Philosophie ist keine Spezialwissenschaft

Der Zoologe und Schriftsteller Richard Dawkins wirft Philosophen auf Twitter vor, nicht mittels Lehnstuhl-Denken auf den Prozess der natürlichen Selektion gekommen zu sein. „Die historische Unfähigkeit von Philosophen, Darwin vorwegzunehmen, ist eine ernsthafte Anklage gegen die Philosophie.“

Nein, das ist sie nicht. Die ewige Herablassung von vielen Naturwissenschaftlern gegenüber Philosophen beweist einzig die Ahnungslosigkeit der betroffenen Naturwissenschaftler. Sie wissen offensichtlich nicht, was Philosophie ist.

Als Biologe einem Philosophen vorzuwerfen, eine biologische Theorie nicht aufgestellt zu haben, ist sinnlos. Ein Rennfahrer könnte ebenso einen Koch dafür verurteilen, nicht schnell genug Auto fahren zu können. Ein Meeresbiologe könnte einem Fallschirmspringer vorhalten, von Fischen nichts zu verstehen. Philosophie ist ein anderes akademisches Fachgebiet als Physik oder Biologie. Das Anders-sein spricht so sehr gegen die Philosophie, wie es gegen die Physik spricht, keine Chemie zu sein.

Dawkins könnte vielleicht argumentieren, dass die Naturforscher vor Darwin die natürliche Selektion hätten entdecken müssen – aber Philosophen sind keine Spezialwissenschaftler. Philosophie beruht beispielsweise auch auf Beobachtung, aber auf „Alltagsbeobachtung“ – wir verwenden Daten, die jedem Menschen zugänglich sind, ohne technische Hilfsmittel. Darum konnten bereits die alten Griechen Philosophie betreiben, aber noch keine Raketenwissenschaft.

Die beste Umschreibung der Philosophie ist vielleicht „Vor-Wissenschaft“. Die Philosophie befasst sich mit grundsätzlichen Fragen der Existenz (Metaphysik), mit erkenntnistheoretischen Fragen (Epistemologie), mit der Frage, wie der Mensch leben soll (Ethik), mit der Frage, wie er mit anderen zusammenleben soll (Politik) und mit der Frage nach dem Schönen (Ästhetik). Manchmal gibt es Übergänge zwischen der Philosophie und den Wissenschaften, häufig kann das eine das andere befruchten. Ebenso kann eine Biene eine Blüte befruchten, ohne dass eine Biene dasselbe wie eine Blüte wäre.

Die ersten Wissenschaftler waren zugleich Philosophen, zum Beispiel war Aristoteles der erste Zoologe – ein penibler, extrem fleißiger Empiriker wie Darwin übrigens. Die Philosophie ist darum nicht dasselbe wie die Biologie. Ein Koch kann auch mal Rennauto fahren, aber Kochen und Rennen fahren sind trotzdem unterschiedliche Aktivitäten. Es ist wahr, dass manche Philosophen weitergegangen sind, als es ihnen zustand, und Aussagen über wissenschaftliche Probleme wagten, die sich als falsch erwiesen. Ein Beispiel ist die antike Vier-Elemente-Lehre – manche alten Griechen glaubten, dass die Welt nur aus Wasser, Feuer, Erde und Luft bestehe. Bestimmte Philosophen waren also schlechte Wissenschaftler. Ebenso, siehe Richard Dawkins, wie manche Wissenschaftler schlechte Philosophen waren.

Kosmologie in der Philosophie und in der Wissenschaft

Die objektivistische Philosophie von Ayn Rand hält sich konsequenter als andere Systeme aus den wissenschaftlichen Fragen heraus. Das ist der Grund, warum sie nur über eine sehr limitierte Kosmologie verfügt, die Aussagen über die Natur des Universums macht. Im Grunde besagt sie vor allem: „Das metaphysisch Gegebene ist absolut. Seine Bestandteile sind ungeschaffen und ewig, seine Gesetze unverletzlich.“ Sie definiert außerdem widerspruchsfrei, was „Zeit“, „Existenz“, „Kausalität“ und so weiter beschreiben. Sie definiert metaphysische Grundaxiome, welche die Voraussetzung wissenschaftlicher Forschung sind – zum Beispiel „Existenz existiert“ und „Die Dinge sind, wie sie sind (A = A)“.

