Podcast: Islam und Islamismus

Muss man zwischen Islam und Islamismus unterscheiden? Mehr darüber in meinen zweiten Podcast (nach dem über Tierversuche):

 

 

4 Kommentare zu “Podcast: Islam und Islamismus

  1. Emilie sagt:

    Du fragst: „Was ist eigentlich Islamfeindlichkeit?“

    Kurz geantwortet: Islamfeindlichkeit ist die Feindschaft, (Hass, Verbrechen etc.), welche die Moslems gegen uns richten.

    Sonst noch Fragen …?

  2. Dr. Webbaer sagt:

    Schön mal zu diesem Thema etwas zu hören, dem nicht widersprochen werden muss; was vielleicht ein wenig fehlte war die „Neue Deutsche Härte“.

    MFG + weiterhin viel Erfolg!
    Dr. W

  3. Rüdiger sagt:

    Ein besonders wichtiger Gedanke Deines Podcasts kommt kurz vor Schluss: Die mangelnde Bestimmtheit des Begriffs „Islamismus“, zusammen mit der gesellschaftlichen Ächtung aller Kritik am „nicht-islamistischen“, also „sauberen“ Islam, macht ihn zu einem Herrschaftsinstrument: Es wird jederzeit möglich, missliebige Leute, die sich irgendwie einmal kritisch zum Thema Islam äussern oder geäussert haben, abzusägen – ihnen beruflich oder persönlich zu schaden – ohne dass diesen im vorhinein klar war, *inwiefern* sie gegen den Konsens verstossen haben (dessen, was man so sagt und was man besser nicht sagt). Das ist auch dann problematisch, wenn es in Deutschland noch eher informell geschieht, also ohne Strafnorm, die jedoch von der EU bereits empfohlen wird.

    Das ist bedenklich und erinnert an die Gummiparagraphen 130 (Volksverhetzung) und 166 (Blasphemie), denen es ebenfalls – grundgesetzwidrig, siehe Art. 103.2 GG – an der nötigen strafrechtlichen Bestimmtheit mangelt. Nach meiner Ansicht handelt es sich um Instrumente zur Einschränkung der Meinungsfreiheit, die überflüssig und – eben wegen der Unbestimmtheit – auch gefährlich sind.

    Islamismus ist ein im Westen geschaffener Begriff, geboren aus der Verlegenheit, dass der Islam nicht in das westliche Konzept einer „Religion“ passt, da er von seinen religiösen Dokumenten her keine Trennung von Glaube und Politik vorsieht (anders als z.B. das Christentum, in dem es heisst „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist“).

    Alles, was beim Islam nicht in unser westliches Bild von Religion hineinpasst, wird säuberlich abgespalten und dient als Füllmaterial für den Punchball „Islamismus“, auf den einzudreschen jeder herzlich eingeladen ist.

    Verständlich, dass viele Moslems wie der türkische Ministerpräsident R. T. Erdogan den im Westen kreierten, aus einer rein westlichen Not entstandenen Begriff „Islamismus“ als Beleidigung des Islam empfinden und dagegenhalten: „Islam ist Islam, und damit hat es sich.“

    • Dr. Webbaer sagt:

      Der Islamismus ist die Bad Bank des Islam, in die toxische Werte ausgelagert werden, so dass Sozialverträgliches im „westlichen“ Sinne übrig bleibt.
      Diese Immunisierungsstrategie gegenüber Kritik könnte einmalig sein, sie ist erkennbar neomarxistisch angeleitet und soll von der politischen Klasse unbedingt durchgedrückt werden.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.