Sollte man Frauen mit Kopftuch diskriminieren?

Die junge Muslimin Selma Laiouar schrieb einen Artikel namens „Ich sehe, Sie tragen Kopftuch“: Was mich meine Vorstellungsgespräche über Deutschland gelehrt haben, der in der Huffington Post veröffentlicht wurde. Sie beschreibt darin ihre Gründe für den Verdacht, dass ihr Kopftuch für viele Unternehmen ein Anlass sein könnte, sie nicht einzustellen. Eigentlich ist sie sehr qualifiziert, wovon man sich anhand ihres Xing-Profils überzeugen kann.

Ich halte ihre Befürchtung für plausibel. Wer sich von Frau Laiouars Darstellung nicht überzeugen lässt, findet eine umfassende Studie des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit vielleicht aussagekräftiger.

Unter dem HuffPo-Artikel finden sich fast ausschließlich Kommentare, die eine Diskriminierung von Kopftuchträgerinnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht etwa bestreiten, sondern die ihre Diskriminierung ausdrücklich rechtfertigen, darunter sogar von selbst beschriebenen Unternehmensleitern (was angesichts der Gesetzeslage eine unglaublich dämliche Idee ist). Das war für mich der Anlass, mich im Kommentarbereich auf die Seite von Frau Laiouar zu schlagen. An dieser Stelle möchte ich darauf eingehen, was ich als atheistischer, libertärer Islamkritiker von den Argumenten der Gegenseite halte.

Politik: Sollte man weltanschaulich diskriminieren dürfen?

Zunächst einmal teile ich die libertäre Auffassung zum Thema, dass jedes Unternehmen die gesetzliche Freiheit besitzen sollte, jeden einzustellen oder nicht einzustellen, den es haben möchte. Schließlich ist es nicht das Unternehmen anderer und nicht das Unternehmen des Gesetzgebers, also warum sollten sie sich in die Entscheidungsfreiheit eines Unternehmers einmischen dürfen? Aufgrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes ist das in Deutschland anders geregelt, was viele Kommentatoren erstaunlicherweise nicht wissen. Vielmehr dürfen Unternehmen niemanden aufgrund seiner Religion oder Weltanschauung als Bewerber ablehnen.

Wie viele Amerikaner in den Südstaaten der USA einst trotz aller Gesetze Schwarze diskriminiert haben, so werden sich auch viele deutsche Unternehmen nicht für Antidiskriminierungesetze interessieren, abgesehen von der dadurch notwendig gewordenen Heuchelei beim Vorstellungsgespräch, von bürokratischen Spielchen und der sehr einfachen Suche nach rechtlichen Schlupflöchern. Letzten Endes wird es sich fast nie eindeutig nachweisen lassen, dass jemand aufgrund seiner Weltanschauung diskriminiert wurde. Vielleicht war er ja doch ein wenig schlechter? Daran wird sich auch nichts durch schärfere Gesetze ändern. Es kommt hinzu, dass Unternehmen im Vorstellungsgespräch nun keine Gesinnungsfragen mehr stellen dürfen und wer glaubt, dass viele Muslime Fanatiker sind, wird daher lieber gar keine mehr einladen. Gesetze sind nicht die Lösung. Eine offene, rationale Diskussion über dieses Thema ist die Lösung.

Im Gegensatz zu anderen Libertären denke ich nicht, dass mit der gesetzlichen Regelung, jedem die Freiheit zu überlassen, sich uneingeschränkt für jeden Bewerber entscheiden zu dürfen, alle Fragen zum Thema schon beantwortet wären. Unternehmen entscheiden nicht immer nur nach rein ökonomischen Abwägungen und wählen die qualifiziertesten Bewerber aus, unabhängig von allen anderen Faktoren.

