Feministen gegen Frauenrechte (und Israel)

Irische Studenten gegen Israel (Bild von hier: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=713162638734284)

Irische Studenten gegen Israel (Bild von hier: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=713162638734284)

Diesmal engagierten sich zwei feministische Organisationen gegen Frauenrechte im Kontext des Nahostkonflikts. Die Studenten der National University of Ireland in Galway (Irland) haben am 6. März mehrheitlich dafür gestimmt, dass ihre Studierendenvertretung den Boykott von Israel unterstützt. Darunter zwei feministische Organisationen. Israel – das einzige Land im Mittlen Osten, wo es überhaupt Frauenrechte gibt. Stattdessen unterstützen sie die Palästinenser, die Frauen nur als Mütter von Selbstmordattentätern und als Selbstmordattentäterinnen tolerieren.

2000 Studenten der irischen Universität haben für den Boykott der Juden gestimmt, 1000 dagegen. Zu den Boykott-Unterstützern gehören die Palestine Solidarity Society der Nationalen Universität Irlands in Galway, die feministische Choice Society NUIG, die feministische Feminist Society NUIG, die Öko-Studentengruppe namens „Eco Soc“, die örtliche Jugendbande der Terroristenpartei Sinn Fein und natürlich der örtliche Frontkämpferbund von Amnesty International – die antiwestliche, antisemitische „Menschenrechtsorganisation“. Schande über euch alle!

Mark Humphrys hat natürlich recht, dass der Boykott Israels durch irgendwelche irischen Studenten so gut wie keine praktische Auswirkung hat. Er hat ebenso recht, dass die symbolische Wirkung eindeutig ist. Westliche Dhimmis bieten den entschiedenen Feinden des Westens ihre Solidarität an. Und zwar in Form der Mehrheit der Studenten einer großen, nationalen Universität. Ich kann mir die Satire vorstellen, die Jonathan Swift darüber schreiben würde.

Passenderweise gehört Saudi Arabien zu den „Forschungspartnern“ der NUIG. Das Land der totalitären Islamisten, wo es weder Frauenrechte gibt, noch überhaupt Menschenrechte, wo Schwule, Atheisten, Christen und Nicht-Sunniten brutal unterdrückt werden. Und ich bin mir fast sicher, dass dort auch keine langhaarigen, frei-liebenden Öko-Aktivisten toleriert werden. Aber mit wem sollte man zusammen forschen, wenn nicht mit den Feinden der freien Welt?

Wie ich das eben in letzter Zeit tue (folgt mir diesbezüglich am besten auf Twitter und Facebook), habe ich diesmal wieder den Verantwortlichen direkt gesagt, was ich von ihnen halte. Als meine Opfer habe ich mir die beiden feministischen Organisationen ausgesucht. Ich nehme mir eben am liebsten die Schwächsten und Unterdrücktesten zuerst vor, vor allem, wenn sie auch noch die geistig Schwächsten sind. Und wer kann geistig schwächer sein als jemand, der in seiner Rolle als Feminist zum Boykott des Landes aufruft, in dem Frauen die höchsten politischen Ämter bekleiden können und zur Unterstützung des Landes, wo Frauen als Sklavinnen der Männer gehalten werden? Bisherige Kritik hat die Feminist Society NUIG gelöscht, weil sie sich nicht argumentativ verteidigen kann. Also habe ich einfach Screenshots von meinen Kommentaren gemacht und von der Geisterdiskussion mit dem Kritiker „Patrick“, dessen Beiträge die Feminist Society NUIG nicht stehen lassen wollte (zweiter Screenshot):

Diskussion mit der Choice Society NUIG (Screenshot von hier: https://www.facebook.com/ChoiceSocietyNuig)

Diskussion mit der Choice Society NUIG (Screenshot von hier: https://www.facebook.com/ChoiceSocietyNuig)

Diskussion mit der Feminist Society NUIG (Screenshot von hier: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=713162638734284)

Diskussion mit der Feminist Society NUIG (Screenshot von hier: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=713162638734284)

Sie weisen auf die missliche Lage der irischen Studentinnen hin, die für eine Abtreibung extra nach England reisen müssen. Aber es ist ihnen egal, wenn Frauen in Gaza nicht einmal das Haus verlassen dürfen und wenn sie vergewaltigt werden und dann  für die Vergewaltigung gesteinigt werden. Und dass sie viel weniger wert sind im Auge der Scharia und der palästinensischen Gesellschaft als Männer. Hauptsache beliebig rumhuren und sich vom Staat die Abtreibung bezahlen lassen, dann können auch ein paar Frauen am anderen Ende der Welt unterdrückt werden.

5 Kommentare zu “Feministen gegen Frauenrechte (und Israel)

  1. anti3anti sagt:

    Wie können sich Kämpfer für die Freiheit mit unterdrückter solidarisieren? Das funktioniert nur, wenn man sich Prioritäten setzt.
    Die Priorität dieser für Feministen ist der Hass auf Juden.

  2. Martin sagt:

    Tjo. Mein Hauptproblem damit -und mit ähnlichem- ist, das es so absurd ist, das ich es schlicht und einfach nicht mehr verstehe. Und auch nicht mehr nachvollziehen kann.

    Es ist zum gläubig werden – die einzige halbwegs schlüssige Erklärung, die ich für „Gaza-Flottillenfahrer“, diese und ähnliche Gestalten noch finde, ist das es tatsächlich irgendein mit göttlichen Fähigkeiten ausgestattetes Wesen gibt, das diesen Feminazis und ihrem verbandelten Gesindel aus Schabernack kräftig ins Gehirn gekackt hat.
    Seitdem fratzelt und bratzelt und kurzschlußt es dadrin dann munter daher und der entstehende Gestankt wird aus allen möglichen Körperöffnungen als „gedanken“ abgesondert.

  3. Dr. Webbaer sagt:

    Feministen sind oft für den Islam oder zumindest so aufgestellt, dass sie ihn und seine Glaubensträger gegen Diskriminierung verteidigen. Hier gehen sie folgerichtig so vor wie etwa Christen, die sich dem Islam andienen, um ihre eigene Position zu verbessern, zumindest scheint dies das Ziel zu sein, wenn nicht Wahnsinn unterstellt werden soll.

    • anti3anti sagt:

      Inwiefern verbessern Feministen oder Christen ihre Position, wenn sie sich dem Islam andienen?

      • Dr. Webbaer sagt:

        War speziell auf die bundesdeutsche Situation gemünzt: Hier sind die Kirchen auf dem „I gehört zu D“-Trip, weil sie bei einer Aussperrung des I um ihre Privilegien fürchten müssen.
        Dass der I diametral zum Christentum und zur Aufklärun steht, scheint hier nicht zu stören.
        Und die Feministen pflegen ihre Unterdrückungstheorien, hier passt der I als vermeintlich unterdrückte Religion.

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