Verräterstadt Leipzig

"Deine Loyalität gegenüber deinen Geiselnehmern ist rührend" (Tyrion Lannister in Game of Thrones; Bild: HBO)

„Deine Loyalität gegenüber deinen Geiselnehmern ist rührend“ (Tyrion Lannister in Game of Thrones; Bild: HBO)

Ich glaubs nicht. Millionen sind in Frankreich auf die Straße gegangen, um ihre Solidarität mit Charlie Hebdo auszudrücken. Überall im Westen finden Demonstrationen für die Meinungsfreiheit statt. Karikaturisten und Journalisten auf der ganzen Welt haben mit einer Stimme zum Ausdruck gebracht, dass sie sich nicht von Terroristen unterkriegen lassen werden. Dass unsere Grundrechte nicht zur Debatte stehen. Die Hamburger Morgenpost war so mutig, Mohammed-Karikaturen zu veröffentlichen. Die Reaktion war ein Brandanschlag auf die Zeitung. Doch die anständigen Bürger ließen sich nicht von so etwas einschüchtern.

Leider haben manche Deutschen kein Interesse daran, ihre Freiheit zu verteidigen, wenn es wirklich darauf ankommt. Wir haben nicht mit der feigen, verräterischen Schlange in unserer Mitte gerechnet: Leipzig. Wer hätte ausgerechnet Leipzig verdächtigen können? Und doch: Das dortige Ordnungsamt hat explizit aufgrund der Ereignisse in Frankreich entschieden, dass Mohammed-Karikaturen nicht auf der dortigen „Legida“-Demonstration gezeigt werden dürfen. Die rechten Dorftrottel von „Legida“ fordern ihre Mitläufer stattdessen auf, „Deutschland- und Sachsenfahnen“ zu schwenken. Sollen sie lieber Zuhause ihre Glatzen polieren.

Ich tick aus. Eure Stadt, eure Region oder euer Land könnt ihr an jedem anderen Tag im Jahr super finden, aber jetzt ist die Meinungsfreiheit bedroht, jetzt ist die Pressefreiheit bedroht, also müssen wir unsere Grundrechte jetzt verteidigen.

„Nach Paris muss man davon ausgehen, dass die Mohammed-Karikaturen eine Provokation sind.“ (Stadt Leipzig, zitiert in der FAZ)

Ach, wirklich, Leipzig? Das tut uns aber leid. Am besten, wir sagen nur noch liebe Dinge über den Islam. Schließlich ist der Gebrauch unseres Verstandes, sofern öffentlich, eine „Provokation“. Bald schwenkt ihr Islamfahnen. Ihr könnt doch so gut Fahnen schwenken. Bald bittet ihr zuerst euren Imam vorher um Erlaubnis, ob ihr überhaupt den Mund aufmachen dürft. Eine totalitäre Bewegung bekämpft unseren Rechtsstaat und will uns die Freiheit nehmen – und obwohl so viele Menschen einen so bemerkenswerten, und ehrlich gesagt überraschenden, Mut beweisen, so geht doch jemand voran bei jenen, die sofort die weiße Fahne hissen. Jetzt müssen wir Leipzig sagen, wie wir dieses Verhalten beurteilen.

In Leipzig gab es mit den „Leipziger Meuten“ einmal eine Widerstandsgruppe gegen die Nazis. Aufgrund der Montagsdemonstrationen 1989 gegen das DDR-Regime wurde Leipzig gar als „Heldenstadt“ bezeichnet. „Leipziger Freiheit“ lautet das Motto der Stadt in der Außendarstellung. Was ist Leipzig jetzt? Die erste Stadt, die unsere Freiheit an den erstbesten Feind verscherbelt. Ich hoffe, es wird auch die erste Stadt sein, die der Islamische Staat erobert. Wenn er sie überhaupt erobern muss. Offenbar lassen sich die Leipziger ja gerne freiwillig von Terroristen in den Arsch ficken.

