Webinar is coming

Und Winter is auch coming.

Objektivistische Epistemologie Teaser Neu

Ja, ich habe mein nächstes Webinar über die objektivistische Epistemologie umbenannt: „Zurück zur Vernunft“. Nun versteht man sogar den Titel! Genauer ist es nicht ein Webinar – sondern drei! „Teil 1: Die Quelle des Wissens“ ist das erste Webinar der Reihe. Die Präsentation ist fertig und jetzt befinde ich mich in der Testphase.

Ich hatte ursprünglich vor, einen zusätzlichen Text für die Teilnehmer zu verfassen, aber ich habe mich stattdessen für eine andere Herangehensweise entschieden, die ökonomischer ist: Ich habe das Webinar in drei Teile unterteilt, um alle wichtigen Infos im Vortrag selbst unterbringen zu können. Dann wird auch garantiert alles verstanden, weil ich da bin, um Fragen zu beantworten. Das ist schließlich der Vorteil von Webinaren. Die Teilnehmer können die Folien im Anschluss direkt runterladen – und darauf steht das Wichtigste. Wenn ihr gerne ein zusätzliches Quiz hättet, um die Inhalte zu lernen, gebt mir bitte Bescheid. Ansonsten kann man sich auch zurücklehnen und die Vernunft auf sich einstrahlen lassen.

Es geht um die Fragen: Wie gelangt man an Wissen? Können wir auf unseren Verstand vertrauen? Und diese Fragen beantworte ich aus der Sicht der objektivistischen Philosophie. Spoiler: Ja, wir können auf unseren Verstand vertrauen. Und es gibt klare Methoden, wie wir an sicheres Wissen gelangen können.

Im ersten Teil erhält man die Grundlagen der Erkenntnis, die „Quelle des Wissens“. Da geht es vor allem um Begriffsbildung – was ist es eigentlich, was unsere Wörter beschreiben? Woher kommen Begriffe und wie gelangen wir an allgemeine Aussagen? Hat unsere Sprache irgendwas mit der Realität zu tun? Dazu gehören wieder meine anschaulichen Beispiele – diesmal aus dem Tier- und Pflanzenreich. Endlich kein Tisch mehr wie in allen anderen (englischen) Büchern, Texten, Vorträgen zum Thema! Und: Die Philosophen unter euch dürfen sich auf eine Lösung des sogenannten „Universalienproblems“ freuen. Hat ja nur 2500 Jahre gedauert.

Im zweiten Teil geht es um das Verhältnis von Vernunft und Gefühl. Außerdem beantworte ich die Argumente der Skeptiker. In diesem Webinar wird euch außerdem ein schwarzer Schwan auflauern – und euch schrecklich verunsichern! Bis wir ihn in unser rationales Weltbild einsortiert haben und er keine Gefahr mehr darstellt.

Im dritten Teil geht es um die ersten Ansätze einer objektivistischen Wissenschaftstheorie. Es gibt darüber meines Wissens keine anderen deutschsprachigen Informationen als jene, die ihr in diesem Webinar erfahren werden. Im dritten Teil zeige ich dann auch auf, wie Galileo und Newton an ihre Erkenntnisse gelangt waren. Und was es ist, das wissenschaftliche Theorien beschreiben. Nur eine vorübergehende Wahrheit, die ständig von der „Falsifizierung“ bedroht ist? Oder sieht die Lage doch etwas weniger düster aus?

Ziel der Webinare: Die Teilnehmer sollen verstehen, woher unser Wissen kommt. Und sie werden erfahren, wie man rational denkt – und warum sie auf ihren eigenen Verstand vertrauen können!