Die Philosophie erkennt, definiert und schafft die Voraussetzungen der Wissenschaft, aber sie betreibt nicht selbst Wissenschaft. Die wissenschaftliche Methode ist ein Ergebnis philosophischen Denkens (und Ausprobierens) – aber die Anwendung der Methode in einem bestimmten Fachgebiet ist etwas anderes als die Bestimmung der Methode. Die Philosophie kann Wissenschaftlern sehr dabei behilflich sein, ihre Erkenntnisse logisch und korrekt zu interpretieren – aber sie kann nicht selbst (und will nicht) wissenschaftliche Erkenntnisse liefern.

Die objektivistische Philosophie sagt beispielsweise nichts darüber aus, ob es einen Urknall gegeben hat oder nicht, sondern sie sagt nur, dass etwas nicht aus dem Nichts entstehen kann – ein Denkfehler namens „Die Verdinglichung der Null“ (die Erkenntnis von Denkfehlern ist übrigens ein Ergebnis gründlicher Philosophie). Bei dieser Annahme, etwas könne aus dem Nichts entstehen, geht man davon aus, dass das „Nichts“ tatsächlich etwas Bestimmtes ist, das Konsequenzen haben kann – und somit nicht „Nichts“. Das ist ein Widerspruch in sich und es gibt in der Realität nichts Widersprüchliches – auch eine philosophische Aussage.

Ferner kann es nichts „vor“ der Existenz, vor dem „Universum“ (= alles, was es gibt) geben. Es kann nichts geben, ohne dass es etwas gibt. Zeit ist die Beziehung zwischen verschiedenen Veränderungen, die sich in existierenden Dingen ereignen – die Einteilung des Jahres in 365 Tage geht beispielsweise auf die Umdrehung der Erde um die Sonne zurück. Die Zeit hängt also von Entitäten ab, die sich verändern, die Zeit befindet sich somit innerhalb der Existenz und nicht die Existenz innerhalb der Zeit. Das Universum kann also keinen Anfang gehabt haben, da es keine Zeit vor der Existenz geben kann. Der Urknall kann nicht der Anfang von allem gewesen sein (eine Interpretation der Urknalltheorie, aber keine notwendige Interpretation). Also besagt der Objektivismus, dass die Existenz ewig ist und außerhalb der Zeit steht. Vor dem Urknall muss es „etwas“ gegeben haben.

Naturwissenschaftler sollten sich ebenso mit philosophischen Aussagen zurückhalten, wie sich Philosophen mit naturwissenschaftlichen Aussagen zurückhalten sollten. „Das Universum hatte einen Anfang“ ist beispielsweise eine philosophische Aussage, die obendrein selbstwidersprüchlich und somit falsch ist. Ebenso die Aussage, dass Existenz aus der Nicht-Existenz entstanden sei. Im Gegenzug wiederum können Philosophen nicht sagen, was genau vor dem Urknall da war – das ist eine wissenschaftliche Frage.

Fazit

Wissenschaftler haben keinen Grund, auf Philosophen hinabzublicken. Das gilt auch umgekehrt – allerdings habe ich persönlich nie die Erfahrung gemacht, dass Philosophen tatsächlich auf empirische Forscher herabblicken würden. Vielmehr habe ich oft beobachtet, dass Wissenschaftler einfach behaupten oder den subjektiven Eindruck empfinden, ohne ihn konkret begründen zu können, dass Philosophen angeblich auf sie hinabblicken würden. Ich weiß nicht, was sie dazu treibt, das Verhältnis zwischen beiden Gebieten so zu betrachten, aber berechtigt ist es jedenfalls nicht. Philosophie – und überhaupt die Geisteswissenschaften – haben dieselbe Daseinsberechtigung wie die Naturwissenschaften.

Literatur

Der Objektivismus zur Urknalltheorie

Die objektivistische Metaphysik

4 Kommentare zu “Philosophie ist keine Spezialwissenschaft

  1. Dr. Webbaer sagt:

    Die Philosophie erkennt, definiert und schafft die Voraussetzungen der Wissenschaft, aber sie betreibt nicht selbst Wissenschaft.

    Die Philosophie oder die Liebe zum Denken, in geeeigneter Form, ist Wissenschaft und Mutter der Wissenschaft, sie betrieb empirisch angelegte Wissenschaft und diese ist sinnvollerweise ausgelagert worden in die Fachwissenchaften.
    Mängel in der Ausbildung von Fachwissenschaftlern können zum beschriebenen Hinabsehen auf die Philosophie führen, auch zu Pseudo-Skeptizismus führen, so Szientismus etc.

    MFG
    Dr. W

  2. Skepitiker sagt:

    Die Aussage ist einfach falsch. Es gab antike Naturphilosophen, die den Gedanken der Evolutionstheorie vorweggenommen haben.
    Je nachdem, wie man Philosophie definiert, wurden die ersten Ansätze von evolutionären Denken (Lamarck) sogar von Philosophen entwickelt, während sich die Biologen darum gemühten, möglichst alle Lebensformen in ein starres Begriffssystem einzuordnen. (Überspitzt formuliert.)

    Im Übrigen könnte man die Unfähigkeit der Biologen, eine Erklärung für die Brownsche Bewegung zu finden, auch als Argument gegen die akamdemische Biologie ansehen. Wird aber allgemein nicht gemacht. Obwohl viele wesentliche Entdeckungen im Zusammenhang mit den genetischen Code von Physikern stammen, wird die Legitimität von so etwas wie Biologie als Wissenschaft nicht bestritten.

    Dawkins könnte vielleicht argumentieren, dass die Naturforscher vor Darwin die natürliche Selektion hätten entdecken müssen – aber Philosophen sind keine Spezialwissenschaftler.

    Was heißt „die Evolution entdecken“?
    Selbstverständlich kannten man schon vor Darwin Dinge wie Viehzucht oder entwickelte Ideen, wie es zur Entstehung von Arten kommen konnte. Darwin ist nicht plötzlich aus dem Nichts gekommen.
    Nicht vergessen: Darwin kannte keine DNA, die wurde erst nach seinem Tod entdeckt. In seinem Text bleibt die Vererbung und der Träger der Erbinformation unklar. Lange Zeit war sogar das Blut ein ernsthafter Kandidat für diese Rolle!

    Es ist wahr, dass manche Philosophen weitergegangen sind, als es ihnen zustand, und Aussagen über wissenschaftliche Probleme wagten, die sich als falsch erwiesen. Ein Beispiel ist die antike Vier-Elemente-Lehre – manche alten Griechen glaubten, dass die Welt nur aus Wasser, Feuer, Erde und Luft bestehe.

    Damit überträgt man den heutigen Begriff von Philosophie auf die antiken Philosophen. Damals gab es aber keine „Wissenschaft“ als Begriff. Die Leute, die sich mit der Natur befasst haben, wurden auch als Philosophen bezeichnet. Platons Akademie beinhaltet so z. B. selbstverständlich auch mathematische Studien, die Schüler des Aristoteles befassten sich mit Botanik, die Atomtheorie wurde von Philosophen entwickelt…

    Bestimmte Philosophen waren also schlechte Wissenschaftler.

    Gar nicht so lange her, dass auch die seriösen, „wissenschaftlichen“ Chemiker die Phlogiston-Theorie vertreten haben. Wieso also „schlechte Wissenschaftler“? Sie waren ihrer Zeit nur nicht (alle) um Jahrhunderte voraus und zogen Schlüsse aus dem, was sie vor sich sahen.
    Dass die Erde sich z. B. um die Sonne dreht – erstmals von griechischen Philosophen entwickelte Idee. Lange galt diese Idee als völlig unrealistisch. Sie war nicht kompatikel mit dem, was man über Trägheit (wie wir es heute sagen würden) zu wissen glaubten.

    Mein Fazit lautet, dass man das Verhältnis zwischen Philosophie und Wissenschaft heute nur dann durch einen Blick in die Vergangenheit klären kann, wenn eine begriffliche Trennung einführt, die in der Antike (bis zur Neuzeit!) noch anachronistisch war.
    Aus meiner Sicht bedeutet „Wissenschaftlichkeit“ nicht gleich, dass jemand wahre Aussagen getroffen hat. Jemand kann die Wahrheit entdeckt haben, ohne dabei Wissenschaftler zu sein und umgekehrt können Wissenschaftler auch irren.
    Wenn also Kopernikus oder Newton nicht auf die Relativitätstheorie gekommen ist bedeutet das nicht, dass sie schlechte Astronomen waren.

    P.S.: Ich hoffe dieser Beitrag ist klar und verständlich genug, das man seine inhaltliche Aussage durch Kritik würdigen kann. 🙂

    • Dawkins meint spezifisch die Evolution durch natürliche Selektion. Die „evolutionären“ Ideen der Präsokratiker waren rein spekulativ. Eine kausale Erklärung für die Entstehung der Arten zu suchen mag auch durch den religiösen Glauben gebremst worden sein, laut dem die Arten einzeln erschaffen wurden. Es stimmt, dass ich meinen Begriff der Philosophie auf historische Philosophen anwende, aber der Begriff zeichnet sich nicht dadurch aus, „modern“ zu sein, sondern dadurch, dass er besser das essenziell Philosophische an der Philosophie herausstellt und sie von anderen Geisteswissenschaften und den Naturwissenschaften klarer abgrenzt (als Dawkins Begriffsverständnis). Ich finde es destruktiv für das menschliche Verständnis, im Sinne des Historizismus das jeweilige historische Verständnis der Philosophie als das kontextuell richtige anzusehen. Es war nicht richtig, sondern willkürlich und unausgereift.

      Gar nicht so lange her, dass auch die seriösen, “wissenschaftlichen” Chemiker die Phlogiston-Theorie vertreten haben. Wieso also “schlechte Wissenschaftler”?

      Es gibt natürlich auch Wissenschaftler, die generell als „Wissenschaftler“ angesehen werden, und die schlechte Wissenschaftler sind.

      Aus meiner Sicht bedeutet “Wissenschaftlichkeit” nicht gleich, dass jemand wahre Aussagen getroffen hat.

      Stimmt, es kommt eher auf die Methode an.

      • Skeptiker sagt:

        Dawkins meint spezifisch die Evolution durch natürliche Selektion. Die “evolutionären” Ideen der Präsokratiker waren rein spekulativ.

        1. Es gab soweit ich weiß in den doxographischen Werk Aristoteles einen Hinweis auf einen Denker, dessen Hypothesen unserer von der natürlichen Selektion sehr nahe kam.
        2. Ich habe bewusst auch Lamark angeführt. Lamark hat vieles Entwickelt, was wir heute mit der Evolutionstheorie in Verbindung bringen: Langsames Entstehen von Arten, Anpassung an die Umwelt (wenn auch durch Vererbung erworbener Eigenschaften, aber es gab bis um 1900 in der Biologie Lamarkianer, die das ernsthaft vertreten haben – der Gedanke ist heute in populärwissenschaftlichen Medien wieder aufgegriffen worden durch die Epigenetik), ja sogar die Hypothese, der Mensch stammt vom Affen ab stellt er als erstes auf. Auch wenn er es nicht weiter beweisen/untermauern kann.
        Aber auch Darwin gibt ja zu, dass bezüglich der Abstammung des Menschen andere Autoren schneller mit dem Populizieren waren (siehe Vorwort der Entstehung des Menschen).

