Brexit wins!

Meine Leute und ich feiern:

Pat Condell Brexit

Pat Condells Gründe für seine Brexit-Unterstützung:

Richard Dawkins hat leider mal wieder eine unüberlegte Meinung zum Thema, hier sein Streit mit Pat Condell.

Ansonsten empfehle ich die Novo-Artikel zum Thema:

Daniel Fallenstein: Die doofe Demokratie

Brendan O’Neill: Für Europa, gegen die EU

Eine Stellungnahme von anderen Objektivisten zum Thema ist mir leider nicht bekannt. Ari Armstrong meint, es hängt davon ab, was die Briten jetzt aus ihrer Unabhängigkeit machen. Ich finde Brexit sinnvoll, weil es Demokratie und nationale Souveränität nach England zurückbringt. Es ist kein Ausstieg aus Europa, es ist ein Ausstieg aus den autoritären Institutionen der EU. Und mit der taz-Redaktion regen sich die arrogantesten Antidemokraten darüber auf, die man sich vorstellen kann. Lest man die irrsinnigen Kommentare der taz-Redakteurinnen darüber, wie sie so unglaublich international sind und in so vielen Ländern schon mit so vielen Männern in allen Formen und Farben Affären hatten (gilt als Errungenschaft in unserer Kultur) und wie die blöden Hinterwäldler leider wählen durften, um dieses internationale Ding kaputtzumachen. Dabei war England schon lange vor Existenz der EU international, ja ein globales Imperium.

Nur um solche hippen, urbanen, links-grünen Dorfbewohner- und Arbeiterklasse-Verächter aufzuregen, fühlt man die Tendenz, sich in Frankreich zu registrieren und Le Pen wählen, in den USA und Trump wählen, in Deutschland am besten die AfD. Hauptsache, diese herablassenden, städtischen Pflanzenfresser werden so rot im Gesicht vor Wut, dass sie explodieren. Dann lache ich und lache und lache. Klar, es gibt auch gute Leute, die aus anständigen Motiven in der EU bleiben wollten. Aber die lauten Remain-Aktivsten haben ihre Gegner systematisch als Rassisten und Terror-Ermöglicher verunglimpft. Und so getan, als wäre Europa dasselbe wie die EU. Und jetzt haben sie keine Macht mehr, ha!

Auch ein guter Kommentar dazu:

Das patriotische britische Lied „Rule, Britannia!“ bringt die Gründe für Brexit auch gut auf den Punkt:

Dich sollen hochmütige Tyrannen niemals zähmen,
alle ihre Versuche dich zu beugen,
werden nichts als selbstlose Begeisterung hervorbringen,
aber ihr Leiden schaffen und deinen Ruhm mehren.
Briten werden niemals Sklaven sein.