"Wenn du einem Mann die Zunge herausreißt, dann entblößt du ihn nicht als Lügner. Du erzählst der Welt, dass du fürchtest, was er sagen könnte." (Tyrion Lannister in Game of Thrones, Bild: HBO)

„Wenn du einem Mann die Zunge herausreißt, dann entblößt du ihn nicht als einen Lügner. Du beichtest lediglich der Welt, dass du fürchtest, was er sagen könnte.“ (Tyrion Lannister in Game of Thrones, Bild: HBO)

27 Kommentare zu “Verräterstadt Leipzig

  1. Nathan Warszawski sagt:

    Auf der gestrigen Demo in Paris wurden auch keine Mo-Karikaturen mitgeführt.

    • Ich finde, man sollte das machen. Nicht, weil es unbedingt toll ist, mir wären Mohammed-Karikaturen als solches irgendwie egal, vielleicht sogar ein bisschen kindisch, aber jetzt geht es darum, dass eine totalitäre Ideologie meint, uns ihre Regeln mit Gewalt aufzwingen zu dürfen. Und dagegen muss man jetzt anlaufen und zeigen, dass wir uns das nicht bieten lassen.

  2. Harold Harry Francis Callahan sagt:

    Die rechten Dorftrottel von “Legida” fordern ihre Mitläufer stattdessen auf, “Deutschland- und Sachsenfahnen” zu schwenken. Sollen sie lieber Zuhause ihre Glatzen polieren.

    Bei derartigen Statements gerne belegend werden,
    MFG
    Harry

    • Beleg ist wieder die FAZ, ist ergänzt.

      • Harold Harry Francis Callahan sagt:

        Erbeten zu belegen war natürlich zuvörderst dies hier, sofern es sich hier nicht um Projektion handelte, natürlich nur:

        ‚Die rechten Dorftrottel (…) Sollen sie lieber Zuhause ihre Glatzen polieren.‘

        MFG
        Harry

        • Wer meint, wir sollen jetzt, wo die Pressefreiheit bedroht ist, Sachsenfahnen schwenken, ist ein rechter Dorftrottel, der keine abstrakten Werte versteht, sondern nur so weit blicken kann, wie sein Bundesland groß ist.

          • Missing Link sagt:

            Bernd sagt:
            „…ist ein rechter Dorftrottel,…“
            Das mag sein. Wer aber behauptet, der Islamismus hat nichts mit dem Islam zu tun, der ist ein linker Dorftrottel, und das ist die überwältigende Mehrheit in Politik und Medien. Wer behauptet, der Islam gehört zu Deutschland, ist ein opportunistischer Dorftrottel, der keine abstrakten Werte versteht, ja noch nicht einmal materielle, und der dazu noch fatalerweise an den Schalthebeln der Macht sitzt, da er vom deutschen Dorftrottel „Hans im Glück“ gewählt wurde.
            „…jetzt, wo die Pressefreiheit bedroht ist,…“
            Die ist sicher nicht bedroht, im Gegenteil, die Medien nehmen sich immer mehr „Freiheiten“ heraus, um durch gezielte, einseitige Information Propaganda zu verbreiten (Hugenberg läßt grüßen).
            Also, lieber Andreas, laß mal „die Kirche schön im Dorf“.

          • Als Liberaler halte ich von der konservativen Ideologie ebenso viel wie von der linken Ideologie: Nichts. Nun mag es ja durchaus sein, dass linke Dorftrottel behaupten, der radikale Islam habe nichts mit dem Islam zu tun – aber das ändert nichts daran, dass es auch rechte Dorftrottel gibt und dass ich die ebenso ablehnen kann wie ihre linken Gegenstücke.

            Die Medien berichten außerdem auch über Hamed Abdel-Samad und veröffentlichen Kommentare von Ayaan Hirsi Ali zum Thema. Also, in der Tat. Lassen wir die Kirche im Dorf. Diese „Lügenpresse“-Idee ist wirklich demokratiefeindlich und stammt ja auch historisch aus der Ecke.

          • Missing Link sagt:

            Bernd sagt:
            Natürlich kannst du ablehnen was und wen du willst. Wenn du dich aber als „Liberalen“ bezeichnest, dessen Eigenschaft es ja ist, möglichst wenig abzulehnen, widersprichst du dir selber. Schau dir mal die Geschichte der FDP seit 45 an, wer da alles vertreten war, von links bis rechts das volle Spektrum.
            Übrigens das Wort „Lügenpresse“ habe ich noch nie gebraucht. Als angehender Journalist rückst du mich in seine Nähe, das fängt ja gut an :-)…
            Du beklagst ja selbst, daß in den Medien ungekennzeichnet immer mehr „Meinung“ und immer weniger „Information“ verbreitet wird.
            Und noch was: Der Objektivismus soll doch in den USA den Konservativen so gut gefallen und nicht den Liberalen.

          • Ich bin Objektivist, genauer gesagt.

          • Also, ich will jetzt niemanden in irgendeine Ecke stecken. Ich finde, diese Anti-Mainstream-Haltung nimmt manchmal etwas überhand und man nimmt Dinge nicht mehr wahr, die den eigenen Auffassungen widersprechen.

            Ich finde in der Tat, dass es viel zu wenig objektiven Journalismus gibt. Die Parteinahme ist schon immer typisch für den deutschen Journalismus im Gegensatz zum amerikanischen gewesen (die journalistische Objektivität kommt als Konzept aus den USA). De facto kann aber jeder Idiot seine unqualifizierte Meinung äußern. Und Journalisten sind eben nicht in jedem Gebiet Experten. Es gibt keinen Grund davon auszugehen, dass ihre Meinung qualifizierter ist als die von irgendwem sonst – sie können sie nur stilistisch besser äußern und sie haben das Privileg, sie häufiger massenwirksam äußern zu können.

            Ich finde, Journalismus im engen Sinne ist einfach nur ein Handwerk – die Ermöglichung und Aufrechterhaltung der geordneten gesellschaftlichen Kommunikation. Ein Journalist, der überall wertet und sein Weltbild manipulativ einflechtet, ist wie ein Handwerker, der einen Stuhl nicht aus Holz, sondern aus Gummi baut oder ein Koch, der Sägespäne statt Klöße auf den Teller haut. Er hält sich einfach nicht an die Handwerksregeln.

          • Missing Link sagt:

            Bernd sagt:
            So einfach ist das nicht. Durch fehlende Konfrontation mit der Wirklichkeit hat sich in den vergangenen Jahrzehnten im „Journalistenmilieu“ eine überwältigende Mehrheit mit links-grünem Weltbild angesammelt, die sich in ihrem Sendungsbewußtsein gegenseitig befeuert. Viele sind auch in ihrer geplanten akademischen Karriere gescheitert (mangelnde Studierfähigkeit oder „Orchideenfächer“) und suchen nun, wenn sie gut schreiben können, Zuflucht in den Redaktionsstuben und Studios. Mangelndes Ansehen in der Gesellschaft trägt außerdem zu ihrem Frust bei. Die Schuld suchen sie nicht bei sich selbst, sondern in den gesellschaftlichen Umständen (zu wenig Geld in der Bildung, zu wenig Reformen, unsoziale Arbeitgeber, zu wenig Einfluß der Gewerkschaften, zu wenig Quotenregelung, Diskriminierung und was es sonst noch an angeblichen Ungerechtigkeiten gibt. Und dieser Frust, gepaart mit eingebildeter Deutungshoheit, ergießt sich dann als „Tendenzjournalismus“ übers Land.

          • Na ja. Ich sehe das eher aus ideologiehistorischer Sicht. Im akademischen Bereich, wie überhaupt in unserer Elite, herrscht nun einmal klar ein linkes Weltbild vor und wer irgendein geisteswissenschaftliches Fach studiert, wird damit konfrontiert werden. Ich bin während des Studiums dagegen angerannt, aber die meisten Menschen interessieren sich nicht genug für Ideen, um Widerstand leisten zu können. Solche kulturellen Phänomene lassen sich letztlich eher durch Philosophie erklären als durch persönliche Psychologie, finde ich.

          • Missing Link sagt:

            Bernd sagt:
            „Ich bin Objektivist….“
            Ich glaube eher, du weißt selbst nicht, was du bist und deshalb läßt du lieber Ayn Rand für dich sprechen.

          • Und ich glaube, dass ich Objektivist bin. Anhand meiner Entwicklung lässt sich für mich klar nachvollziehen, wie und warum ich zu dieser Philosophie gelangt bin. Ayn Rand zitiere ich gelegentlich, wie Anhänger Platons gelegentlich Platon zitieren.

        • Außerdem frage ich mich allmählich, was deine unablässigen Pegida-Verteidigungen eigentlich bedeuten sollen, wenn du doch Pegida selbst deutlich ablehnst?

          • Harold Harry Francis Callahan sagt:

            Ich kenne Pegida nur von ihren Forderungen, die OK zu sein scheinen, ein wenig konservativ („rechts“), aber OK.
            Abgelehnt wurde da bisher nichts, im Sinne von „völlig sinnloses und schädliches Unterfangen“.
            Die Kollegen rennen schon recht bemüht auf der Straße herum, wir könnten hier auch einmal vergleichsweise die sogenannte Achse des Guten heranziehen, die strenge Linke hostet, sogenannte Antideutsche, die aber zum I und zu Israel solides Verständnis zeigen, auch hier würde ich nicht erstesteinewerfend werden.
            Das I-Problem ist derart gefährlich, die mediale und politische Lage in der BRD wurde hier zuletzt bestens belegend („Hat nichts mit dem Islam zu tun, wer anderes behauptet ist unwert!“), dass auch Rechte („Konservative“), Ökologisten (die dem Biozentrismus und dem Antihumanistischen zuneigen), Sozialisten (also „Fundamentalisten“) und abgeschwächte mohammedanische (Assad, as-Sisi, Aleviten etc.) Meinung diesbezüglich zu hören und zu pflegen ist, durchgeknallt erscheinende strenge libertäre Meinung nicht zu vergessen, christliche Fundies ebenso, findest Du nicht?

            MFG
            Harry

          • Finde ich was nicht? Das ist kein nachvollziehbarer Satz.

          • Harold Harry Francis Callahan sagt:

            Für mich war’s, trotz ungewöhnlichem Satzbaus, gutes Deutsch; soll die Frage neu aufbereitet, gar zerlegt, werden?

            Könnte schon ein wichtiger Punkt sein, nicht wahr?

          • Das weiß ich nicht.

          • Harold Harry Francis Callahan sagt:

            Sie sind doch sonst nicht verklemmt und verstockt, die hier kommentarisch vorgebrachte Idee war in Anbetracht der Problemgröße nicht auf Anderen, die politisch anders meinen, aber gesellschaftlich zulässige Meinung vertreten, herumzuhacken, wenn es um das genannte Problem geht.

            Ansonsten, klar, politische Gegnerschaft besteht, bleibt hervorzuheben, gerne auch aggressiv, was bspw. (letztlich undefinierte) Konservative, Ökologisten und Linke betrifft, aber eben nicht in diesem Zusammenhang.

            Idee verstanden?, Idee I.E. brauchbar?, auch im Sinne von „Was voneinander getrennt bearbeitet werden kann, ist voneinander getrennt zu bearbeiten.“?

          • Herr Callahan, ich verstehe Ihre Frage, die Sie an mich richten möchten, einfach nicht. Bitte formulieren Sie diese in einem kürzeren Satz, damit sie selbst mir klar wird.

          • Harold Harry Francis Callahan sagt:

            Wäre es auch I.E. angemessen vor dem Hintergrund einer Großproblematik, wie sie der Islam darstellt, zeitweise [1] auf die Bearbeitung und die Herabsetzung politischer Meinungsgegner zu verzichten, wenn diese die Problematik ähnlich erkennen?

            [1] die Zeit meint hier streng genommen den Ort, an anderer Stelle wären die oben mehrfach bezeichneten Gruppen natürlich kritisch „dranzunehmen“

          • Nein. Sie erkennen die Problematik nicht ähnlich. Konservative neigen dazu, den Konflikt mit dem Islam in Begriffen wie eigene und fremde Kulturen, Asylrecht, schärfere Gesetze, Gesetze spezifisch gegen Muslime und deren Burkas und Moscheen zu betrachten. So sehe ich das aber nicht. Ich denke:

            1. Für mich ist es ein ideologischer Konflikt zwischen Ideen der Aufklärung – das sind Ideen, die ich teile, die aber sehr viele Deutsche schon lange nicht mehr teilen – und der Ideologie des Mainstream-Islams der Sunniten. Es ist kein „kultureller Konflikt“, was auch immer genau das heißen mag. Sofern es um Türme und Döner und Bärte geht, die anders aussehen als unser Zeug, ist es mir gleich.

