Die frohe Botschaft des Objektivismus

Die frohe Botschaft des Objektivismus:

a) Die Welt ergibt Sinn.

b) Du kannst die Welt verstehen.

c) Wenn du ein gutes Leben führst, bist du glücklich.

d) Wenn die Menschen frei sind, können sie alle ein gutes Leben führen.

Der Objektivismus erklärt, wie die Welt grundsätzlich beschaffen ist, wie du ein gutes Leben führen kannst und unter welchen Bedingungen alle Menschen glücklich sein können.

(Neu aus dem Philosophiebereich)

5 Kommentare zu “Die frohe Botschaft des Objektivismus

  1. Daniel Wittenberg sagt:

    a) Sinn ist ein Begriff, der sich nur auf menschliche Handlungen und Aussagen anwenden lässt. Die übrige Welt lässt sich vielleicht erklären, aber sie hat keinen Sinn. Die Evolution ist zum Beispiel ein völlig sinnloser Prozess.

    b) Ob irgendjemand die Welt jemals ganz verstehen wird, ist zweifelhaft. Gerade mit Blick auf die heutige Situation der Physik.

    c) Sag das einem Kind in den Slums von Kalkutta, oder einem Menschen, der mit einer schweren Erbkrankheit oder einem niedrigen IQ zur Welt gekommen ist.

    d) Siehe c). Die 100.000 Menschen, die jährlich in Deutschland einen Suizidversuch begehen, haben vermutlich auch andere Probleme als einen Mangel an „Freiheit“ im Sinne des Marktradikalismus.

    • a) Sie ergibt Sinn, da die Welt regelhaft ist. Sie hat eine bestimmte Natur. Sie folgt nur keinem menschlichen Plan oder dergleichen.

      b) Man kann die Welt in ihren Grundzügen verstehen, Quantenphysik spielt in unserem Alltag keine große Rolle.

      c) Kontext ist die freie Welt und der Durchschnittsmensch. Generalisierungen sind zulässig.

      d) Da wäre ich mir nicht so sicher. Viele soziale Probleme werden erst durch den Wohlfahrtsstaat ausgelöst, wie zum Beispiel ein größerer Teil der Arbeitslosigkeit.

    • Martin sagt:

      d) Vielleicht nicht mal. Die Suizidrate ist nicht umsonst in der DDR etwa doppelt so hoch gewesen. Und in Skandinavien ist sie auch relativ hoch. Wobei es nicht abwegig ist, das das zu einem guten Teil mit dem erdrückenden Gefühl in die kollektive Schablone gezwungen zu werden zu tun hat und nicht Herr seines Schicksals sein zu dürfen.

    • Martin sagt:

      Was sollte denn bei c eigentlich z.B. jemand mit einem niedrigen IQ daran hindern, ein gutes Leben zu führen?

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.