PETA Kids

Auf der US-Website von Peta Kids gehts brutaler zu (Screenshot: AM)

Auf der US-Website von Peta Kids gehts brutaler zu (Screenshot: AM, Website: PETA)

Indoktrination durch radikale Tierschützer – gibts das auch für Kinder? Ja!

http://www.petakids.de

Und in einem ersten Podcast-Versuch erkläre ich, was ich davon halte:

PETAs Meinung, warum Tierversuche – die ihrer Ansicht nach nutzlos sind – überhaupt gemacht werden: Böse Menschen verdienen GELD mit bösen Dingen! Und die Politiker, die sie wie Marionetten kontrollieren, halten die bösen Menschen nicht davon ab, GELD zu verdienen!

Das „Argument“ kann man überall einfügen. Böse Menschen verdienen GELD mit Atomenergie, Tierversuchen, Fossilen Brennstoffen – was auch immer gerade unpopulär ist. Allmählich frage ich mich, ob die Öko-Aktivisten eigentlich auch Geld verdienen oder ob das alles Arbeitslose oder reiche Playboys sind?

In einem Kreativitätsanfall habe ich ein T-Shirt für Tierversuche gestaltet – damit macht man sich bei den Mädels beliebt:

Tierversuche retten Menschenleben (AM)

Tierversuche retten Menschenleben (AM)

2 Kommentare zu “PETA Kids

  1. Claus sagt:

    Viele Amerikaner stehen der PETA recht kritisch gegenüber, auch seit der petakillsanimals-Affäre…

    Zu den Tierversuchen (TV):
    Als Hauptargument liest man immer wieder,dass diese nicht auf den Menschen übertragbar sind. Nun ist das völlig richtig ! Oder wie manche Krebsforscher sagen: „If you have cancer and you are a rat-then we can cure you“. Vieles kann man nicht übertragen aber man muss es- wie in der Forschung nun mal üblich- erst testen !! Von vorneherein zu sagen, das ist alles nicht übertragbar, ist völliger Blödsinn. Auch dass bisher kein Medikament aus TVs herauskam ist Schwachsinn.

    Was leider auch immer vergessen wird: die Ersatzmethoden (Zellkultur ua) sind noch viel weniger übertragbar als TV !! Oder glaubt man wirklich, dass Zellen die auf einer Plastikschale wachsen,in völlig künstlichem Nährmedium, etwas mit komplexen Organen wie Gehirn/Leber o.a. zu tun haben? Man kann dort grundlegende Dinge erforschen,aber der nächste Schritt ist immer der TV.

    Auch herrlich das Argument mit der Computersimulation- als ob das Maushandling etwas mit dem Skalpell zu tun hat-genausogut kann man dann alle Sportevents auf dem Nintendo System austragen lassen und nicht in den Stadien. Und warum den Führerschein auf der Strasse machen lassen, es gibt doch gute Fahrsimulatoren für den PC !

    Ohh und das Geldverdienen, ja das Killerargument. Eigentlich ist es gerade andersherum. TVs sind teuer, langwierig, kompliziert, unangenehm. Kein Forscher macht sie gerne, ein Ersatzversuch wie Zellkultur ist wesentlich billiger (keine Tierhaltung,keine Pfleger,kein Futter,kein Käfig etc).
    Aber wie gesagt-er sagt noch weniger aus als ein TV !

    Und die meisten Firmen müssen ihre Medikamente erst gründlich an Tieren testen (meist Hunden,Kaninchen,Schweinen). D.h. Organentnahme und pathologische Untersuchung. Es wäre katastrophal, wenn man später herausfinden würde, ein Medikament wäre leberschädigend…

    Contergan würde übrigens von der FDA damals für die USA nicht zugelassen weil zuwenige Versuche gemacht wurden. Später hat man bei Versuchen an Hasen genau dieselben Symptome festgestellt wie beim menschen (Hay: EFFECTS OF THALIDOMIDE ON PREGNANCY in the rabbit. J.Reprod.Fertil,1964,8,59-76).

  2. Positron sagt:

    Geldverdienen ist irgendwie immer ein „Killerargument“….

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