Familienwerte: Teil 3

(Ergänzung) Nun ist der dritte Teil der Webseite über Familienwerte fertig und somit das ganze Projekt:

http://www.feuerbringer-magazin.de/politik/familienwerte

Im dritten Teil geht es um Abtreibung, die objektivistische Haltung zu Familienwerten und Literaturtipps. Die beiden letzten Kapitel stammen von mir. Dank meiner genialen HTML-Fähigkeiten ist sogar ein funktionierendes Inhaltsverzeichnis am Anfang der Seite und hier angebracht:

Inhalt:

1. Einleitung

2. Die schockierenden Statistiken

3. Scheidung

4. Die sexuelle Revolution

5. Der Zusammenbruch der Familie und Kriminalität

6. Abtreibung

7. Objektivismus über Familienwerte

8. Literatur

So, damit sollte die Familie gerettet sein. Und dafür sind meine Nerven am Ende. Bitte die Webseite auf Facebook, Twitter, via Mail, etc. weiterempfehlen! Wie üblich der Hinweis darauf, dass ich mich über eine PayPal-Spende (siehe rechts im Feuerbringer-Magazin) freue. Wer unabhängige, objektive Informationen würdigt, kann sich überlegen, ob er mich für dieses und zukünftige Projekte unterstützen mag. Dafür bleibt dieses Magazin fast vollständig werbefrei (abgesehen von Büchertipps).

Der zweite Autor der Seite, Mark Humphrys, hat eine finanzielle Unterstützung nicht nötig, aber er freut sich sehr über Zuspruch! Schreibt ihm doch einmal „Thanks for your webpage on family values!“ oder dergleichen auf Twitter: https://twitter.com/markhumphrys

Ergänzung: Bezüglich der üblichen und wieder vernommenen Kritik, wenn irgendwer für irgendwas Statistiken gebraucht: Korrelation ist keine Kausalität. Ja, ich weiß. Aber was wollt ihr damit in diesem Fall sagen? Wollt ihr sagen, dass die Tatsache, dass Kinder, die ohne Vater aufwachsen, häufiger von der Schule fliegen, kriminell werden, persönliche Probleme entwickeln nichts mit der Tatsache zu tun hat, dass sie ohne Vater aufwachsen? Demnach müsste es eine weitere Eigenschaft geben, welche die Kinder, die ohne Vater aufwachsen, gemein haben und die kausal zu den genannten Problemen führt.

Aber welche Eigenschaft sollte das sein? Nun, ich könnte mir vorstellen, dass der Kühlschrank in Familien ohne Väter im Schnitt etwas kleiner ist als der Kühlschrank einer traditionellen Familie, wo der Vater regulär mit im Haus wohnt. Vielleicht führt also ein kleinerer Kühlschrank im Haushalt dazu, dass Kinder eher von der Schule fliegen und kriminell werden. Vielleicht spielt die Tatsache, dass sie außerdem ohne Vater aufwachsen, gar keine Rolle!

Wisst ihr, bei solchen Einwänden komme ich mir veralbert vor. Klar, wer es ganz genau wissen möchte, studiert am besten Statistik und überprüft jede einzelne Aussage und jede einzelne Variable. Das ist legitim und man kann es machen. Aber ernsthaft zu sagen, dass „ohne Vater aufwachsen“ nichts damit zu tun hat, dass den betroffenen Kindern im Vergleich zu Altersgenossen mit traditioneller Familie etwas fehlt und sie Probleme entwickeln – ich weiß da einfach nicht mehr weiter. Der Philosoph Leonard Peikoff meinte einmal, dass man mittels Logik aufzeigen kann, wenn eine Aussage zu Absurditäten führt und somit gilt die Aussage als falsch. Aber, so meinte er, wenn jemand mit einer Absurdität anfängt, wenn seine Behauptung selbst bereits eine Absurdität ist – dann sollte man sich nicht weiter mit ihm befassen.

Davon abgesehen verweise ich darauf, dass wir nicht nur mit Statistiken argumentieren, sondern dass wir zwei weitere Argumentationslinien verwenden:

1. Die kausale evolutionsbiologische Erklärung (Neigung zur Bevorzugung jener, die unsere Gene teilen)

2. Die Bücher von Theodore Dalrymple. Er war ein Gefängnisarzt in England und ist jetzt Journalist und Buchautor. Er beschreibt in seinen Büchern seine Erfahrung mit der britischen Unterschicht, mit vielen tausend Fällen, die er kennenlernte. Er beschreibt, welche Auswirkungen die Ideen der sexuellen Revolution auf das Leben der Menschen haben, die jene Ideen leben. Seine Beschreibung der tatsächlichen Zusammenhänge entspricht genau der Darstellung von Mark Humphrys und mir. Wer jetzt meint, das wären nur Anekdoten, den weise ich darauf hin, dass es immerhin verdammt viele Anekdoten sind und außerdem gibt es Statistiken, die dasselbe aufzeigen.