Die Ferguson-Unruhen 2014 – eine alternative Sicht

Es ist kein vernünftiger Artikel mehr zu den Ferguson-Unruhen von den Mainstream-Publikationen zu erwarten. Viele Medien stellen sich geradezu auf die Seite von Kriminellen, im Namen des Anti-Rassismus.  Hier also eine „alternative“ Sichtweise. Die „radikale Randposition“, laut der es falsch ist, Läden auszurauben und Polizisten anzugreifen – auch wenn man eine schwarze Hautfarbe hat!

Können unsere dunkelhäutigen Mitmenschen von Natur aus keine Läden überfallen, Polizisten angreifen und Gebäude abbrennen? Ist das ein weißes Privileg? Oder handelt es sich dabei um eine geradezu rassistische Idee über den „edlen Wilden“. Verwirrend: Der Ladenbesitzer, der von dem getöteten Gangster Michael Brown ausgeraubt wurde, ist ebenfalls dunkelhäutig. Was nun? Am besten, wir ignorieren das mal besser.

Ja, es gibt ein rassistisches Problem, auf das uns die Unruhen in der amerikanischen Stadt Ferguson aufmerksam gemacht haben: Eine unheimliche Zahl linker, weißer, privilegierter Journalisten hält Schwarze für unfähig, sich an die Gesetze zu halten, da sie sowieso nur „edle Wilde“ sind – und darum nicht für ihre Taten verantwortlich gemacht werden können. Und ein schwarzer Präsident stellt sich auf die Seite von Kriminellen, nur weil sie schwarz sind. Auch das ist rassistisch. Obama hätte sich nicht für weiße Ladenräuber ausgesprochen.

Den übrigen Kommentar überlasse ich meinem irischen Kollegen Mark Humphrys, der die Sache wieder mal so gut auf den Punkt bringt, das nichts zu ergänzen bleibt:

Mark Humphrys über die Ferguson-Unruhen (im Folgenden meine Übersetzung):

  • Die Ferguson-Unruhen von 2014 waren eine Geschichte, die uns schon zuvor begegnet ist. Polizei-Hasser, Gangster und radikale Linke protestieren wegen dem Tod / der Verletzung eines Kriminellen. Die Polizei wird verleumdet und Eigentum wird zerstört. Was diesmal anders ist: Der US-Präsident unterstützte die Demonstranten und Randalierer gegen die Polizei.
  • Die Erschießung von Michael Brown in Ferguson, Missouri, August 2014
  • Zusammenfassung: Gangster raubt einen Laden aus, bedroht den Besitzer. Hätte entkommen können, wenn er sich danach nicht aggressiv gegenüber einem Polizisten verhalten hätte. Greift den Polizisten an, versucht seine Waffe zu nehmen, wird angeschossen. Geht weiter auf den Polizisten los. Wird erschossen.
  • Nicht allzu kontrovers, würde man meinen. Wären der Polizist und der Räuber weiß, dann hätte es kein großes mediales Aufhebens gegeben. Aber der Polizist war weiß und der Räuber schwarz und eine gewisse Art von Person dreht da durch. Das Verhalten des Polizisten wurde überprüft, aber es wurde keine Anklage erhoben. Also drehten die Randalierer wieder am Rad.
  • Die Ferguson-Unruhen, August bis November 2014. Gangster-Liebhaber und Polizei-Hasser randalieren und brennen Geschäfte in Ferguson nieder und protestieren in anderen Städten.
  • Wir haben so etwas schon früher erlebt. Aber das ist anders:
  • Der US-Präsident Barack Obama ermutigt die Wut und die Krawalle, anstatt sich auf die Seite der Polizei zu schlagen. Er sagte, es sei „verständlich„, dass Menschen „zutiefst enttäuscht, sogar wütend“ sind, dass der Polizist nicht verklagt wurde. Er verbindet den Vorfall mit „dem Erbe der Rassendiskriminierung in diesem Land„, obwohl es keinerlei Belege gibt, dass der Polizist ein Rassist war. Obama ist einfach abstoßend. Wäre ich ein Polizist, wäre ich wütend auf ihn.
  • Der Gouverneur des Staates Missouri, Jay Nixon, ermutigt die Wut und die Krawalle, anstatt sich auf die Seite der Polizei zu schlagen. Er ist wütend, dass das Video veröffentlicht wurde, das zeigt, wie Brown den Laden ausraubt. Er sagt, dass „es nicht richtig ist, den Charakter von Brown inmitten eines solchen Vorgangs in Frage zu stellen„. Erbärmlich. Warum schlägt er sich nicht auf die Seite des hart arbeitenden, Steuer zahlenden Ladenbesitzers und der Polizei, die ihr Leben riskiert, um jeden zu beschützen?
  • Salon, 25. November 2014, nennt es „krank„, dass irgendjemand den Polizisten unterstützt.
Der Ladenbesitzer, der von Michael Brown ausgeraubt wurde (Bild aus der Überwachungskamera)

Der Ladenbesitzer, der von Michael Brown und dann von seinen Unterstützern ausgeraubt wurde (Bild von Paul Hampel)

  • Das Gesicht des hart arbeitenden, Steuer zahlenden, gesetzestreuen Amerikas.
  • Michael Brown raubte seinen Laden aus.
  • Dann raubten Michael Browns Gangster-Unterstützer seinen Laden aus.
  • Urkomischer Kommentar hier: „Michael Brown hätte es so gewollt.“
  • Und ein weiterer: „Diesen Laden auszurauben war Michaels letzte Tat auf Erden. Für die Demonstranten ist es wie das Abendmahl.
  • Video, das zeigt, wie Brown den Laden ausraubt und wie seine Unterstützer den Laden ausrauben: