Frauen in der Politik

feministische-pioniere-thatcher_designWir brauchen aufgeklärte, intelligente Frauen in der Politik. Aber was haben wir bekommen? Daten und Fakten über Frauen in der deutschen Politik:

1. Frauen interessieren sich weniger für Politik als Männer

„Repräsentative Umfragen belegen immer wieder, dass sich Frauen für Politik deutlich weniger interessieren als Männer.“ (Bundeszentrale für politische Bildung)

Zugleich fühlen sich Frauen schrecklich diskriminiert, dass sie historisch erst spät das Wahlrecht erhielten. Man muss schließlich nichts über politische Sachverhalte wissen, um Macht über andere Menschen ausüben zu dürfen. Jeder Drittweltdiktator wird das bestätigen.

Feministen müssten eigentlich eine Kampagne starten, die nicht etwa Zwangsquoten für mehr Frauen in den Parteien vorsieht, sondern die Frauen die Idee vermittelt, dass sie sich für Politik interessieren müssen, wenn sie politische Macht haben wollen.

2. Politikerinnen sind größtenteils Sozialisten

Passend zu Punkt 1: „An der Spitze stehen Bündnis 90/Die Grünen und die Linke mit einem Frauenanteil von jeweils rund 37 Prozent. Mit einigem Abstand folgen dann die SPD (31 Prozent), die CDU (26 Prozent) sowie die FDP (23 Prozent).“ (bpb) Bei den Frauen im Bundestag ist die Tendenz noch deutlicher:

InfografikFrauenimBundestagFrauen haben tendenziell kollektivistische Haltungen (u.a. darum sind sie auch religiöser als Männer). Linksradikale und die Grünen möchten anderen Menschen mit staatlicher Gewalt ihre Lebensweise aufzwingen. Sie haben keinerlei Respekt für die Rechte der Menschen. Dass jeder von uns sein eigenes Leben selbst bestimmen darf, dass wir ein Recht auf Leben, Freiheit und Eigentum haben, kümmert die Kollektivisten überhaupt nicht. Offenbar verstehen sie das nicht einmal und glauben, sie würden für den „Zusammenhalt“ und die „Solidarität“ zwischen den Menschen eintreten – die Gesellschaft als große Familie.

Die Gesellschaft ist aber keine Familie. Die Familie ist eine Familie. Sekten und die Mafia behaupten von sich, eine „Familie“ zu sein und wer das in der Politik behauptet, gebraucht dasselbe Argumentationsmuster. Wir sind unabhängige Individuen (und Familien), die zum gegenseitigen Vorteil miteinander Handel treiben. Und die hierfür die Rechte und Freiheiten anderer Menschen respektieren müssen. Man kann nicht die unterschiedlichsten Menschen, die sich persönlich gar nicht kennen, die verschiedenste Dinge glauben, als Mitglieder einer familiären Einheit betrachten. Wo bei allen Familienmitgliedern dasselbe Bio-Futter auf den Tisch kommt. Das ist historisch immer wieder katastrophal gescheitert (Sozialismus in der DDR und in Nazi-Deutschland) und muss immer wieder katastrophal scheitern. Wenn die betroffenen Frauen (und natürlich Männer) das nicht verstehen, dann haben sie m.E. nichts in der Politik verloren. Die individuellen Rechte des Menschen sind absolut und man sollte nicht die Möglichkeit haben, sie durch politische Macht abzuwählen.

3. Frauen engagieren sich im perzeptiven Bereich

„Einschränkend ist allerdings anzumerken, dass sich dieses geringere politische Interesse von Frauen in erster Linie auf Politik in ihrer institutionalisierten Form (z.B. Mitgliedschaft in einer Partei, Bereitschaft zur politischen Amtsübernahme) bezieht, denn im so genannten unkonventionellen Bereich (z.B. Demonstrationen, Mitarbeit in einer Bürgerinitiative oder Sammeln von Unterschriften) fallen die Geschlechterdifferenzen deutlich geringer aus (Politische Partizipation in Deutschland 2004).“ (bpb)

Mit dem „perzeptiven“ Bereich meine ich das, was man unmittelbar wahrnehmen kann. Abstrakte Konzepte wie „Rechte“ und „Freiheit“ kann man nur verstehen, wenn man zu konzeptionellem, abstrakten Denken in der Lage und willens ist. Was sagt es über die betroffenen Frauen aus, dass sie so gut wie gar nicht in eher liberalen Parteien vertreten sind und lieber vor Ort mit den Nachbarn und Freunden demonstrieren, Bürgerinitiativen durchführen und Unterschriften sammeln? Sie haben gerne direkten Kontakt mit anderen Menschen, was natürlich in Ordnung ist, aber sie haben zusätzlich offenbar Probleme, abstrakte Konzepte der politischen Philosophie zu verstehen. Ansonsten würden sie den Unterschied zwischen „Familie“ und „Staat“ akzeptieren und sie würden die Notwendigkeit der Nicht-Intervention in das Privatleben der Bürger und in die Wirtschaft nachvollziehen können.

