Wünsche für meinen nächsten Vortrag?

(Ergänzung) Für meinen nächsten Vortrag ist ein näherer Blick auf die objektivistische Ethik vorgesehen. Der Vortrag würde an Warum Moral objektiv ist anschließen und die konkrete Ethik ergänzen. Bislang weiß der begeisterte Zuhörer im Grunde nur, dass er sich an rationalen Tugenden orientieren sollte – aber nicht an welchen, wodurch sich diese auszeichnen und wie man von diesen profitiert. Ich könnte aber auch ein anderes Thema vorziehen. Diesbezüglich interessieren mich eure Wünsche. Welches Thema findet ihr besonders interessant?

Ich würde auch mal wieder gerne vor einem Publikum sprechen. Beispielsweise die Argumentation gegen Tierrechte wird außerhalb der Fachliteratur nur selten vernommen. Alleine im Sinne der Ausgewogenheit müsste man eigentlich auch einen Denker einladen, der gegen Tierrechte argumentiert. Davon gibt es in Deutschland nicht unbedingt viele. Auf der anderen Seite haben die Deutschen meiner bisherigen Erfahrung nach kein Interesse an Ausgewogenheit und sie besprühen sich mit Weihwasser, wenn sie unorthodoxe Meinungen hören. Insofern biete ich an, zwei Liter Wasser segnen zu lassen und sie zum Vortrag mitzubringen. Außerdem ist dieses Vorträge-machen ein ganz schöner Aufwand und wenn ich vor Publikum spreche, bekomme ich wenigstens eine Brezel gratis. Ich möchte meine langjährigen Unterstützer zudem nicht ewig nerven und hoffe, mal ein paar neue zu finden. Schließlich habe ich mir die Haare schneiden lassen und sehe nun vorzeigbar aus. Ich bitte darum, dies zu würdigen.

Bei Interesse kann man mir gerne eine Mail schicken: feuerbringer(at)hotmail.de oder anrufen.

Die Vortragsvorschläge bitte in den Kommentarbereich oder auf Facebook.

Ergänzung: Ich befasse mich in meinen Vorträgen mit Philosophie. Das Thema sollte also etwas damit zu tun haben – oder mit Literaturgeschichte. Historische Themen sind ebenso geeignet, etwa „Der Beitrag von Thales von Milet zur Philosophie“. Der Ex-Muslim Cahit Kaya hat „Liberaler Humanismus“ vorgeschlagen. Dergleichen wäre ebenso möglich. Es kann auch um eine Anwendung der Philosophie auf aktuelle Themen gehen. Etwa: „Gibt es ein Recht auf einen Mindestlohn?“.

Was mich im Kontext von Vorträgen nicht interessiert sind Themen, die sich auf einer allzu konkreten Ebene aufhalten. Zum Beispiel: „Wer ist der beste Präsidentschaftskandidat für die EU-Kommission?“ Das ist mir viel zu einfach, viel zu Konkreta-gebunden, nur kurzfristig von Bedeutung.

5 Kommentare zu “Wünsche für meinen nächsten Vortrag?

  1. Maier sagt:

    Themen-Vorschlag: Sozialismus (Sozialdemokratie). Der Sozialismus ist mit den Menschenrechten unvereinbar. Er missachtet prinzipiell die Grundrechte der Bürger (z.B. wird der Schutz des Privateigentums beschränkt bzw. aufgegeben).
    Der Humanismus hingegen sieht die Menschenrechte als seine Basis an.
    Warum sind trotzdem die meisten Humanisten links? Das ist ein Widerspruch, denke ich.

    • Dr. Webbaer sagt:

      Warum sind trotzdem die meisten Humanisten links? Das ist ein Widerspruch, denke ich.

      Das ist ein Widerspruch und hängt auch damit zusammen, dass Linke gerne alle möglichen politisch-philosophischen Positionen besetzen, um so Debatten zu gewinnen.
      Linke können derartige Debatten ja nicht durch die Kraft des Arguments gewinnen.
      Deshalb sind Linke auch sehr bemüht liberale Positionen zu besetzen, um so den Liberalismus auf quasi technische Art oder qua Masse zu killen.
      In den Staaten ist dies gelungen und der Liberale oder Freiheitliche hat sich dort abweichend vom allgemeinen Sprachgebrauch ‚libertär‘ zu nennen.

      • Maier sagt:

        … wäre doch ein interessantes provokantes Vortragsthema:
        „Linke versus Humanisten:
        Warum Humanisten redlicherweise nicht links sein können.“

        • Dr. Webbaer sagt:

          Kollekt!
          Humanisten, die den Menschen zentral beachten, anthropozentrisch (das Fachwort, vs. bspw. ‚physiozentrisch‘) aufgestellt sind, können eigentlich, ihrem Wesen nach, nicht sozialistisch, übrigens auch nicht rechts („traditionalistisch“ oder „konservativ“, also rel. zum Vorgefundenen, der Konservative steht nur relativ, hat keine Substanz) sein.
          MFG
          Dr. W

  2. Maier sagt:

    Libertäre sind durchaus oftmals kultur-konservativ! Das heißt, Libertäre pflegen konservative Werte, wie z.B. den familiären Zusammenhalt. Wenn es keinen Sozialstaat gibt, muss man sich schließlich auf andere Weise absichern. Die Solidarität der Familie ist hier eine sehr sinnvolle Alternative.

    Die Aussage „Rechte wollen in das Privatleben der Bürger eingreifen.“ (A. M.) stimmt übrigens nicht. Klar: Wer eine konservative Partei wählt, der will anderen etwas aufzwingen. Wer jedoch libertär wählt und privat nach rechts-konservativen Vorstellungen lebt, zwingt niemandem etwas auf!!

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