Die Paradoxa des Krieges

In meinem neuen Podcast werfe ich einen kritischen Blick auf die seltsame Kursankündigung von The Paradoxes of War der amerikanischen Princeton-Universität. Wo ich schon dabei bin, nörgle ich an den „Studies“-Fächern und an der Soziologie überhaupt herum. Und ich komme auf den Krieg zu sprechen, wozu er dient und wozu er nicht dient. Schließlich geht es um den alltäglichen Krieg an der Kasse vom Aldi.

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2 Kommentare zu “Die Paradoxa des Krieges

  1. Dr. Webbaer sagt:

    Der Neomarxismus, um diesen geht es hier, es handelt sich nicht um traditionslinke Denkweise, die entschärft ein (notwendiger) Teil des „westlichen“ [1] Parlamentarismus sein muss, denn den liberalen Kräften muss eine Partei entgegengesetzt sein, die bspw. mehr Staat und mehr Umverteilung fordert

    …, also diesem Neomarxismus ist auf hoher Ebene philosophisch zu entgegnen, der Neomarxismus zeichnet sich typischerweise und beispielsweise durch Aussagen wie ‚Man wird nicht als Frau geboren, man wird es.‘ und ‚Es gibt nicht den Islam.‘ und er hat erkenntnistheoretisch betrachtet recht. [2]

    Das Fachwort hier die Systemgranularität, also die Wahl einer bestimmten Granularität des Weltsystems, auf der sinnhafterweise sozial aufgebaut und postuliert werden kann, vgl. mit dieser kleinen NASA-Animation:
    -> http://apod.nasa.gov/apod/ap120312.html

    Die Jungs von der Frankfurter Schule waren also schon recht schlau und haben die Erkenntnis bzw. deren Wesen selbst angreifen können, die Wirkung ist bekannt, die bekannte Fertilitätsrate [3] und die antiselektive Einwanderung waren die Folge.

    MFG
    Dr. W (der einräumt in etwa bei der Hälfte des „Podcasts“ abegbrochen zu haben, auch weil ihm die „Neue Deutsche Härte“ ein wenig fehlte, lol, keineswegs aberf Unzufriedenheit andeuten wollte, ganz im Gegenteil)

    [1] diejenigen Systeme, die den Ideen und Werten der Aufklärung folgend gesellschaftlich implementiert haben, sind gemeint, die Richtungsangabe ist „ein wenig“ irreleitend
    [2] formal: ‚recht haben‘, vs. sinnvoll handeln
    [3] eine fortwährende Fertilitätsrate von ca. 1,4 – die eine Zweidrittellung der Population je Generation bedeutet, dürfte langfristig tödlich sein für die Ideenträger

    • Ja, dass die Podcasts eher moderat und ausgeglichen ausfallen, soll ein Gegengewicht zu meinen Blogeinträgen darstellen. Einige Leute scheinen mich für einen wütenden Henker zu halten, also darum hier etwas relativ Moderates.

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