Menschen und auch Unternehmen handeln vielmehr auch nach dem, was sie für ethisch richtig halten (der sarkastische Aufschrei wurde hiermit registriert) und wenn das bedeutet, dass sie in der Kultur verbreitete Vorurteile mittragen. Oder hatten schwarze Bewerber Anfang des 20. Jahrhunderts in den amerikanischen Südstaaten etwa dieselben Chancen wie weiße Bewerber – oder schlechtere Chancen nur aufgrund ökonomischer Erwägungen? Das könnt ihr Eurer Großmutter erzählen. Man sollte also das gesetzliche Recht haben, Bewerber aufgrund ihrer Religion oder Weltanschauung abzulehnen. Aber damit ist längst nicht alles geklärt.

Hintergrund: Wer ist Selma Laiouar?

Da Frau Laiouar von manchen uninformierten Kommentatoren in allerlei fragwürdige Kategorien gesteckt wird, empfehle ich interessierten Lesern, alle halbwegs relevanten Texte von ihr und über sie zu lesen, die online zu finden sind. Das wären ihr Xing-Profil, ihr Facebook-Account, ihr Twitter-Account, ihr HuffPo-Artikel und ein Erfahrungsbericht von ihrer Berlin-Reise. Ich finde, dass all dies auf eine nette, humorvolle und intelligente junge Frau hindeutet. Sie hat ein Studium in Wirtschaftspädagogik, Business Administration und Betriebswirtschaftslehre abgeschlossen und viele Praktika in angesehenen Unternehmen hinter sich.

Ihre Gründe, ein Kopftuch zu tragen, benennt sie in einem Artikel über sie wie folgt:

„Das Kopftuch ist für mich kein Mittel der Unterdrückung von Frauen. Wenn es das wäre, würde ich es niemals tragen.“ […] „Viele Menschen achten nur auf die äußere Schönheit. Wenn ich das Kopftuch trage, müssen sie auch meine inneren Werte wahrnehmen.“ […]

Doch der Schleier bringt nicht nur Privilegien mit sich, sondern auch Pflichten. Selma betont: „Man erkennt mich direkt als Muslima, ich repräsentiere einen Teil des Islams.“ In der Vorlesung laut zu quatschen, den Müll auf den Boden zu werfen oder sich in der Mensaschlange vorzudrängeln, kommt für sie nicht in Frage.

Ich wage zu behaupten, dass es schlechtere Gründe gibt, ein Kopftuch zu tragen.

Antworten auf HuffPo-Kommentare

Immerhin muss ich vielen HuffPo-Kommentatoren eines lassen: Sie vertreten ihre Meinung offen und unmissverständlich – und scheinbar sogar unter ihren Klarnamen und teils identifiziert als Mitglieder von Parteien oder Organisationen wie der AfD. Früher war ich fast der einzige, der mit seinem Klarnamen in Online-Foren schrieb.

Ein gewisser Horst Kaiser meint im Kommentarbereich der HuffPo folgendes:

„26 Jahre jung, ambitioniert und mit einem frischen Master-Abschluss in der Tasche. Freut mich für sie. Frau Selma Laiouar leider haben sie trotz allen ihren Leistungen eines vergessen, Deutschland will einfach keine Kopftuch tragende Muslime. Wenn sie das vertreten,und sich nicht anpassen wollen, gehen sie bitte in ein Land wo das gewünscht wird.“

Frau Laiouar soll demnach ihr Kopftuch abnehmen und ihren Glauben aufgeben oder das Land verlassen. Vielleicht möchte sich Herr Kaiser derweil an die deutsche Orthografie anpassen und besser auf seine Zeichensetzung achten. Inzwischen habe ich als Germanist gut Lust, jeden zweiten Kommentator aus meinem Land zu werfen, wenn er sich unserer deutschen Landessprache nicht endlich bemächtigen möchte. Das Deutsch von Frau Laiouar ist übrigens besser.

