Die Wahrheit über die Ehe

…steht hier:

http://tallrite.com/weblog/blogimages/refs2008/Head2HeadonGayMarriage.htm

Und dort stehen auch die wichtigsten statistischen Informationen über die Homo-Ehe und welche Art von Familie am besten für die Kinder ist. Die Beurteilung ist jeweils abgeleitet aus Statistiken aus verschiedenen Forschungsbereichen, größtenteils Psychologie, Soziologie und Kriminologie. Es ist also eine wissenschaftliche Beurteilung auf der normativen Grundlage, was für das menschliche Leben am besten ist. Ich befasse mich damit schon eine Weile und nach meinem Dafürhalten ist die Position von Tony Allwright am besten belegt.

Möchte man einen Tipp für das eigene Leben daraus ableiten, dann den: Heirate und bleibe verheiratet. Weiterlesen „Die Wahrheit über die Ehe“

Das Demokratie-Problem der Libertären

Viele Libertäre haben eine widersprüchliche Haltung zur Demokratie. Der Staat soll demnach möglichst wenig in die Freiheit der individuellen Bürger eingreifen. Viele bislang demokratisch entschiedene Themen sollen aus der demokratischen Abstimmung ausgeschlossen werden. Um die Bürger davon zu überzeugen, bedienen sich Libertäre selbst demokratischer Methoden wie Vorträgen und Artikeln in den Medien.

Wie sollte man diesen Politikverzicht letztlich durchsetzen, wenn nicht durch die Demokratie, wobei er durch die Demokratie auch wieder abgeschafft werden könnte? Durch eine libertäre Verfassung, durch einen König? Unter anderem dieses Demokratie-Problem der Libertären behandle ich in meiner Rezension des Buches „Über die Anmaßung der Politik“ vom amerikanischen Philosophen Michael Huemer bei Novo. Zur Besprechung: https://www.novo-argumente.com/rezension/wider_die_anmassung_der_politik_von_michael_huemer

Ayn Rand auf Deutsch

Einige von Ayn Rands philosophischen Werken sind nun auf Deutsch erhältlich. Siehe:

Für den neuen Intellektuellenayn_rand_Tugend_Egoismus

Ich habe inzwischen in die Übersetzung von „Für den neuen Intellektuellen“ von Philipp Dammer reingesehen. Sie ist verständlich, aber etwas holprig und gebraucht veraltete Ausdrücke.

Unter anderem stört mich die Übersetzung von „Second Hander“ als „Zweithänder“. Es gibt keinen „Zweithänder“. Es gibt jedoch auch in Deutschland viele „Second Hand“-Läden und die Deutschen können sich gewiss mehr unter einem Menschen vorstellen, der „Second-Hander“ ist (der sich weltanschaulich an anderen orientiert), als an einem „Zweithänder“.

Phrasen wie „Ohne einen Gedanken an die Zukunft blindwütig nach der Zweckdienlichkeit des Momentes handeln“ lassen Rand wie einen typischen deutschen Philosophen klingen, der sich mit seiner Wortwahl vom gemeinem Volk absetzt. Dabei sind Rands Werke im englischen Original, im Gegenteil, sehr gut verständlich. Für ihre klare, bildreiche und brachiale, Nietzsche-artige Ausdrucksweise ist Rand in den USA bekannt. Davon bleibt nicht mehr viel übrig.

Trotzdem: Ich respektiere die Arbeit, die sich Philipp Dammer bei der Suche nach deutschen Verlagen für Rands Werke gemacht hat und auch sein Engagement. Und ich empfehle die Bücher jedem, dessen Englisch nicht gut genug ist und der sich für Rands Denken interessiert. Eine andere Wahl hat er ehrlich gesagt sowieso nicht, wenn er Rand lesen möchte. Die Übersetzungen sind zwar holprig, aber inhaltlich verständlich, und darauf kommt es letztlich an.

Das europäische Ayn Rand Institute möchte sich dann auch mit der Förderung von Rands übersetzten Werke begnügen. Ich hätte mir etwas mehr von dem Institut erhofft. Es ist insgesamt gut, dass die Lücken gefüllt werden und nun Rands Werke auf Deutsch erscheinen. Wer sich für eine eher akademische Herangehensweise an Rands Denken interessiert, ihre Philosophie lernen möchte, die Geschichte und verwandte Denker, ist weiterhin bei mir gut aufgehoben. So fügt sich das alles gut zusammen.

Zu „Für die neuen Intellektuellen“ bei Amazon.

Zu „Die Tugend des Egoismus“ bei Amazon.

Neues Novo

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Zitat von George Orwell. Bild: Novo, von Elena Reiniger (Design) und Andreas Müller (Content, Umsetzung)

Die neue Novo-Website ist online. Neben vielen anderen Neuerungen, die man noch erfahren wird, zeichnet sich der neue Webauftritt des Politikmagazins NovoArgumente (jetzt einfach „Novo“) durch ein einheitliches Design aus, das auch für die sozialen Medien gilt. Und damit hatte ich am meisten zu tun bei den Relaunch-Arbeiten. Weiterlesen „Neues Novo“