Das Ende des Feuerbringer-Magazins

Aufgrund der neuen Datenschutz-Grundverordnung werde ich das Feuerbringer-Magazin bis Ende April aus dem Netz nehmen. Wer sich für die Texte hier interessiert, sollte sie (und darf sie) bis dahin auf seinem privaten Rechner speichern.

Meine Leser dürfen mir gerne auf Twitter oder Facebook folgen. Auf Facebook schreibe ich aktuell nicht viel, aber auf Twitter empfehle ich täglich Artikel und streite mich gelegentlich mit Politikern. Möglicherweise werde ich eines Tages auch wieder Vorträge auf meinem YouTube-Kanal veröffentlichen. Wer mich persönlich kontaktieren möchte, kann das auch via E-Mail tun: feuerbringer(at)hotmail.de.

Ich habe noch immer vor, mindestens zwei Bücher zu veröffentlichen, aber wohl in anderer Form als bislang. Nach meinem Studium beim Ayn Rand Institute werde ich außerdem wieder Artikel schreiben, aber nicht hier, sondern wohl für Novo und andere Publikationen.

Hintergrund

Das DSGVO erfordert erhebliche Änderungen an verschiedenen Aspekten jedes Blogs und jeder Website im Internet innerhalb der EU, wobei einige erforderliche Anpassungen außerhalb meiner Kontrolle liegen. Viele Aspekte sind ungeklärt, aber sicher ist bereits, dass Blogger einen gewaltigen Aufwand betreiben müssten, um eventuell das DSGVO einzuhalten. Obwohl das Feuerbringer-Magazin nur mein privater Blog ist, sind Plugins und externe Systeme damit verbunden, die der Auffassung einiger Experten zufolge praktisch alle aktuellen WordPress-Blogs in den Widerspruch zum DSGVO setzen könnten.

Der Witz an der Sache ist wohl, dass ich den Blog nur zum Publizieren meiner Gedanken verwende. Daten interessieren mich überhaupt nicht. Doch bereits die automatisch in WordPress-Blogs eingebauten anonymen Nutzungsstatistiken (etwa mit der Menge an Seitenaufrufen) widersprechen wohl der DSGVO.

Möglicherweise erstelle ich irgendwann eine neue Website ohne irgendwelche Statistiken, Kommentarfunktion, Links zu sozialen Medien und sonstigen Web-2.0-Inhalten, die bloß meine Texte und ein Impressum enthält.

Danksagung

Ich bedanke mich bei meinen treuen Lesern und Unterstützern für alles. Der Blog hat mir für meine persönliche und berufliche Entwicklung sehr geholfen. Er hat mir auch viel Leid und viel Ärger gebracht. Die satirischen, polemischen und philosophischen Texte waren für mich und für andere jedenfalls eine große Freude, denn ich konnte manchmal neue Denkanstöße geben und den Finger direkt in die Wunde legen.

Ich weiß, dass meine Gedanken einen großen Einfluss auf das Denken und die Entwicklung anderer Menschen hatten, weil sie mir das geschrieben oder auch persönlich mitgeteilt haben. Auf dem Zenit des Erfolgs des Feuerbringer-Magazins erkannten mich einige Leute sogar auf der Straße und luden mich zu Vorträgen oder zum Essen ein. „Du bist doch der Feuerbringer!“ Mehr kann ein Blogger im Grunde nicht mehr erreichen.

Ich bin allerdings nicht tot und wie gesagt: Nach meinem Studium beim Ayn Rand Institute sind neue Texte, Vorträge und Bücher von mir zu erwarten.

One Night Thought

Mir tun sich da eine Reihe von Widersprüchen bei den Auffassungen unserer Gesellschaft zum Thema „One Night Stand“ auf:

1. Wenn ein Mann eine Frau nur als „Mittel zum Zweck“, für die Befriedigung seiner spontanen sexuellen Gelüste benutzt und sie am nächsten Tag wieder verlässt – so wirft man ihm Chauvinismus vor. Er ist ein rücksichtsloser Macho, der Frauen ausnutzt.

2. Wenn eine Frau dasselbe mit einem Mann macht, nennt man sie „Schlampe“, da sie leicht zu haben ist.

3. Wenn sich ein Mann und eine Frau gegenseitig für Sex benutzen, ohne sich für den anderen als Person oder als Mensch zu interessieren – das nennt sich „One Night Stand“ – ist es das Normalste der Welt und gehört zum Leben dazu. Es ist die „Würze“, der „Kick“, die „Abwechslung“ und was es nicht alles genannt wird. Weiterlesen

Die Bezahlartikel sind jetzt gratis

Der Shirt-Shop ist weg. Und nun ist auch die Bezahlschranke des Feuerbringer-Magazins Geschichte. Es gibt ab sofort also sämtliche ehemaligen Bezahlartikel gratis zu lesen. Darunter befinden sich einige meiner besten Artikel. Ich möchte in Zukunft keine bereits veröffentlichten Artikel mehr in meinen neuen Büchern unterbringen, darum ist das für mich nicht so dramatisch. Diejenigen, die für die Artikel bezahlt haben, konnten sie immerhin gleich lesen und nicht erst eine Ewigkeit später.