Ein Roland Monczynski erzählt von einer jungen Mitarbeiterin mit Piercings und Nasenring, den sie bei Kundenkontakt einer Werkstatt ablegen sollte und dies auch tat. Frau Laiouar möge ebenso ihr Kopftuch ablegen und wenn sie das nicht will, „dann befürchte auch ich, dass sie hier fehl am Platz ist.“

Offenbar bezieht sich „hier“ nicht nur auf jene Werkstatt, sondern auf unser ganzes Land. Ich antwortete darauf: „Ein Kopftuch ist nicht mit einem Piercing zu vergleichen, da ein Piercing keinen weltanschaulichen Inhalt hat. Gut, wenn das Kopftuch tatsächlich einen wirtschaftlichen Schaden für das Unternehmen bedeuten würde, dann hätte man einen Grund, eine Bewerberin abzulehnen, die darauf besteht, es stets zu tragen. Aber das haben sie für mich zumindest nicht nachvollziehbar aufzeigen können.“

Hier nun ein Auszug aus dem Kommentar von einem Rudi Brusch:

Wenn der IS zu den „Kunden“ Ihrer Praktika gewährenden Unternehmen gehört, macht sich ein Kopftuch ganz gut. Besser noch wäre aber eine Burka!
PS: Auch wir stellen gerne ausländische Praktikantinnen ein. (weil wir viele ausländische Kunden haben) Am liebsten natürlich zur Messe. Eine chic gekleidete Polin oder Italienerin ist immer ein Blickfang. Und solange wir uns auf dem Messegelände bewegen, auf dem internationales FACHpublikum (also in der Regel nicht der Lieblingsgruppe von Merkels Gästen zuordenbar) verkehrt, zieht zwar ein knapper Rock in Kombination mit einem offenen Gesicht das eine oder andere Männerauge an (manchmal sogar magisch!). Hier und da gibt es auch ein Kompliment, aber niemand macht obszöne Bemerkungen oder grapscht gar. Insofern ist mein Kulturkreis signifikant anders als der ihrige, der sich zu Silvester auf der Domplatte präsentierte und täglich seine omnipräsenten Auswüchse zeigt.

Wenn Sie Ihren Kulturkreis lieben, niemand hält Sie auf, nach Saudi-Arabien, Tunesien usw. auszuwandern! Bitte beweben Sie sich nicht bei uns!

Das Unternehmen von Herrn Brusch setzt also knapp bekleidete Ausländerinnen für seine Messeauftritte ein, um die professionellen Blicke von FACHleuten anzuziehen. Und diese Art von, wenn ich das so sagen darf, frauenverachtender Sexismus – sei besser als die Grapscher der Silvesternacht, die im Kommentar mit Frau Laiouars Kulturkreis assoziiert werden. Auch wenn, wie man ergänzen könnte, Frau Laiouar selbst vermutlich niemanden begrapscht. Falls Frau Laiouar sich nicht an einen Minirock-Kulturkreis, der Frauen auf Messen ausstellt, anpassen möchte, dann möge sie also das Land verlassen. Ich kenne mindestens einen betrunkenen Gebrauchtwarenhändler, der dieser Auffassung sofort zustimmen würde.

Acronymous HW – ein später Anhänger des Anonymentums – schreibt folgendes:

Ich befuerchte liebe Selma, Du wirst so lange Absagen bekommen bis Du endlich begriffen hast worauf es im Beruf und Berufsleben ankommt, denn Du hast bestimmt nicht die falsche Religion … es hakt einfach nur an Deinem Umgang mit ihr …

Frau Laiouar möge ihre Religion also für sich behalten und sie vor anderen verbergen. Schließlich ist sie ihre zutiefst empfundene Überzeugung. Und was sollten wir in einem freien Land verbergen müssen, wenn nicht unsere zutiefst empfundene Überzeugung?

Jörg Schneider von der AfD schrieb derweil:

Das Kopftuch ist ein religiöses Symbol. Religion und Weltanschauung haben am Arbeitsplatz aber nichts verloren. Und wenn die Autorin so selbstbewusst und tolerant ist, wie sie vorgibt, dann kommt sie aus Rücksicht auf Kollegen und Chefs sicherlich auch mal ein paar Stunden ohne Kopftuch aus.

