Islam beleidigt Nuhr

Allmählich treibt es der Islam wirklich zu weit. Der Muslim Erhat Toka hat den Komiker Dieter Nuhr laut Medienberichten wegen Religionsbeleidigung nach §166 StGB angezeigt. Der Gotteslästerungsparagraf besagt, dass du ins Gefängnis geworfen wirst, wenn sich zu viele Leute über deine Religionskritik aufregen.

Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen

(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

Und wann ist eine Religionskritik geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören? Wenn sie den öffentlichen Frieden stört auf jeden Fall. Gehen also genügend Muslime zu Demonstrationen gegen Nuhr und werden diese Demos gewalttätig genug, dann landet er bis zu drei Jahre im Gefängnis. Danke, christliche Kirchen, für euren Islamschutzparagrafen. Danke, liebe Politiker, dass ihr dieses infame Gesetz noch immer nicht abgeschafft habt.

6 Kommentare zu “Islam beleidigt Nuhr

  1. sba sagt:

    Naja, die Common-Sense-Auslegung der öffentlicher Friede-Klausel wäre ja, dass der Redner in seiner Verspottung zu Ordnungswidrigkeiten oder Verbrechen aufrufte. Müsste man sich mal die tatsächliche Rechtsprechung zu diesem Paragrafen anschauen.

  2. Maier sagt:

    „Allmählich treibt es der Islam wirklich zu weit.“
    Allmählich?! Lebst Du eigentlich hinterm Mond?! Die Söhne Allahs gehen schon lange zu weit. Der Zug ist für normale Menschen schon vor Jahren(!) abgefahren! Auf friedlichem Weg kann das Problem nicht mehr behoben werden. So viel ist sicher. Fragt sich nur, wer den Jungs aus Köln (ho.ge.sa.) zu Hilfe eilen wird. Die Bundeswehr? Die IDF? Natotruppen? Angemessen wärs.
    (Bitte erzähl jetzt nicht, Hooligans seien Barbaren und wird dürften von Barbaren keine Hilfe annehmen. Wir haben leider schon lange nicht mehr den Luxus wählerisch zu sein.)

    • Was ist denn „ho.ge.sa“? Ein bisschen hysterisch klingt das ja schon. Zudem hast du kein Gespür für feine Ironie, die ja nicht wenig in diesem Beitrag anzutreffen ist. Schließlich sehe ich keinen Grund für ein Übermaß an Gewalt. Maximal könnte man die Salafisten festnehmen und ausweisen oder ggf. einsperren. Dafür braucht man keine Armee, sondern einfach Polizeibeamte.

  3. Martin sagt:

    Eigentlich müsste man wirklich jedes mal, jedes einzige Mal, sobald ein Islamverbandsvertreter irgendwas sagt, Randale machen.

    • Man müsste ach jedes Mal, sobald ein Gutmensch den Ausländerbonus oder Religiotenbonus auspackt, Randale machen. Dann trifft man nämlich die Entscheider in diesem unserm Lande. Die wo da so die Hosen voll haben.

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