Was ist die Ursache des ethischen Relativismus?

Dieser Beitrag wurde auch von der Richard Dawkins Foundation publiziert.

Warum behaupten einige Leute, dass es keinen objektiven Moralmaßstab gäbe? Ihrer Auffassung nach sind bestimmte Charaktereigenschaften oder Handlungen nicht eindeutig gut (z.B. die Rechte anderer Menschen achten), böse (Menschen ermorden) oder neutral (Schoko- oder Vanilleeis essen), sondern es ist demnach rein subjektiv, wie man sie bewertet. Es mag von einem Individuum persönlich abhängen oder von der Kultur, in der man lebt, von der eigenen sozialen Gruppe, vom eigenen Gott, aber jedenfalls ist es nicht universell anhand von Fakten feststellbar, was gut und was böse ist. In China essen sie Hunde.

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Fidel Castro: Einer weniger

Wer war der einzige politische Führer der westlichen Welt, der den kommunistischen Tyrannen Fidel Castro als das bezeichnete, was er war? Zur Schande aller anderen: Donald Trump. „Der zukünftige US-Präsident bezeichnete Castro als „einen brutalen Diktator, der sein eigenes Volk fast sechs Jahrzehnte unterdrückte“. Castro hinterlasse ein Vermächtnis von „Erschießungskommandos, Diebstahl, unvorstellbarem Leid, Armut und der Versagung fundamentaler Menschenrechte“.“

Den Tiefpunkt markiert der kanadische Premierminister, der Castro auf eine Weise würdigte, wie es sonst nur überzeugte Kommunisten tun, ja nicht einmal die. Mit „tiefer Trauer“ verabschiede sich Trudeau von einem „legendären Revolutionär, der maßgeblich zur Verbesserung von Bildung und Gesundheit seiner Inselnation beitrug.“ Castro sei ein „bemerkenswerter Führer“ gewesen, den Trudeaus Vater stolz einen Freund nannte. Dafür wurde Trudeau auf Twitter mit den #TrudeauEulogies veralbert:

Wer sich hingegen für die Realität von Castros Erbe interessiert, findet Ausführungen und Belege dazu beim irischen Blogger Mark Humphrys.

Regressive Linke gegen den Atheismus

Regressive Linke stellen nun Atheisten als Teil einer weißen Patriarchenbewegung dar. Die atheistischen Publizisten Richard Dawkins, Sam Harris und Christopher Hitchens sind oder waren schließlich weiße Männer, so das „Argument“. Das ist zumindest originell. Und so irre, dass es witzig ist, auch ohne veralbert zu werden. Aber ich habe für die Richard Dawkins Foundation sicherheitshalber einen amüsanten Artikel von Godless Mom übersetzt, in dem sie die regressive Linke dafür kritisiert:

5 Gründe, warum sich die regressive Linke über den Atheismus irrt Weiterlesen

Generation Z

Ich denke, wir sind jetzt alle sarkastischen Antworten auf meinen Wahn der Geschlechter-Artikel durchgegangen. Meinetwegen bin ich ein wandelndes Relikt mit verstaubten Tugendvorstellungen, das die Werte Amerikas von vor 70 Jahren hochhält und mir fehlt nur noch das „Captain America“-Schild für die Vervollständigung meines museumsreifen Selbst. In der Tat komme ich mir manchmal so vor, als hätte man mich auch vor 70 Jahren eingefroren und ich taue noch auf, so bitterkalt, wie es hier in Hamburg in letzter Zeit ist.

Wenigstens bin ich aber ein konservatives Fossil, das Punk Rock hört und somit ein cooles Fossil. Im neuen NOFX-Album „First Ditch Effort“ gibt es einen Song namens „Generation Z“. Ich bin der Meinung, dass er versehentlich eine treffliche Analyse unserer Kultur geworden ist (also die Kultur, in der die meisten Menschen leben, nicht unbedingt mich eingeschlossen). Weiterlesen

Trump siegt, Linke drehen durch

Würde Trump jeden Tag die Wahl gewinnen und ich könnte mir die Reaktion der Linken darauf immer wieder neu ansehen, wäre ich ein glücklicher Mensch. Als Donald Trump vor ein paar Tagen zum amerikanischen Präsidenten erklärt wurde und linke Studenten, die Medienelite und die politische Elite alle heulend zusammenbrachen, die Wähler und das Volk verfluchten, da war Weihnachten und Ostern und die Wiederkunft Christi zugleich. So viel Schadenfreude auf einmal! Weiterlesen