        In Übrigen: Darwin (und Wallace) sind auch nicht durch (allein) Beobachtungen zu ihrer Theorie von der Entstehung der Arten gelangt. Bei Darwin ist Überliefert, dass ihn das Buch des Ökonomen Thomas Malthus inspiriert hat. Malthus (man sehe von der groben Vereinfachung an dieser Stelle ab, auch, dass ich den theologischen Hintergrund ausgeklammert habe) stellte die Hypothese auf, dass die Menschen sich nach einer geometrischen Reihe vermehren, aber der Zuwachs der Landwirtschaft dadurch nur arithmetisch ist.
        Darwin übertrug den Gedanken auf die Tierwelt: Die Tiere bekommen immer mehr Nachfahren als sich eigentlich ernähren können. So zur Selektion der Geeignetsten.
        (Einige Gedanken von Darwin sind aus heutiger Sicht, wie gesagt, falsch. Ob er damals bessere Schlussfolgerungen aus den Daten, Methoden usw. die im Vorlagen ziehen könnte ist eine andere Frage.)

        Es stimmt, dass ich meinen Begriff der Philosophie auf historische Philosophen anwende, aber der Begriff zeichnet sich [..] dadurch aus,[…] dass er [..] das essenziell Philosophische an der Philosophie herausstellt und sie von […] den Naturwissenschaften klarer abgrenzt

        Das habe ich schon verstanden. Ich wollte damit nicht zum Ausdruck bringen, dass diese Abgrenzung zwischen Philosoph und Einzelwissenschaftler nur eine Mode ist oder ähnliches.

        Es ging mir um folgendes: Im Mittelalter uns bis zur Neuzeit wurde unter einem Philosophen vereinfacht gesagt ein „Weltweiser“ verstanden im Abgrenzung zum Theologen. Jemand der sich also intellektuell mit weltlichen Dingen befasst.
        Astronomie wurde z. B. als Teilgebiet der Mathematik aufgefasst und Physik als Teilgebiet der Naturphilosophie.
        Auch Newtons geniales Werk über Physik erschien noch unter der Überschrift „Naturphilosophie“. Dennoch fasse wir ihn heute überwiegend nicht als Philosoph auf.

        Das bedeutet, wenn wir ein neuzeitliches Verständnis von Philosophie zugrundelegen, dürfen wir die Einteilung von Philosoph und Nicht-Philosoph der damaligen Zeit nicht einfach übernehmen. Das stimmt vor allen Dingen für die Antike.
        Unter den Anhängern des Pythagoras, die heute als Philosophen bezeichnet werden würden, gab es z. B. die sogenannten „Mathematiker“. Auch unter Mathematiker wurde damals natürlich etwas anderes verstanden, aber sie betrieben auch etwas, das man mit der heutigen Mathematik vergleichen kann.
        Im Einzelfall muss man also wirklich begründen, wieso z. B. ein Aristoteliker wie Theophrastos von Eresos, mehr ein Philosoph oder mehr ein Naturwissenschaftler sein soll. Oder doch beides?
        Es gibt ja auch Naturwissenschaftler, die sich zu philosophischen Dingen äußern, ohne deshalb Philosoph zu werden und Philosophen können auch nebenher naturwissenschaftlich arbeiten.

        Es gibt natürlich auch Wissenschaftler, die generell als “Wissenschaftler” angesehen werden, und die schlechte Wissenschaftler sind.[…]Stimmt, es kommt eher auf die Methode an.

        Müssen wissenschaftliche Irrtümer immer aus mathodischen Mängeln erwachsen? Kann es nicht auch sein, dass man methodisch völlig richtig die falschen Schlüsse zieht, weil die Beobachtungen irreführend waren? Oder weil ihnen die zündende Idee zum Verständnis der Beobachtungen fehlte?

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