5000 US-Dollar Strafe wegen „Kellnerin gesucht“

Ein Leser hat mich auf diese Nachricht aufmerksam gemacht:

In New York wurde ein Restaurant verklagt. Es soll eine Strafe von 5000 US-Dollar zahlen. Das Verbrechen: Die Assistentin des Restaurantbesitzers hat in einer Stellenanzeige auf Craig’s List im Juli nach einer „Kellnerin / Empfangsdame“ gesucht. Das war es schon. Das war nicht nur die Einleitung. Das war das Verbrechen.

Die Menschenrechtskommission von New York City stieß auf die verhängnisvollen Begriffe „Kellnerin / Empfangsdame“.

Wo liegt nun das Problem?

Ganz einfach: Geschlechterdiskriminierung.

Die Assistentin Lara Kineavy hat nicht auch nach einem „Kellner / Empfangsherrn“ gesucht, sondern nur nach einer „Kellnerin / Empfangsdame“.

„In New York City ist es illegal unter dem Menschenrechtsgesetz, eine Vorliebe für eine geschützte Klasse gegenüber einer anderen in einer Stellenanzeige auszudrücken“, schrieb die NYC Menschenrechtskommission in einer Stellungnahme.

Der Restaurantbesitzer spricht von einem „aufrichtigen Fehler“. Die Assistentin meint, sie habe sich nichts weiter dabei gedacht.

Nun gibt es also bereits ein Wahrheitsministerium (von George Orwells „1984“) das Leute verklagt, wenn sie ein Sprachverbrechen begehen.

Damit ziehen sie den Begriff „Menschenrechte“ in den Dreck. Ein Unternehmen sollte das Recht haben, nur die Mitarbeiter und die Kunden zu akzeptieren, die es akzeptieren möchte. Siehe: Gibt es eine Freiheit, Homosexuelle zu diskriminieren? Das ist ein Menschenrecht: Die freie Wahl, mit wem ich Handel treiben möchte und mit wem nicht. Wen ich auf meinem Grundstück sehen möchte und wen nicht. Mit wem ich kooperieren möchte und mit wem nicht. Und hier sehen wir, was passiert, wenn dieses Prinzip missachtet wird.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Politik.

4 Kommentare zu “5000 US-Dollar Strafe wegen „Kellnerin gesucht“

  1. Harold Harry Francis Callahan sagt:

    Geht in Richtung „absolute Wahrheitsfindung“, korrekt.

    Die Widersprüchlichkeit derartiger Maßgaben, die streng ideologisch grundiert sind, typischerweise im Bereich der sogenannten „Genderforschung“, wird beizeiten aber dadurch klar werden, dass (beispielsweise) das Männchen der selben Ideologie oder Forderungsmenge folgend wiederum jederzeit sein Geschlecht (formal) ändern kann und dann wieder besondere „Minderheitenrechte“ einklagen könnte.


    Die gesellschaftlich zersetzende Wirkung, wie von Neomarxisten primär angestrebt, würde aber erhalten bleiben, korrekt.

    MFG
    Harry

  2. Missing Link sagt:

    Bernd sagt:

    @Andreas Müller

    „ZURÜCK ZUR VERNUNFT“

    Nachdem du mir die Frage, ob deiner Meinung nach die Menschen früher vernünftiger waren, immer noch nicht beantwortet hast, hier die Meinung von Walter Rupp, 88, heute, B1, 5:55

    https://www.jesuiten.org/sonderseiten/walter-rupp-sj/walter-rupp-sj.html

    Gedanken zum Tag (25. 11. 2014) 05:55
    „DerZeitgeist war zu allen Zeiten biegsam: In der Barockzeit brachte er die Leut dazu, dass sie französisch parlierten, Perücken trugen und sich nicht wuschen, sondern puderten. Während der Französischen Revolution berauschte er sich an den Parolen von der Volksherrschaft, entschied sich aber, als sich Bonaparte auf den Kaiserthron setzte, wieder für die Monarchie und verneigte sich devot vor seiner Majestät.
    Der Zeitgeist ist charakterlos. Er lobte häufig den Heldentod und als die Völker kriegsmüde waren, den Frieden. Er hatte an den linken oder rechten Diktatoren nie etwas auszusetzen und unterwirft sich heute bereitwillig der herrschenden Meinung.
    Noch immer treibt er seinen Schabernack mit wem er will: Er erfindet Modewörter oder Phrasen, schwatzt Schönheitsideale auf, empfiehlt Bücher oder Urlaubsorte, die man kennen muss, leiht den Politikern griffige Parolen und diktiert den Tageszeitungen die Überschriften. Ja, er bestimmt sogar, wie moderne Kunst auszusehen hat und welche Themen in die Lehrbücher, auf die Bühnen oder auf die Bildschirme dürfen. Es ist fraglich, ob der Zeitgeist Geist besitzt. Er ist ein Scharlatan, der es immer wieder schafft, für Ideen zu begeistern, mit denen er oft scheiterte. Sein Erfolgsrezept ist einfach: Er preist als ‘fortschrittlich‘, was ihm gefällt, und beschimpft als ‘rückständig‘, was er nicht mag.“
    Walter Rupp SJ

  3. Martin sagt:

    Vielleicht waren die Menschen früher vernünftiger.
    Das hier jedenfalls scheint mir wirklich alle Grenzen der Idiotie zu sprengen. Und mir wird eigentlich nur noch schlecht, wenn ich dran denke, was für schwerst gestörter Menschenmüll da heranwächst/herangezogen wird:

    http://www.campusreform.org/?ID=6097

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