Ich habe Herrn Schneider gefragt, in welchem Gesetz steht, dass Religion und Weltanschauung am Arbeitsplatz nichts verloren haben. Die Antwort ist er bislang schuldig geblieben. Es gibt schließlich kein solches Gesetz. Nur Staatsbedienstete (und teilweise nicht einmal die) haben in Deutschland weltanschaulich neutral auszusehen – aber nicht die Mitarbeiter von privaten Unternehmen. Es hängt ganz von ihrer Aufgabe und den jeweiligen Regelungen im konkreten Unternehmen ab, wie sie sich kleiden müssen.

Ich persönlich denke auch, dass es sich empfiehlt, auf weltanschauliche Utensilien möglichst zu verzichten – aber mit Sicherheit nicht, wenn sie zentrale Bestandteile der eigenen Weltanschauung sind (was es für meine Weltanschauung nicht gibt, sonst würde ich sie auch tragen). Was mich allerdings sehr viel mehr aufregt als Kopftücher sind etwa Palästinensertücher. Wer so etwas trägt, von dem muss ich annehmen, dass er die judenhassenden Terroristen der PLO oder der Hamas unterstützt. Wer ein Kopftuch trägt, von dem weiß ich letztlich nichts, außer dass er sich wahrscheinlich irgendwie für eine „Muslima“ hält, wie auch immer das individuell verstanden wird. Trotzdem braucht man meinetwegen weder das eine noch das andere an einem Arbeitsplatz zu untersagen.

Ethik: Sollte man Frauen mit Kopftuch diskriminieren?

Wie es aussieht, gibt es eine weit verbreitete Meinung in Deutschland, dass man Frauen mit Kopftuch diskriminieren sollte. Das wird in der Regel entweder kulturell begründet (räuberische und vergewaltigende Araber) oder religiös (räuberische und vergewaltigende Muslime). Nun halte ich den Islam selbst für eine gewalttätige und abergläubische Religion. Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn man Koran und Sunna liest und die Geschichte des Islams studiert.

Aber: Das sagt nichts über einen individuellen Menschen aus, der sich als Muslim versteht. Man muss die Menschen immer und ausschließlich individuell beurteilen, Kritik an einer Ideologie hin oder her. Man kann sich auch einen Muslim vorstellen, der die barbarischen Inhalte des Islams nicht mitträgt, der sich stattdessen einen relativ aufgeklärten Islam zusammengezimmert hat und der sich in unserer Kultur sehr gute Voraussetzungen für den hiesigen Arbeitsmarkt erarbeitet hat. Und man kann sich vorstellen, dass es die denkbar blödeste Idee ist, ausgerechnet einen solchen Muslim zu diskriminieren.

Viele Besorgnisse von Arbeitgebern, Muslime einzustellen, sind einfach unbegründet. Dazu gehört die Befürchtung, sie würden einen größeren Teil ihrer Arbeitszeit mit Beten verbringen. Muslime müssen ihren arbeitsvertraglichen Verpflichtungen nachkommen, wie gerichtlich entschieden wurde, und das kann heißen, dass sie ihre Gebetszeiten auf ihre Pausenzeiten verschieben müssen. Ein Pflichtgebet dauert nicht ewig, sondern nur fünf bis acht Minuten. Und höchstens drei davon dürften in die Arbeitszeit fallen. Das geht. Wer behauptet, das ginge nicht, lügt.

Wer sagt, er würde Muslime nicht einstellen, kann sich dann im Übrigen nicht beschweren, dass überproportional viele Muslime von Sozialhilfe leben. Kein Wunder, wenn ihr sie nicht einstellt, oder? Ich selbst bin ein antireligiöser Atheist. Und ich würde Frau Laiouar einstellen, wäre ich ein Personalchef oder Unternehmensleiter.

