (und seine Anhänger) argumentiere, das über 100 Millionen Menschenleben auf dem Gewissen hat, ist mir gleich. Ein kommunistisches Regime ist nicht besser als ein rassistisches Regime, das hat die Geschichte (Sowjetunion unter Stalin, Nazideutschland) eindeutig gezeigt.

Update: Weitere Kritik am öffentlichen Mandela-Bild

„Im Jahr 1988 wurde Nelson Mandela gemeinsam mit anderen Vertretern des ANC von der US-amerikanischen Regierung unter Ronald Reagan für seinen Kampf gegen das Apartheid-Regime als „Terrorist“ auf eine Watch List gesetzt.“ (Wikipedia)

Eine ungeheuerliche Behauptung! Mandela wurde nicht von Reagan auf eine Watch List gesetzt, weil er gegen die Apartheid kämpfte. Er wurde aufgrund seiner Unterstützung von Terroranschlägen auf eine Watch List gesetzt!

Update: Weitere Fakten über Südafrika heute

In Südafrika:

1. wird alle drei Minuten ein Kind vergewaltigt.

2. werden jeden Tag drei Kinder ermordet.

3. werden Frauen mit höherer Wahrscheinlichkeit vergewaltigt, als dass sie Lesen lernen.

4. gibt ein Viertel der Männer zu, eine Frau vergewaltigt zu haben.

5. werden mehr Morde begangen als in irgendeinem anderen Land.

Quelle: http://www.frontpagemag.com/2013/dgreenfield/south-africa-in-the-shadows/

Und: http://www.frontpagemag.com/2013/david-horowitz/nelson-mandela-1918-2013/

Mein neuestes Buch: Der Westen. Ein Nachruf

12 Kommentare zu “Die dunkle Seite von Nelson Mandela

  1. Thomas Binder sagt:

    Natürlich hatte er auch seine negativen Seiten und war sogar kurz Führer des bewaffneten Armes des ANC und natürlich war er Kommunist – er war kein Gott, er war ein Mensch. Viele verteufelte Terroristen sind später als Freiheitskämpfer vergöttert worden und ist der „Westen“ etwa besser als es der Osten jemals gewesen war? Die USA haben in 90% aller Schweinereien auf diesem Planeten die Finger drin und welchen Despotenregimes hat der „Westen“ alles hofiert?
    Pardon und mit Verlaub, aber dieses Stück ist unterirdisch!

    • Einerseits habe ich recht, auf der anderen Seite muss man zugeben, dass ich recht habe. All diese Fakten sind einfach unterirdisch.

      • haroldfranciscallahan sagt:

        Einerseits habe ich recht, auf der anderen Seite muss man zugeben, dass ich recht habe.

        Ein solider Zustand! Darum wird hier auch recht gerne gelesen. Hier wird auch mal berichtet, in diesem Fall eine bekannte Datenlage, was nicht allgemein konveniert, gar allgemein unbekannt ist.

        Mandela war ein linksextremistischer Kollege, fanatisch, gerne auch mal längere Zeit für seinen Irrglauben einsitzend, und seine internationale Zustimmung hat er sich gerade auch durch seinen Antiamerikanismus verdient. Wer kennt die Fotos mit dem freigelassenen, mit bekannten kommunistischen Kollegen die Kommunistenfaust zeigenden Mandela nicht?
        Zitate dieser Art ‚If there is a country that has committed unspeakable atrocities in the world, it is the United States of America.‘ (ca. 2000) haben Mandela für einige unsterblich liebenswert gemacht.

        Ansonsten war der Kollege schon ganz OK, hat also nicht, wie viele andere vor ihm, in Südafrika die Macht ergriffen und angefangen politische Gegner und speziell Weiße zu jagen. Er hat den Übergang ganz ordentlich gestaltet, der späte Franco, der im Abgang Juan Carlos und die Demokratie aufbauend im Auge hatte, fällt hier zum Vergleich ein.

        Die jetzige Lage in Südafrika zeichnet sich durch weiter aufkommenden schwarzen Rassismus, zunehmende Unterdrückung der Weißen und „Mischlinge“ durch Positive Diskriminierung (!) von Schwarzen aus, und durch Auswanderung der Unterdrückten.
        Durchaus möglich, dass bald ganz Südafrika „Zuma“ ist.

