Der für den Wolf zahlt

Wolf streckt Zunge raus (Bild: Andreas Müller)

Ätsch! Sachsen zahlt mehr für Schäden, die Wölfe anrichten. Gegen die Wölfe unternimmt man nichts. (Bild: Andreas Müller)

Da sich immer mehr Wölfe in Sachsen ansiedeln und wir offenbar machtlos sind, dagegen etwas zu unternehmen, hat das Bundesland nunmehr folgendes entschieden: Nutztierhalter in Sachsen, deren Nutztiere von Wölfen gefressen werden, erhalten zukünftig mehr Geld vom Steuerzahler.

Es sei zu erwarten, dass sich der Wolf auch in Regionen ausbreite, in denen er sich bisher nicht dauerhaft aufgehalten hat, teilte das Umweltministerium in Dresden am Samstag mit. (Quelle: LVZ Online)

Wenn man die Wölfe gewähren lässt, so werden sie sich immer mehr ausbreiten, bis ganz Deutschland von Wölfen besiedelt ist. Es ist insofern nur logisch, wenn das Umweltministerium auf diese Tatsache hinweist. Dann können wir uns mental darauf einstellen, beim Waldspaziergang in ein Wolfsrudel hineinzulaufen. Sachsen fördert unlängst „Präventionsmaßnahmen“ wie Elektrozäune und Schäferhunde. Außerdem bekommen geschädigte Nutztierhalter mehr Geld. Man tut also alles, was man tun kann.

Außer natürlich, die Wölfe abzuschießen, damit sie sich nicht weiter vermehren. Das steht als Präventionsmaßnahme nicht zur Debatte.

Raubtiere mit Gewalt von uns fernzuhalten, wird darum nicht gemacht, weil Wölfe den Tierrechtlern mehr wert sind als Menschen und unser Wohl und unser Eigentum. Und wie es aussieht, erfahren wilde Raubtiere und deren Fanclub inzwischen mehr Unterstützung in Deutschland seitens der Wähler als Menschen – ja, als die Wähler selbst.

Ich wollte im Grunde nur mal feststellen, dass das völlig verrückt ist.

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Der Wolf ist dem Menschen ein Wolf

Lasst die Wölfe in Ruhe!

Respekt, Wolf!

Danke an Jana für den Hinweis!

2 Kommentare zu “Der für den Wolf zahlt

  1. Harold Harry Francis Callahan sagt:

    Ihr Kommentatorenfreund weiß auch nicht, was an den letzten beiden Absätzen Ihrer Nachricht oder allgemein an Ihrer Nachricht zu nagen ist,
    MFG
    Harry

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