            2. Es ist vor allem auch ein Problem, das der Westen mit sich selbst hat. Wir sind uns nicht mehr über unsere eigenen Werte klar – waren wir in Deutschland sowieso nie – und darum neigen wir zu Untergangsfantasien und der Übersteigerung einer muslimischen Bedrohung. Wir müssten wissen, wofür wir selbst stehen und was wir ablehnen, dann wäre das alles kein Problem. Diese Erkenntnis war meine Motivation, Der Westen. Ein Nachruf zu schreiben.
            https://www.amazon.de/dp/B0099N3362
            Dort ist der Gedanke bereits näher ausgeführt. Siehe auch:
            http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001777

          • Harold Harry Francis Callahan sagt:

            Rechte, Linke, Ökologisten, „durchgeknallte“ Libertäre und was so noch alles herumkrebst, erkennnen die großflächige Problematik um den Islam ähnlich, auch wenn sie andere Bedürfnislagen haben, das „Islam find ich Scheiße!“ ist all diesen Gruppen begründeteterweise zuzuordnen und deshalb macht es m.E. Sinn Konflikte politischer Art an anderer Stelle zu bearbeiten, ausgelagert.

            Wenn Du keinen ‚kulturellen Konflikt‘ erkennen magst, gar ein Problem witterst, das ‚der Westen mit sich selbst hat‘, lol, dann weiß ich auch nicht mehr so recht.

            BTW, ich hatte Dich als damals jüngere Kraft Gideon Böss und so zugeordnet, war aber falsch, oder?

            Harry

          • Der Westen hat also kein Problem mit sich selbst. Was ist dann mit den von der trauten Einigkeit angeklagten Gutmenschen, ihre zunehmenden sozialistischen Experimente und ihre Leugnung, dass es irgendwelche Probleme mit dem Islam gebe? Ich dachte, wir würden durch eine korrupte Elite für dumm verkauft. Gehört die nicht zum Westen, steht die nicht für ein Problem, das der Westen mit sich selbst hat?

            Und wofür steht der Westen eigentlich? Für die Umverteilung von Einkommen, bis alle Menschen unabhängig ihrer Leistung gleich viel verdienen? Für den Glauben, dass der Mensch ein Virus ist, der die Natur und Mitwelt und den ganzen Mist zerstört? Darauf hätte ich jetzt getippt.

            Zudem habe ich klar den Mainstream-Islam der Sunniten als Problem identifiziert. Also tue jetzt nicht so, als hätte ich das nicht geschrieben.

            Gideon Böss hat offenkundig ähnliche Ansichten wie ich. Darüber hinaus vergleiche ich mich nicht mit anderen. Ich bin ich.

          • Harold Harry Francis Callahan sagt:

            Das mit Gideon war natürlich nur Psycho-Knete, auch wenn ich ein altes Foto memoriere, Gideon ist ja zurzeit auch gut in Form.

            Äh, der Islam an sich ist natürlich das Problem, auch die Khomeinisten oder diese Kollegen (Ahmadiyya) sind und bleiben explizit uncool.

            Streng genommen sind auch die „netten“ Aleviten oder Alawiten Gräue erregend, es wäre womöglich schon gut, wenn die sich zusammen mit betroffenen islamischen Kurden im Linksradikalen ansiedeln, um eine Integrations-Chance zu haben.

            Der „Westen“ ist übrigens eine Metapher für diejenigen Systeme, die den Ideen und Werten der Aufklärung folgend gesellschaftlich implementieren konnten, die Richtungsangabe ist irreleitend; womöglich dem seinerzeitigen Ostblock geschuldet und weil die Metapher „griffig“ war, wenn auch blöd.

            Hmm, nein, der „Westen“ hat kein „Problem mit sich selbst“, oder? – Das Personal ist Scheiße, gerade auch das bundesdeutsche, kaum einer ist liberal, maximal ein Prozent, lol.
            Muss aber nicht überall im „Westen“ so sein.
            Zudem sind die Abweichler idR zuverlässig „teilliberal“, Bernd beispielsweise.

            MFG
            Harry

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