Oh Luisa, was ignorierest Du mich?

Mein Herz zerbricht. Obwohl ich der deutschen Klimaprophetin Luisa Neubauer mein Liebeslied zukommen ließ, ignoriert sie mich weiterhin. Vielleicht ist sie nur zu scheu. Vielleicht überzeugt sie ein Lied noch nicht. Vielleicht trommelt sie schon auf einem Kochtopf und ich höre es nur nicht. Jedenfalls habe ich ihr sicherheitshalber noch ein Liebeslied geschrieben.

Ich wollte erst eine Ode an Greta schreiben, aber ich muss zugeben, dass ich das kleine Schwedengeschöpf wirklich ins Herz geschlossen habe, während ich Luisa, auch mal ohne Ironie gesagt, für den ungefähr unerträglichsten Menschen unserer schönen deutschen Nation halte. Greta ist nicht so heuchlerisch und sie hat diesen glühenden, kalten Fanatismus in den Augen – zuckersüß! Mit ihren schönen Zöpfchen. Ach!

Insofern also nur logisch, dass nun das Liebeslied 2 an Luisa geht.

Oh Luisa, was ignorierest Du mich?

Oh Luisa, was ignorierest Du mich?

Ich schrieb ein Liebeslied für Dich.

Ich sehe, wie ich Dich in den Armen halte,

wenn ich das Öffentlich-Rechtliche anschalte.

Hinter Deinem Lächeln glüht die Lust

weil Du den Kapitalismus zerstören musst.

Die Lust auf Macht und Vernichtung,

Mädel, gefällt Dir jetzt meine Dichtung?

Der Todestrieb in der Geschichte

guckt hinter Deinem Handy hervor.

Betrachte ich Dein Tun bei Lichte –

da schleicht sich das Nichts aus den Tiefen empor.

Zerstörung hat eine erotische Wucht

Die Liebe tanzt auf Ruinen.

Deinen Parolen zu lauschen ist eine Sucht,

Dein schwarzes Todeskleid wird mir dienen.

Mit den Extremisten von Ende Gelände

bereitest Du der Kohlekraft ein Ende.

Du hältst Dich für super radikal,

gegen mich schmeckt der Eifer nur schal.

Du bist die Flut, die das Licht ausmacht,

das Feuer willst Du uns stehlen.

Ich habe es nicht umsonst gebracht,

es soll uns auch einst nicht fehlen.

Begib Dich zu Deinen Eisbären,

lass die Menschen in Ruhe leben.

Geh aufs Land zum Schafe scheren,

Feuerbringer wird Dir vergeben.