Philosophische Nachlese

Freedombringer Cup (Bild: Andreas Müller)

Freedombringer Cup (auch bekannt als meine Kaffeetasse; Bild: Andreas Müller)

Wie gewohnt nach meinen Seminaren möchte ich hier noch einige Unklarheiten ausräumen und Fragen ausführlicher beantworten. Es folgt also die Nachlese zu meinem Vortrag „Die objektivistische Philosophie von Ayn Rand“ von gestern für die Gesellschaft für Kritische Philosophie Nürnberg: Weiterlesen

Aufklärung am Mittwoch

Die_objektivistische_Philosophie_Ayn_Rands (Bild: Andreas Müller)

Wann: Mittwoch, 11. Februar 2015. 19:30 – 21:00 Uhr

Wo: Nachbarschaftshaus Gostenhof, Raum 212

Was: Einführungsvorlesung in die objektivistische Philosophie

Referent: Andreas Müller

Eintritt: Frei

Veranstalter: Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg (GKPN)

Integration der Wölfe

"Das Ende war mies." "Ja, die Menschen haben überlebt." (c) Cox & Forkum

„Das Ende war mies.“ „Ja, die Menschen haben überlebt.“ (c) Cox & Forkum

Manfred Silberberg war auf Facebook so nett, meinen letzten kritischen Beitrag über die Wolfsansiedlung einer Replik zu würdigen. In Ton und Inhalt ist die Replik zeitgemäß. Mir wurde also die Ehre zuteil, selbst als libertärer „einsamer Wolf“ ausnahmsweise am deutschen gesellschaftlichen Diskurs auf einer Ebene teilhaben zu dürfen. Niemand wird ausgeschlossen, lernt man ja heute in den Integrationsschulen.

Hier die Essenz der Argumentation des verehrten Herrn Silberberg: Weiterlesen

Der für den Wolf zahlt

Wolf streckt Zunge raus (Bild: Andreas Müller)

Ätsch! Sachsen zahlt mehr für Schäden, die Wölfe anrichten. Gegen die Wölfe unternimmt man nichts. (Bild: Andreas Müller)

Da sich immer mehr Wölfe in Sachsen ansiedeln und wir offenbar machtlos sind, dagegen etwas zu unternehmen, hat das Bundesland nunmehr folgendes entschieden: Nutztierhalter in Sachsen, deren Nutztiere von Wölfen gefressen werden, erhalten zukünftig mehr Geld vom Steuerzahler.

Es sei zu erwarten, dass sich der Wolf auch in Regionen ausbreite, in denen er sich bisher nicht dauerhaft aufgehalten hat, teilte das Umweltministerium in Dresden am Samstag mit. (Quelle: LVZ Online)

Wenn man die Wölfe gewähren lässt, so werden sie sich immer mehr ausbreiten, bis ganz Deutschland von Wölfen besiedelt ist. Es ist insofern nur logisch, wenn das Umweltministerium auf diese Tatsache hinweist. Dann können wir uns mental darauf einstellen, beim Waldspaziergang in ein Wolfsrudel hineinzulaufen. Sachsen fördert unlängst „Präventionsmaßnahmen“ wie Elektrozäune und Schäferhunde. Außerdem bekommen geschädigte Nutztierhalter mehr Geld. Man tut also alles, was man tun kann.

Außer natürlich, die Wölfe abzuschießen, damit sie sich nicht weiter vermehren. Das steht als Präventionsmaßnahme nicht zur Debatte.

Raubtiere mit Gewalt von uns fernzuhalten, wird darum nicht gemacht, weil Wölfe den Tierrechtlern mehr wert sind als Menschen und unser Wohl und unser Eigentum. Und wie es aussieht, erfahren wilde Raubtiere und deren Fanclub inzwischen mehr Unterstützung in Deutschland seitens der Wähler als Menschen – ja, als die Wähler selbst.

Ich wollte im Grunde nur mal feststellen, dass das völlig verrückt ist.

Mehr zum Thema:

Der Wolf ist dem Menschen ein Wolf

Lasst die Wölfe in Ruhe!

Respekt, Wolf!

Danke an Jana für den Hinweis!

Mehr fossile Brennstoffe nutzen

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Die Moral gebietet, dass wir fossile Brennstoffe stärker nutzen. Dafür argumentiert der Philosoph und Energieexperte Alex Epstein in seinem Plädoyer für Kohle, Gas und Erdöl. Das Buch überzeugt mit einem entspannten Stil und überraschenden Fakten, meint Andreas Müller…

Zur Rezension: http://www.novo-argumente.com/magazin.php/bibliothek/artikel/0001791

Atlas Shrugged 3 ist schlecht, die Rezensionen noch schlechter

Wer ist John Galt? Nach diesem Film interessiert es niemanden mehr (Bild:  Atlas Distribution Company)

Wer ist John Galt? Nach diesem Film interessiert es niemanden mehr (Bild: Atlas Distribution Company)

Ja, es stimmt. Der dritte Film der „Atlas Shrugged“-Reihe ist unsäglich furchtbar. Er befindet sich auf dem Niveau einer schlechten TV-Serie mit aufgesetzten philosophischen Sprüchen an den unsinnigsten Orten und Stellen. Die Schauspieler sind so überzeugend wie ein Kamel, das Richard III. spielt. Das Budget war mit 5 Millionen US-Dollar das niedrigste der Reihe, was man ihm jede Sekunde ansieht. Man hätte diesen Film nicht machen dürfen.

Die meisten Rezensenten haben die Gelegenheit genutzt, um einmal mehr gegen Ayn Rand, ihren Roman und ihre Philosophie zu hetzen. Auf dieselbe Art, wie sie das seit Erscheinen des Romans vor etwa 60 Jahren tun. Weiterlesen