        Harry

  2. B.Ullmann sagt:

    Ein Kommunist war er, mehr gibt es nicht zu sagen über ihn.
    Und jetzt ist er ein guter Kommunist.

  3. Abendländer sagt:

    Es ist ungaßbar, wie uns die Medien in Westeuropa hinters Licht führen! Niemals habe ich von den Schattenseiten von Mandela in einer großen Zeitung gelesen. Von ausgewogener Berichterstattung kann bei uns lange nicht mehr die Rede sein! Die Berichterstattung über Mandela ist ein eindeutiger Beweis, wie die 68-er uns unterwandert haben.

    Der wahre Held ist Frederik Willem de Klerk, der bereit war, gegen den Widerstand aus den eigenen Reihen mit der Vormacht der Weißen zu brechen, um einen Bürgerkrieg und/oder ausufernde Gewalt zu verhindern. Er war wohl zu nachgiebig gegenüber Mandela und dem ANC. Auf Gewaltverzicht und Entschuldigung gegenüber den Opfern auf beiden Seiten hätte bestanden werden müssen.

    De Klerk wird von rechtsgerichteten Weißen als Verräter, der sie zwielichtigen Gestalten ausgelieet habe. Ich glaube aber, daß es de Klerk gut gemeint hat und sich heute Vorwürfe macht. Es wird Zeit, daß sich eine weiße Widerstandsbewegung bildet und weltweit auf auf das neue Unrecht aufmerksam macht. Es muß der entschiedene Kampf gegen Gewalt auch gegenüber Weißen eingefordert werden.

    Das ist auch wieder der Beweis, daß jeder Rassenwahn gefährlich ist, sowohl die künstliche und übersteigerte Abgrenzung als auch, die Durchmischung zur Tugend zu erklären. Das Anliegen einiger Buren, einen Freistaat für sich zu schaffen, ist auf jeden Fall unterstützenswert.

    Man sollte die Grenzen in Afrika gemäß den Siedlungsgebieten der Völker neu ziehen. In Südafrika sollten auch die Ureinwohner des Westkaps, die San und Khoikhoi, eigene Staaten erhalten. Es wird auch kaum erwähnt, daß die San und Khoikhoi sowohl von Weißen als auch von den Bantus zeitweise schwer verfolgt und unterdrückt worden sind. Fast wäre deren Ausrottung gelungen. Deren Schicksal ist durchaus mit jenem der Ur-Tasmanier und karibischen Indianer vergleichbar, deren bloßes Dasein auch jahrzehntelang geleugnet worden ist. Durch die allgemeine Zuordnung zu den Farbigen ist ihr Dasein jahrzehntelang geleugnet worden. Die Bantuvölker sind während der Apartheid wenigstens als Volksgruppen anerkannt worden.

    Die Verklärung Mandelas und des neuen Südafrikas paßt auch zur einseitigen Verortung des Bösen bei den Europäern und ihnen das Recht auf Wahrung der eigenen Kultur und auf Gegenwehr gegen Überfremdung abzusprechen. Mit Europäer meine ich die Europäischstämmigen weltweit. Was bei Nicht-Europäern in den Medien als gerechtfertigt bezeichnet wird, gilt bei uns als fremdenfeindlich. Wir haben genauso ein Recht auf Verteidigung unserer Eigenheit wie die Indianer oder Ur-Australier, vor allen Dingen die Verteidigung unserer Urheimat Europa. Es ist beschämend, wie wenig gegen das neue Unrecht gegenüber Europäern unternommen wird.

    Die wahren Helden sind jene, die sich von niemanden vereinnahmen lassen und keine Menschen gezielt ermorden oder ermorden lassen. Ich denke an den Bischof Clemens August von Galen, der sich weder den Nazis noch den Amerikanern gebeugt hatte. Oder die Südtiroler Freiheitskämpfer wie Sepp Kirschbaumer, die in ihrer Verzweiflung Gewaltlosigkeit für nicht zielführend ansahen, aber Mordanschläge als Mittel ausgeschlossen hatten. Bei Gerichtsverfahren waren sie glaubwürdig, als sie das Unrecht des italienischen Staates in Südtirol in die breite Öffentlichkeit getragen hatten.

