Mark Humphrys: Ist der Islam eine friedliche Religion?

„Meine Damen und Herren. Danke für die Einladung. Ich bin ein Atheist. Folglich werden viele Leute in der islamischen Gemeinschaft sagen, dass meine Argumente sowieso wertlos sind. Aber ich kann Ihnen versichern: Wenigstens bin ich nicht schwul.“

Der irische Blogger Mark Humphrys (unsere Kooperationsprojekte) in einer Ansprache vor Linken und Islamisten. Er weist auf eine hohe Zahl an islamisch motivierten Anschlägen hin sowie auf eine Reihe an Umfragen, die eine große Unterstützung für den Dschihad in der islamischen Welt aufzeigen. 300 Millionen Muslime stimmen ihm zufolge mit dem Dschihad überein. Darunter Mohammed. Außerdem meinte er, dass Religionen grundsätzlich nicht auf Vernunft und Belegen beruhen und wenn man das will, landet man bei der Wissenschaft und dem Atheismus.

Nach dem Vortrag hat die Mehrheit der Zuhörer trotzdem abgestimmt, dass der Islam eine Religion des Friedens ist.

Immerhin haben sie ihn nicht gesteinigt.

8 Kommentare zu “Mark Humphrys: Ist der Islam eine friedliche Religion?

  1. Bernd sagt:

    „…Nach dem Vortrag hat die Mehrheit der Zuhörer trotzdem abgestimmt, dass der Islam eine Religion des Friedens ist.“
    Na klar, auf dem Friedhof herrscht Frieden.

    Wunschdenken und Wirklichkeit, Erlebnisbericht einer Urlauberin:

    „Und plötzlich wurde gejubelt!“
    Beobachtungen am 11.9.2001 in einem türkischen Zug.
    Mein Mann und ich hatten gerade 6 wunderschöne
    Wochen in der Türkei mit unserem Motorrad verbracht.
    Der 11. September 2001 war der Tag unserer Heimreise
    mit dem Autoreisezug ab Edirne. Es dauerte Stunden bis
    das Motorrad befestigt, Ausreisepapiere erledigt und
    sonstige Kleinigkeiten abgetan waren. Nachdem wir
    endlich unser Abteil gefunden hatten und die
    Gepäckstücke verstaut hatten, fuhr der Zug auch schon
    Richtung Villach los. Wir gingen dann in den Speisesaal,
    da unser Abteil sehr voll war. Der gesamte Zug war
    ausgebucht, es war ja das Ende der bayrischen
    Sommerferien. Schnell stellten wir fest, dass wir die
    einzigen Urlauber waren, die anderen waren einfach
    türkische Familien, die ihren Urlaub in der Heimat
    verbrachten und am Montag wohl wieder in die Arbeit
    gingen. Kurze Zeit später, es war Nachmittag, bekamen
    wir die erste SMS von Freunden, dass in NY das WTC
    eingestürzt sei. Mein Mann deutete mir, ich solle mich
    beruhigen und normal verhalten. Und er hatte Recht!
    Nach einer halben Stunde verbreitete sich im Zug dieNachricht. Wir konnten aus dem Türkischen nur die
    Wortstücke „Islamic Terror USA“ verstehen. Es war kurz
    ruhig und plötzlich wurde gejubelt! Wir verstanden die
    Welt nicht mehr. Wir hatten noch 20 Stunden Zugfahrt
    vor uns. Wir konnten nicht fernsehen, da an den
    Bahnhöfen nicht gehalten wurde. Die einzigen
    Informationen erhielten wir durch SMS bzw. Anrufen von
    unseren Verwandten und Bekannten. Wir wollten nur
    noch raus aus dem Zug. Ich verstehe bis heute nicht, wie
    sich die türkischen Mitreisenden so freuen konnten! Für
    uns war es danach nur noch ein Spießrutenlauf. Das
    waren doch die selben Menschen, die ein Jahr zuvor das
    schrecklich Erdbeben erfahren mußten, wir waren damals
    auch in der Türkei und haben mit ihnen gelitten. Und jetzt
    das. Wir wurden ausgelacht und die damalige Schröder-
    Regierung verspottet. Und das alles ohne irgendwelche
    genauen Nachrichten zu haben! „Der Isalm hat gesiegt“
    wurde auf Deutsch für uns geschrien. Wir waren noch
    froh als wir in Villach ankamen.

    • Dr. Webbaer sagt:

      Kann ich bestätigen, da haben sich Türken auch in D gefreut, lustig auch, dass ich zufällig auch bei anderer Gelegenheit in D und mit Türken „am Start“ war, so ca. 1990, da gab es auf einmal gratis Kaffee und Kuchen, weil, trara, Saddam SCUDs nach Israel geschickt hat. – BTW: Viele der sich Freuenden waren Aleviten.

    • Martin sagt:

      Tjo. Ich war an dem Tag in Wolfsburg, in einem Projekt mit ein paar Kollegen. Der Kollege (seit Ewigkeiten) Exiliraner wußte am nächsten Morgen beim Frühstück auch schon ganz genau, daß die Amis das selber waren.

      Glaube, da habe ich das erste mal echte, tiefe Verachtung für den Islam und für die Muslime empfunden.

  2. Maier sagt:

    Der Mann spricht vor Islamisten? Hat der noch alle Tassen im Schrank?

  3. Dr. Webbaer sagt:

    Hätte ich mir gerne zugeführt diesen Vortrag, aber leider Sound schlecht und Transkript anscheinend nicht verfügbar, auch weil 15:00 OK sind für wichtige Nachricht.

    MFG
    Dr. W (der bei Web-Broadcasts außerordentlich hohen Wert auf deren Qualität legt; es gilt hier ja zu überzeugen und im Technischen oder die Technologie meinend jegliche Mängel streng zu meiden – insbesondere, wenn man recht hat)

    • Das ist ja nicht die Schuld von Humphrys. Vorträge werden in der Regel nicht vom Vortragenden aufgezeichnet. Bei der teils problematischen Qualität von meiner Einführung in den Objektivismus haben sich auch einige deshalb beschwert. Leute – wir machen diese Videos nicht selbst. Wir stehen da vorne und sprechen. Und irgendwer hält eine Kamera drauf und schickt uns dann nach ein paar Millionen Jahren das schlechte Material zu, das wir dann so gut es geht zusammenflicken dürfen. Oder sie laden es selbst hoch in der Form, wie man es hier sehen kann. Grundsätzlich kann ich die Kritik nachvollziehen.

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