Lest das und verzweifelt

Nach meinem Twitter-Gefecht mit den Linksextremisten von Ende Gelände habe ich mich nun mit Feministinnen gestritten. Sie vertraten – wortwörtlich – die Position, dass Frauen vorsichtshalber alle Männer für Vergewaltiger halten sollten. Denn wenn eine Frau nur einmal davon absieht, könne es das letzte Mal gewesen sein. Ja, ernsthaft.

Was auch immer ihr tut: Diskutiert niemals mit radikalen Feministinnen. Niemals. Ich habe bislang mit Linksextremisten, Islamisten, Esoterikern, christlichen Fundamentalisten und Rechtsextremen diskutiert und die Werte der Aufklärung dabei verteidigt. Aber Feminismus, da ist Hopfen und Malz verloren. Das ist die Schwelle zum Wahnsinn.

Ihr könnt vorsichtig reinlesen, um zu sehen, dass all diese Klischee-Feministinnen, über die sich Libertäre und Konservative gerne in Memen und Videos lustig machen, wirklich existieren und sie wirklich die lächerlichen, wahnsinnig extremen Positionen vertreten, die man ihnen vorhält.

Mit diesem Tweet habe ich die Debatte / den Kampf gegen das durch mich personifizierte Patriarchat begonnen:

Einer meiner Literaturprofessoren hatte einst erzählt, wie er aus einem Gender-Studies-Seminar geworfen wurde, weil er ein Mann ist und Frauen sowieso nicht verstehe. Ich glaube nun, das war eher als Gnade, als Akt der Schonung zu verstehen denn als aggressive Exklusion.

Weniger anstrengend ist meine Replik auf einen Tweet der evangelischen Pfarrerin Hanna Jacobs, welche die Vulva-Malkurse auf dem Evangelischen Kirchentag (wie seltsam, das in die Tastatur zu tippen) verteidigte. Ich bringe darin gut das Ergebnis meiner Diskussion mit dem oben genannten Feministinnen auf den Punkt. Ich und das Patriarchat, wir gehen einfach Hand in Hand.