    Freiheit für alle Völker!

    • Ich stimme nicht mit dieser kollektivistischen Betrachtungsweise überein. Individuen sollten frei sein, nicht Völker. Das ist die moderne, aufgeklärte Zivilisation, wo jeder seinen eigenen Weg gehen kann, ohne von irgendwelchen Völkern dabei belästigt zu werden.

  4. […] Mehr ist hier zu finden: www.feuerbringer-magazin.de. […]

  5. Jutta sagt:

    schon bekannt ?
    http://www.pi-news.net/2013/12/zum-tod-von-nelson-mandela-1918-2013/

    Wenn alle Individuen frei sind, sind die Völker frei. Die Völkerbefreiung läuft auch nur so.

  6. […] Mehr ist hier zu finden: www.feuerbringer-magazin.de. […]

  7. Das Mandela-Problem | Auf Durchreise sagt:

    […] Warum? Kubsch verweist auf einen Artikel von Al Mohler, einen Bericht von Peter Hammond und den «liberalen Querdenker Andreas Müller». […]

  8. niemey sagt:

    Entschuldige aber ein Großteil deiner Behauptungen sind schlichtweg falsch. Mandela hat jahrelang den friedlichen Kampf gegen die Regierung geführt. Danach entschlossen sich die Anführer des ANC (nicht Mandela alleine) Sabotage Akte durchzuführen. Ja, er ging in den Untergrund und informierte sich über Guerilla-Kriege etc., aber die „Gewalt“ richtete sich gegen Gebäude und nicht gegen Menschen.

    Er hat absolut gar nichts mit der Radikalisierung seiner Frau zu tun. Schließlich saß er da schon Jahrzehnte im Gefängnis. Macht es dich zum Mörder, wenn deine Frau (während deiner jahrzentelangen Abwesenheit) jemanden umbringt ? Ich denke nicht.

    Mandela gefiel der Grundgedanke des Kommunismus, kritisierte aber dessen Durchführung. Zudem gab selbst der damalige Richter (der Mandela zu lebenslanger Haft verurteilte) zu, dass der ANC eigenständig handelt und nationale Interessen vertritt und KEINE kommunistische Bewegung ist. Ansonsten hätten die Angeklagten wohl die Todesstrafe bekommen. Du verbreitest hier Thesen, die die damalige Regierung Südafrikas nutzte.

    Im ANC galt keine Alleinherrschaft. Somit ist es von dir wieder einmal nur eine Behauptung, Mandela hätte den Bombenanschlägen zugestimmt. Das kann man gar nicht wissen. Mandela und die anderen Angeklagten verzichteten aus symbolischen Gründen auf eine Berufung des Gerichtsurteils von 1964. Wieso sollte er also auf Forderungen der Regierung eingehen ? Er hatte ja sowieso keine alleinige Entscheidungsgewalt über die Ausrichtung des ANC.

    Nochmals zum Mitschreiben. Mandela wurde damals aufgrund von Sabotageakten verurteilt. Nicht weil er die Regierung stürzen wollte, um ein kommunistisches Südafrika zu bilden. Sein politischer Kurs als Präsident war liberal, nicht kommunistisch.

    Es gab übrigens auch eine Erklärung Mandelas weshalb er „Wie man ein guter Kommunist ist“ verfasste. Wieso erwähnst du dies nicht ? Auch wenn du ihm nicht glauben magst, kannst du das ja nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.

    Was stimmt denn nicht an der Aussage über den USA Einmarsch in den Irak ? Die Gründe waren gefälscht, um diesen Krieg zu legitimieren. Die USA hat durch ihr Wirken im nahen Osten großen Anteil an der Radikalisierung vieler Muslime.

    Was Präsidenten nach ihm verbockten, kann ihm ja wohl auch schlecht angekreidet werden. Ich könnte noch auf viele weitere deiner Behauptungen eingehen, aber das dauert mir jetzt zu lange und ich vermute mal ich kann an deiner Anti-Haltung sowieso nichts ändern.

    Das ist mir auch relativ egal. Mir ist nur wichtig, dass andere deine Behauptungen nicht einfach so glauben schenken, sondern auch die andere Sicht der Dinge lesen.

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