Was bleibt von Ayn Rands Ethik?

Nachdem ich einige Jahre lang Ayn Rands Ethik vertreten habe, schätze ich sie nun als formell widerlegt ein (genau genommen ihre Metaethik, was aber auch Folgen für ihre Ethik hat). Das hat auch Konsequenzen für die politische Philosophie und für die normativen Aspekte der Ästhetik, auf die ich noch zu sprechen kommen werde. Ich teile weiterhin größtenteils die objektivistische Metaphysik und Epistemologie. Wir sollten demnach mithilfe der Vernunft Schlüsse aus der beobachtbaren objektiven Realität ziehen.

Der Philosophie-Bereich des Feuerbringer-Magazins ist nur noch eine Baustelle mit Warnhinweisen. Auf lange Sicht soll sich das ändern. Obwohl Rands Metaethik unhaltbar ist, bleiben trotzdem wichtige Aspekte ihrer Ethik für mich gültig. Welche, das möchte ich hier zusammenfassen. Weiterlesen

Monsanto mag mein T-Shirt

… und dafür gibt es einen guten Grund.

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Monsanto mag übrigens wirklich mein Shirt, siehe den Like beim Tweet (Bayer4CropsEU ist der neue offizielle Twitter-Account von Monsanto).

Aber warum liebe ich Monsanto?  Siehe zum Thema „Grüne Gentechnik“: https://www.novo-argumente.com/thema/gruene_gentechnik

https://atlassociety.org/commentary/commentary-blog/6003-dishonest-attacks-on-genetically-modified-organisms

Zum Thema Glyphosat: https://www.novo-argumente.com/thema/glyphosat

Darum war das Finale von „Game of Thrones“ großartig

Als beinahe einziger Mensch bin ich sehr glücklich mit dem Finale der TV-Serie „Game of Thrones“. Die letzte Folge, „Der Eiserne Thron“, führt die Haupthandlung der Serie sinnvoll zu Ende. Dabei bewahrt sich die Serie ihre Bodenständigkeit und ihre realpolitische Perspektive. Aus dem Mystischen und Utopischen ist nichts geworden, stattdessen siegen gradueller Fortschritt, Dialog, ein gewisses Chaos und, wo nötig, Kompromiss.

Spoiler!
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Danys Entscheidung in „Game of Thrones“ war konsequent, aber …

Die dramatische Entscheidung von Daenerys Targaryen in der fünften Episode der achten Staffel von „Game of Thrones“ hat unter Fans viel Enttäuschung und Empörung ausgelöst. Die Drachenmutter scheint sich als anderer Mensch erwiesen zu haben, als es ihre Anhänger erwartet hatten.

Ich finde hingegen, ihre Entscheidung war nur konsequent. Das heißt nicht, dass sie moralisch richtig war – sie war konsequent angesichts von Danys Persönlichkeit und ihren Zielen. Allerdings habe ich ein grundlegendes Problem mit ihren politischen Zielen.

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Jetzt sind Marxisten „rechtsradikal“

Von 1988 bis 2000 erschien in England das Magazin „Living Marxism“. Es handelte sich um das Parteiorgan der britischen Revolutionären Kommunistischen Partei RCP („Revolutionary Communist Party“). Das Magazin wurde im Jahr 2000 unter einem anderen Namen von denselben Redakteuren neu aufgelegt, die sich weiterhin offen als Marxisten verstehen.

Nun bezeichnete ein Autor der großen britischen Zeitung „Guardian“ diese Publikation als „hard right“, als rechtsradikal. Das verrät uns einiges über die Zeit, in der wir leben. Weiterlesen