Fazit

Ich halte das Konzept der „Femininität“, wie es traditionell verstanden wird, für irrational. Wenn damit die Frau als unterwürfige, unselbstständige, oberflächliche, altruistische, zum abstrakten Denken unfähige, ungebildete und im Hintergrund herrschsüchtige Person (die subtil Männer und die Politik in ihrem Sinne beeinflusst) gemeint ist – das patriarchale Frauenbild -, dann ist diese unaufgeklärte Art von Frau tatsächlich vollkommen deplatziert in Machtpositionen. Ich überlasse es anderen Männern, ihre naive Unschuld vom Lande mit den blonden Haaren anzuhimmeln, ich will nicht nur selbst eine starke, selbst denkende, unabhängige Frau, ich möchte auch keine andere Art von Frau in irgendeiner Machtposition ertragen müssen. Doch jetzt sind wir Zeuge der bizarren Scharade (eine Übergangsphase?), wenn Frauen endlich berechtigterweise Zugang zur Politik haben – und diese Chance wird ergriffen von der kollektivistischen, „femininen“ Frau des Patriarchats, nicht von der freien, modernen, rationalen Frau. Die aufgeklärten Feministen sind es offenbar gar nicht, die in die Politik gehen. Sondern die Hausfrauen, die mit den Nachbarn Bürgerinitiativen machen, demonstrieren gehen, den Staat als große Familie ansehen und den Menschen ihre Rechte nehmen möchten. Damit die Kinder (Bürger) gesundes Essen bekommen, verantwortlich mit der Natur umgehen, Tiere liebhaben und der ganze Schwachsinn.

Dass die Feministen unserer Tage kein Sterbenswörtchen über diese Problematik verlieren, ist mal wieder gar nicht überraschend. Da radikale Feministinnen in marxistischer Tradition stehen, geht es ihnen nur um den „Klassenkampf“ zwischen den Geschlechtern, nur um die Frage, mit welcher Propaganda man dem eigenen Geschlecht (bzw. den Vertretern der einkommensstarken Oberschicht und oberen Mittelschicht, aus denen Marxisten schon immer stammten) mehr Macht verschaffen kann. Was sie eigentlich tun sollten, ist Frauen zu sagen, dass sie sich zunächst für Politik interessieren müssen, wenn sie mehr Macht in der Politik haben möchten. Dass sie abstrakte Konzepte wie „Freiheit“ und „Recht“ verstehen und respektieren müssen. Dass sie verdammt nochmal aufgeklärt sein müssen, wenn sie Macht über andere Menschen haben wollen!

4 Kommentare zu “Frauen in der Politik

  1. stan sagt:

    „Die individuellen Rechte des Menschen sind absolut und man sollte nicht die Möglichkeit haben, sie durch politische Macht abzuwählen.“
    Das ist eine Glaubensaussage, die empirisch nicht belastbar ist.

    • Es ist eine normative Aussage (dann sind wohl alle normativen Aussagen für dich nur „Glaubensaussagen“?), die auf Tatsachen der Realität beruht. Siehe die Existenz des Menschen in jeder Gesellschaftsordnung, in der seine Rechte nicht garantiert sind. Siehe die Existenzbedingungen des Menschen aufgrund seiner Natur.

  2. sba sagt:

    „Die aufgeklärten Feministen sind es offenbar gar nicht, die in die Politik gehen.“

    Setze ich da „starke Frauen“ ein, kann man denen nicht einmal einen Vorwurf machen. Es ist anstrengend genug, das eigene Leben in feindlicher Umgebung zu organisieren, warum sollte man sich dann noch ins politische Gerangel begeben, zumal man dort immer in der Gefahr steht, die eigene Unabhängigkeit zu verlieren (da man für irgendeine Machtposition ja immer eine Mehrheit zusammen bekommen).

  3. Dr. Webbaer sagt:

    Was sie eigentlich tun sollten, ist Frauen zu sagen, dass sie sich zunächst für Politik interessieren müssen, wenn sie mehr Macht in der Politik haben möchten. Dass sie abstrakte Konzepte wie “Freiheit” und “Recht” verstehen und respektieren müssen.

    IdT.

    Ansonsten: Quoten auf Grund unveränderlicher Merkmalsausprägungen sind un- bis antidemokratisch.

    Witzig auch, dass wenn schon ungünstigerweise quotiert wird, geschlechterunabhängig formuliert werden sollte, d.h. es darf keine Frauenquoten geben, die sind klar erkennbar sexistisch, es muss Quten geben, die beide Geschlechter [1] zahlenmäßig einquartieren. – Wobei das Vorhaben, siehe oben, natürlich Mist bleiben muss.

    MFG
    Dr. W

    [1] eine selbst bestimmte X-Geschlechtlichkeit könnte hier auflösen, dem Blödsinn ein Ende bereiten
    >:->

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