Wenn Überzeugungen nichts mehr gelten

Schließlich zu der Haltung, die mich an der ganzen Kontroverse am meisten aufregt: Die Abwertung persönlicher Überzeugungen. Viele Deutsche erwarten offenbar von anderen, dass sie dieselben orientierungslosen Relativisten zu sein hätten, die sie selbst sind. Andere sollen ebenso keine Philosophie haben, keine Religion, keine Überzeugungen und keine Moral gleich welcher Art. Vielmehr hätten sie sich dem nihilistischen Kollektiv anzupassen.

Ich glaube weder an Gott, noch überzeugt mich der Islam auf irgendeine Weise, aber Selma Laiouar äußert sich in ihren Publikationen trotz allem viel reflektierter über ethische Fragen und über Fragen des Zusammenlebens als alle HuffPo-Kommentatoren zusammen, die nur Intoleranz und Vorurteile gegenüber Menschen von sich geben, die sie weder kennen, noch kennen wollen.

Muslimen wird vorgeworfen, dass manchen von ihnen ihr Gott wichtiger sei als die deutschen Gesetze – oder sogar, als eine Kleiderordnung. Das gilt aber nicht nur für Muslime, das gilt auch für gläubige Christen, Gläubige anderer Religionen und es gilt für Anhänger weltlicher Philosophien, wie ich einer bin. Meine persönlichen Überzeugungen stehen für mich über allem, selbstverständlich über Kleiderordnungen und auch über Gesetzen. Ja: Ich halte mich an die Gesetze, aber nur, weil meine Philosophie mir das empfiehlt. Bei einem theoretischen Konflikt zwischen Gesetz und Moral siegt für mich immer die Moral. Viele Deutsche verstehen das nicht mehr, weil sie keine moralischen Überzeugungen haben.

Konflikt von Gesetz und Moral

Bevor euch nun vor Empörung der Kopf explodiert, bedenkt folgendes historisches Szenario: Die Nazis möchten die Nürnberger Rassengesetze durchsetzen. Ihr sollt als leitender Beamter darüber befinden, ob einer Person die vollen Bürgerrechte als „Reichsbürger“ zustehen oder ob er als Jude mit stark begrenzten Rechten eingeteilt wird. Ihr könnt Tricks anwenden und mehr Menschen einen Pass als Reichsbürger ausstellen oder ihr könnt allen Juden ihre Bürgerrechte absprechen.

Hier haben wir einen Konflikt von Gesetz und Moral. Entscheidet ihr euch für die Moral und somit für die Einteilung von möglichst vielen Juden als Reichsbürger oder für das Gesetz und für die Entrechtung der Juden? Wenn ihr Relativisten ohne moralische Orientierung seid, entscheidet ihr euch dafür, dass Gesetze, Verordnungen und Kleiderordnungen auf jeden Fall höher zu gewichten sind als eine ohnehin „relative“ Moral. Schließlich ist es bequemer. Damit tut ihr brav genau das, was heute so viele Deutsche von Muslimen fordern: Sich „anzupassen“. Sich „unterzuordnen“ wie Dhimmis dem Islam.

Was sollte man stattdessen tun?

Nein, niemand muss seine persönlichen Überzeugungen aufgeben, um hier bleiben zu dürfen. Vielmehr sollten wir die große Chance unserer freien Gesellschaft nutzen, und Ideen, denen wir nicht zustimmen, offen kritisieren, während wir auch die Repliken auf unsere Kritik bedenken. Anstatt Muslime zu mobben, zu diskriminieren und nach unten zu treten wie in wilhelminischen Zeiten, sollten wir auf Augenhöhe diskutieren. Muslime müssen dann wie Erwachsene mit unserer Kritik umgehen und sie dürfen nicht drohen oder sich rausreden. Und wir dürfen nicht drohen und sie ausschließen.