Ayn Rands Ethik ist falsch

Ayn Rands objektivistische Ethik ist in fundamentalen Bereichen fehlerhaft und insgesamt grundlegend falsch. Das habe ich nun dank eines neuen Buches des US-amerikanischen Denkers Ari Armstrong erkannt. Er war es, der mich vor vielen Jahren in den Objektivismus eingeführt hat und da ist es nur angemessen, dass er es ist, der mich nun wieder herausführt. Oder zumindest aus bestimmten Aspekten des Objektivismus.

Im Folgenden soll aufgezeigt werden, worin der Fehler besteht, welche Folgen er hat und wie eine mögliche Alternative zur objektivistischen Ethik aussehen könnte. Rands Gegner sollten sich dabei nicht zu früh freuen, denn jede vernünftige Ethik muss nach meinem Dafürhalten weiterhin objektiv sein. Ethik muss also logisch aus Tatsachen der Realität abgeleitet werden – leider ist Ayn Rand dies aber nicht vollumfänglich gelungen.

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Eine Sekte namens Deutschland

Intellektuelle Auseinandersetzungen haben in Deutschland ein unterirdisches Niveau erreicht. Im Grunde finden sie nicht mehr statt. Das zeigte aktuell die Nicht-Debatte über den Migrationspakt im Bundestag. Es ging Politikern aller anderen Parteien nur darum, sich von der AfD zu distanzieren, eine inhaltliche Auseinandersetzung wagte man nicht. Und die AfD konnte ihr verschwörungstheoretisches Zeug unwidersprochen von sich geben. Weiterlesen

Hassrede für die Freiheit

Gegen den „Hass“ agitieren sie wieder, die Freiheitsfeinde. Und Hass ist immer das, was die anderen tun, die anderer Meinung sind. Die sich nicht fügen wollen dem eigenen Willen, dem eigenen Herrschaftsanspruch. Aber wer Emotionen wie Hass verbieten will, wird von anständigen Menschen gehasst.

Wie der Vormärz-Dichter Georg Herwegh von der Obrigkeit gehasst wurde, der im Jahr 1841 die folgenden Worte schrieb: Weiterlesen

Große Kinder und Erwachsene

„Werde doch endlich erwachsen“, haben sie mir gesagt und wollten dann nichts mehr mit mir zu tun haben. Ich weiß nicht, was an mir spezifisch nicht erwachsen sein soll, aber vermutlich gibt es einiges. Grundsätzlich klingt das nach einer guten Idee. Wir sollten alle versuchen, erwachsen zu werden. Was wir vermeiden sollten: Ein großes Kind zu sein und uns selbst dafür auf die Schulter zu klopfen, wie erwachsen wir vermeintlich sind.

Wie von mir zu erwarten, habe ich wieder einmal genau über diese wohl eher gedankenlos dahingesagten Worte nachgedacht und sie im Detail analysiert. Ich glaube, Folgendes sind die Unterschiede zwischen Kindern, Großen Kindern und Erwachsenen.

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Sollten wir über alles selbst nachdenken?

Der unabhängige Mensch, der für sich selbst denkt, löst bei Anpassern eine besondere Art von Hass aus. „Sie werden alles akzeptieren außer einen unabhängigen Menschen“, wie Ayn Rand über Konformisten bemerkte. „Sie erkennen ihn sofort. …Es gibt eine spezielle, heimtückische Art von Hass auf ihn.“ Aber ist es die Sache eigentlich wert, können und sollen wir wirklich über alles selbst nachdenken? Weiterlesen