Lob des Massenelends

SPD-Werbeplakat in Würzburg (Foto: Andreas Müller)

„Papst Franziskus, seine Kapitalismuskritik und die SPD“. SPD-Werbeplakat in Würzburg (Foto: Andreas Müller)

Schlaues Werbeplakat. Es vereint den beliebten neuen Papst mit der beliebten alten Kapitalismuskritik und der SPD. Für mich klingt der Spruch wie, „Papst Franziskus, sein Lob des Massenelends & die SPD“. Wenn man bedenkt, dass der Kapitalismus jeder Gesellschaft, die ihn einführte, einen massiven Wohlstandszuwachs bescherte und dass es gerade die Ablehnung des Kapitalismus ist, die Gesellschaften verarmen lässt, steht im Grunde bereits Selbiges auf dem Plakat.

Bevor andere Menschen die Welt so wahrnehmen wie ich, werden sich Tiger in Kaffeetassen tummeln. Wobei, man weiß ja nie…

Ein Tiger in meinem Kaffee (Foto: Andreas Müller)

Ein Tiger in meinem Kaffee (Foto: Andreas Müller)

5 Kommentare zu “Lob des Massenelends

  1. Dr. Webbaer sagt:

    Der aktuelle Papst hat einige Probleme mit den ‚Trickle-down economics‘, Zitat:

    The only specific quote I used was the one regarding the “trickle-down theories” which assume that economic growth, encouraged by a free market, will inevitably succeed in bringing about greater justice and social inclusiveness in the world. The promise was that when the glass was full, it would overflow, benefitting the poor. But what happens instead, is that when the glass is full, it magically gets bigger nothing ever comes out for the poor. (Quelle)

    … ein Marxist will er aber nicht sein.

    MFG

    • Was der Papst sagt, ist falsch. Selbstverständlich haben die freien Märkte auch den Armen geholfen. Siehe Armut in den USA im Vergleich zu Armut in Südafrika.

  2. Martin sagt:

    Man kann das halt auch einfach mal so sehen:
    In den letzten ca. 25 Jahren ist die Welt insgesamt weitaus weniger links und sozialistisch geworden.
    Sowohl durch den Zusammenbruch des Sovietblocks, als auch dadurch, das viele immer noch totalitär geführte große Staaten linke sozialistische Prinzipien aufgegeben, bzw. wenigstens gelockert haben.

    Das Ergebnis:
    Der Anteil der Menschheit, die von absoluter Armut betroffen ist, d.h. die am äußersten Rand der Existenz leben, täglich um ihr Überleben kämpfen müssen und unter schweren Entbehrungen leiden, ist von knapp 50 Prozent um 1990 auf 22 Prozent gefallen.
    Das sind ca. 1.2 MILLIARDEN Menschen weniger, die unter bitterster Armut leiden und das obwohl in der Zeit von 1990 bis 2013 nochmal ca. 1.5 Milliarden Menschen geboren wurden.

    Man kann daraus eigentlich nur einen Schluß ziehen: Jede linke Ideologie ist ein Verbrechen gegen die Menschheit.

  3. Skeptiker sagt:

    Und was ist mit den Ländern, die zwar eine kapitalistische Wirtschaftsform haben, aber immer noch zu den armen Entwicklungsländern gehören?

    Es gibt da, soweit ich weiß, einige Beispiele in Südamerika. Dass Kapitalistsmus immer Wohlstand bedeutet, scheint mir nicht überall zutreffend.

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