Respekt, Wolf!

Wolf streckt Zunge raus (Bild: Andreas Müller)

Wolf bedankt sich bei Tierschützern (Bild: Andreas Müller)

Die gesetzliche Förderung von frei wandelnden Wölfen in Deutschland fordert das Menschenbild meiner Philosophie heraus. Ich dachte immer, der Mensch sei das „rationale Tier“ und der Wolf handelt nur aufgrund seiner Instinkte. Nun ist es aber einem Tier, das gar keine bewusst reflektierten Pläne aushecken kann und das davon lebt, die Nutztiere des rationalen Tiers zu fressen, gelungen, sich vom rationalen Tier schützen und fördern zu lassen. Ohne sein Verhalten irgendwie zu verändern und seinen Willen auch nur äußern zu müssen. Das ist gar nicht mal so übel!

Zugegeben, das Thema hat es mir jetzt angetan. Es ist die Realsatire einer Gesellschaft, die der ökologischen Ideologie auf den Leim gegangen ist.

Ein Kommentar zu “Respekt, Wolf!

  1. Maier sagt:

    Dank unseres Wohlstands und dem heutigen sehr guten Schutz gegen Wind, Wetter und Naturkatastrophen, den wir der modernen Industrialisierung und Technisierung verdanken, können wir es uns leisten, die Naturgewalten nicht mehr Feind und Gefahr anzusehen, sondern – statt dessen – eine romantische Liebe zur Natur zu entfalten. Die Liebe zur Natur ist ein Luxus, den man sich nur als moderner Mensch leisten kann, da man als moderner Mensch, die Umwelt gar nicht mehr als etwas gefährliches wahrnimmt.
    Auch ich liebe unberührte Naturlandschaften und Artenvielfalt, bin mir aber bewusst, dass dies ein Stück weit Ausdruck von Dekadenz ist.

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