Genug von Eurem Hass!

Linke Mainstream-Medien sind vollkommen verrückt geworden und haben sich vom Objektivitätsanspruch endgültig verabschiedet. Der unglaubliche Hass auf jeden, der nicht ganz genauso denkt wie sie, war noch nie so ausgeprägt und wurde noch nie so zügellos geäußert. Man nehme die aktuellen Beispiele PewDiePie und Donald Trump.

(Ergänzung: Warum Trumps Medienkritik zutrifft)

Der Multimillionär und erfolgreichste YouTuber der Welt, der Schwede PewDiePie, wurde Opfer einer gewaltigen Rufmordkampagne unzähliger Medien weltweit. Das ist der Typ, der dadurch berühmt wurde, dass er sich beim Videospiele-machen filmte. Sie berichteten über PewDiePie, als wäre er ein Antisemit, als habe er „antisemitische Videos“ veröffentlicht. Das ist inhaltlich eindeutig falsch. Das weiß jeder, der die Videos gesehen hat. Man mag seinen Humor nicht schätzen, der sich gegen die ewig empörten Gutmenschen der linken Elite richtet, aber ganz klar ist er weder Nazi, noch Antisemit, noch sonst etwas in dieser Richtung.

Auch halte ich die weit verbreitete Verteidigung von Disney für falsch, die ihre Kooperation mit dem YouTuber einstellten. Disney wusste von Anfang an, wie der YouTube-Auftritt von PewDiePie aussieht und sie wollten ihn aufgrund seines Erfolgs haben. Sie verabschiedeten sich als Reaktion auf die Hetze des Wall Street Journal (von dem der Antisemitismus-Vorwurf ausging) von ihm, anstatt ihn zu verteidigen, was moralisch – und ökonomisch – das einzig Richtige gewesen wäre. Vielleicht hätte ich an seiner Stelle den Rest meines Lebens damit verbracht, jedes einzelne Medium für diese Clickbait-Artikel zu verklagen, die ihn auf eine so verlogene Weise um seinen guten Ruf bringen wollten. Meines Wissens müssten diese Artikel tatsächlich strafbar sein, jedenfalls nach deutschem Recht. Aber offenbar ist das irgendwie egal, solange man Menschen fertigmachen kann, die nicht links oder nicht auf genau dieselbe Weise links sind wie die „Journalisten“, die so etwas schreiben.

Leider hat sich auch Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling als Mensch erwiesen, der nicht unabhängig denken möchte. Sie wiederholt inzwischen jeden noch so absurden und dreisten Unfug, den die linke Elite vorkaut, so tweetete sie etwa auch über PewDiePies angeblichen „Faschismus:

Auch US-Präsident Donald Trump ist im Übrigen tatsächlich einer unfairen, da inhaltlich falschen Berichterstattung ausgesetzt, wie er es auch selbst durchaus richtig sagt. An seiner Politik gibt es viel zu kritisieren aus der Sicht eines radikalen Liberalen wie mir, aber was an ihm tatsächlich häufig kritisiert wird, hat nichts mit der Realität zu tun. Er soll „ultranationalistisch“ sein, ein weißer Rassist und Frauenfeind. Das ist genau derselbe hysterische Schwachsinn wie die Hetze gegen PewDiePie, was ebenso jeder weiß, der sich mit Trump befasst hat. Man fühlt sich nun als Demokrat gedrängt, alle Opfer dieser Hasskampagnen in Schutz zu nehmen, obwohl man sie vielleicht inhaltlich gar nicht unterstützt.

Was Trump angeht, würde ich jeden mit guten Englischkenntnissen nahelegen, einfach seine erste Pressekonferenz (vor allem das Q & A) anzusehen und seinen Auftritt laut Medienberichten mit seinem tatsächlichen Auftritt zu vergleichen. Ihr werdet sofort Eure Zeitung abbestellen und nie wieder eine aufschlagen.

Dieses hysterische Überall-Nazis-Wittern scheint unter anderem etwas damit zu tun zu haben, dass viele heutige Linke gar nicht wissen, wofür sie eigentlich stehen. Sie wissen nur, dass sie gegen Nazis sind, aber können keine positiven Inhalte formulieren. Meine Kollegen von Novo / Spiked, die sich selbst zur alten Linken zählen, schlagen schließlich nicht wie besessen um sich und wüten in immer größeren Ausbrüchen von Beleidigungen und Rufmord gegen Andersdenkende. Die Neue Linke allerdings und ihr uneheliches Kind namens Social Justice Warrior, scheinen psychisch-seelisch instabil zu sein und irrational in einem Ausmaß, das ich noch nie irgendwo gesehen habe – und ich habe schon einige Debatten mit religiösen Fundamentalisten hinter mir.

Ich bin inzwischen zwar nicht mehr links, sondern ein radikaler Liberaler der demokratischen Mitte (ja, das gibt es, wenn auch vielleicht nur einmal), aber eine Eigenschaft ist mir aus meinen linken Tagen noch geblieben: Ich schlage mich auf die Seite der Opfer. Und ich rate jedem, der publizistisch tätig ist, sich auch auf die Seite derjenigen zu schlagen, denen man die Meinungsfreiheit streitig machen möchte, wie PewDiePie. Wir leben vom freien Wort. Es kann jeden treffen – jeden, der sich nicht wehrt. Wer einknickt, verliert. Wer sich entschuldigt, verliert. Wer Opfer nicht verteidigt, verliert.

Ergänzung: Warum Trumps Medienkritik zutrifft

Beispiel CNN:

Stefan Molyneuxs „The Untruth about Donald Trump“-Reihe belegt, wie US-Medien (die deutschen schreiben von denen häufig einfach ab) Skandale um Trump fabriziert und seine Aussagen aus dem Kontext gerissen haben:

Davon abgesehen sollte einem die so gut wie absolut einheitliche Anti-Trump-Positionierung über die verschiedensten Medien hinweg zu denken geben. Warum sollten sich fast alle Medien in fast allen Artikeln gegen Trump aussprechen, wenn sie doch eigentlich vom Anspruch her objektiv berichten und die Bewertung den Lesern überlassen?