Hier kann man meine Akademie abonnieren (also über neue Webinare auf dem Laufenden gehalten werden): https://www.edudip.com/academy/feuerbringer

8 Kommentare zu “Webinar is coming

  1. Missing Link sagt:

    @Andreas Müller
    Bernd sagt:
    „Am Ende meiner sämtlichen Webinare über den Objektivismus seid ihr bestenfalls stolze, aufrechte, aufgeklärte Individuen, die kein Unsinn mehr aus dem Gleichgewicht bringen wird, die wissen, was sie wollen und wie sie handeln müssen, um es zu bekommen und die ihren Mitmenschen so weit überlegen sind Sherlock Holmes oder wie Rodney McKay in der Stargate-Atlantis-Folge, in der er auf eine höhere Ebene des Daseins aufsteigt.“
    Bist du der Meinung, daß solch marktschreierische Ankündigungen der Seriosität deines Anliegens nützt, oder willst du damit sagen, daß jeder selbst schuld ist, wenn er an deinem Webinar teilnimmt? Nimmst du dich eigentlich selber ernst?
    „Die Teilnehmer sollen verstehen, woher unser Wissen kommt. Und sie werden erfahren, wie man rational denkt – und warum sie auf ihren eigenen Verstand vertrauen können!“
    Aha, jeder Mensch hat also den gleichen Verstand, „dann ist ja alles klar auf der Andrea Doria“.

    • Die Sache mit der höheren Ebene des Daseins war mit dem folgenden Satz kontrastiert, laut dem man die Welt ein wenig besser verstehen wird. Natürlich steigt man nicht wirklich in eine höhere Ebene des Daseins auf, worüber ich mich bereits bei der Ankündigung des erstens Webinars lustig gemacht habe (weil auch ein Astrologe dort Webinare anbietet!).

      Nun, auf jeden Fall sollte ich von Humor in den Ankündigungen in Zukunft absehen.

      Jeder Mensch hat den grundsätzlich selben, nämlich menschlichen Verstand. Und darum geht es ja in der Philosophie. Wer seinen individuellen Verstand durchchecken will, muss auf Introspektion oder Psychologen oder Neurologen setzen.

      Also, warum diese Art von Reaktion auf eine humorvolle Formulierung?

      • Und ja, jeder kann seinen eigenen Verstand trainieren und sich darauf verlassen. Und nicht auf den Verstand anderer Menschen. Muss er am Ende sowieso. Das ist einfach nur Aufklärung 101 übrigens – weder ist es eine provokative, noch neue, noch absurde Formulierung.

  2. Aeterus . sagt:

    Weiß du schon in welchem Zeitraum du das Webinar Veranstalten wirst?

    • Auf jeden Fall bald. Ende der Woche würde ich schätzen für die erste Veranstaltung. Ich muss noch den Vortrag ein paar Mal halten und die Zeit anpassen, damit ich auf rund 45 Minuten komme.

  3. Harold Harry Francis Callahan sagt:

    Und was es ist, das wissenschaftliche Theorien beschreiben. Nur eine vorübergehende Wahrheit, die ständig von der “Falsifizierung” bedroht ist? Oder sieht die Lage doch etwas weniger düster aus?

    Vielleicht ist die geschilderte Lage nicht ‚düster‘, sondern hell?

    MFG + viel Erfolg!
    Dr. W (der weiterhin Sichten zusammenträgt, was den konstruktiven ‚Objektivismus‘ betrifft)

    • Wären wissenschaftliche Theorien tatsächlich eine vorübergehende Wahrheit – dann wäre die Realität entweder in ihren Grundsätzen wandelbar (keine Identität, siehe Metaphysik) oder Menschen könnten die Realität nicht erkennen. Beides wäre keine so helle Aussicht. Was man sagen kann, ist, dass unsere Theorien häufig erweiterbar und gewissermaßen unvollständig sind. Das ist allerdings eine ganz andere Aussage.

      • Harold Harry Francis Callahan sagt:

        Erkenntnissubjekte („Menschen“) können die Welt erkennen, wobei dieses Erkennen nicht das (sichere oder gültige) Wissen meint, sondern das ausschnittsartige, näherungsweise und an Interessen gebundene.
        Das ist nicht nur so am Rande notiert worden, sondern weil es die Grundlage der modernen skeptizistischen (Natur-)Wissenschaft ist.

        Mich stört daran gar nichts, ich freue mich darüber, dass derart vorgegangen wird und sehe hier das Helle im Rahmen des Enlightenment.

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