Geplant war das nicht. Der unmittelbare Anlass ist die Einstellung des Cleeng-Bezahldienstes in WordPress durch den Anbieter. Cleeng für WordPress wird nicht länger unterstützt. Ich musste den Paywall-Dienst also deinstallieren. Vielleicht finde ich einen Ersatz, aber ich neige dazu, vor allem auf Spenden und meine Buchverkäufe zu setzen. Cleeng hat erstaunlich gut funktioniert und viele Leser waren bereit, für meine Texte zu zahlen. Das hätte ich so nicht erwartet. Besten Dank für euer Vertrauen! Ich hätte die Artikel auch auf „privat“ stellen und in einem neuen Buch unterbringen können – aber ich will mal nicht so sein. Schließlich soll niemand behaupten, dass Kapitalisten raffgierig wären.

Wenn ihr euch dafür bedanken wollt, würde ich mich über eine PayPal-Spende freuen: terry_rotter(at)arcor.de

Ich wünsche euch eine freudige Erleuchtung:

Widerlegt das Gefangenendilemma den Egoismus?

„Externalität“ ist kein valides Konzept

Die globale Erwärmung wird die neue Eiszeit schmelzen

Der Wahn des Allgemeinen Willens

Sollte man die Regierung privatisieren?

Face to Face: Laissez-faire gegen Soziale Marktwirtschaft

Libertärer Zirkus

Das Ende der Neuen Atheisten

Meine Bücher werden dafür in Zukunft nur noch für bare Münze vergeben. Die anderen Objektivisten glauben schon, ich wäre krank, dass ich irgendetwas einfach rausrücke.

Die Zersplitterung des Selbst

Es gibt ja sowieso kein Selbst, sagen moderne „Philosophen“ und „Psychologen“, also kann ich mein Nicht-Selbst genauso auf verschiedene Orte im Netz aufteilen, bis es wirklich kein Selbst mehr gibt – oder gibt es dann am Ende mehr Selbst als zuvor? Selbstverständlich.

Nochmal der Hinweis: Kürzere Blogs schreibe ich jetzt auf Facebook und diskutiere dort auch gelegentlich: http://www.facebook.com/feuerbringer

Ich empfehle meinen Lesern, meine Beiträge dort zu abonnieren oder mir einen Freundschaftsantrag zu schicken.

Sobald ich meine „Von allem angewidert“-Phase erfolgreich beendet habe, wird es auch hier im FB-Magazin und mit Vorträgen weitergehen. Übrigens bin ich jetzt auch auf Vimeo aktiv, weil meine künftigen Videos das professionelle Niveau halten werden: http://vimeo.com/feuerbringer

Leider hängt mein Mitstreiter Mark Humphrys (irischer Blogger) fast nur noch auf Twitter herum und zankt sich dort mit Linken. Ich nehme mir vor, das FB-Magazin besser zu pflegen. Mit Leuten streiten funktioniert bei mir via Twitter sowieso nicht, weil meine Adressaten überhaupt nicht verstehen, wovon ich rede. Z.B. Netzneutralität als arbiträres Konzept, das in die Vertragsfreiheit eingreift – hä? Was bedeutet „arbiträr“? Was ist Vertragsfreiheit? Was ist ein Konzept? Egal, politischer Aktionismus braucht kein Gehirn – es geht heutzutage darum, die Welt zu verändern, nicht mehr darum, sie zu begreifen. Warum auch etwas begreifen, das morgen schon ganz anders aussieht?

Ah, da ist sie wieder, die Phase.

Freigeistige Umtriebe

Einige Updates zum Feuerbringer-Magazin:

1. Kürzere Beiträge, Videotipps, Empfehlungen, spontane Gedichte und Beleidigungen des Propheten findet man künftig auf Facebook und nicht mehr im Blog:

http://www.facebook.com/feuerbringer

2. Ich habe die Arbeit an meinen Büchern wieder aufgenommen. Nach der Übersetzung eines Literaturklassikers ins Deutsche, den es bislang noch nicht gibt (offenbar haben Literaturprofessoren etwas besseres zu tun) sind Fortsetzungen meiner zwei beliebtesten Bücher angesagt. Meine beliebtesten Bücher sind Ist der Wald endlich tot? und Terry Rotter und das Feuer der Freiheit. Ich kann euch schon mal die Arbeitstitel verraten: „Esst die Delfine!“ und „Terry Rotter und die Falle des Übermenschen“. Philosophische Essays und Literatur sind offenbar weniger populär als unterhaltsame, witzige Bücher. Ich bin erstaunt und schockiert, schrecklich schockiert! Gut, ist mir eigentlich egal, was populär ist. Ich habe einfach wieder Lust auf Satire.

3. Während Spaß und Unterhaltung auf Facebook und in meinen Büchern gut aufgehoben sind, möchte ich, wie angekündigt, meine anspruchsvolleren Gedanken hier im Blog sowie in YouTube-Vorträgen unterbringen. Yup, dort heiße ich noch immer „EvolvingHumanist“. Immerhin bin ich ordentlich evolviert. Eine rigorose Arbeitsteilung, eine vollkommene Aufspaltung meiner Seele, wird das allerdings auch nicht werden. Schließlich bin ich eine einheitliche, ganzheitliche Person, eine Personifizierung der perfekten Symmetrie und Harmonie des Universums.

4. Der Kommentarbereich wurde zur Abwechslung von Spambots belästigt. Darum habe ich ein neues „Captcha“, ein Bilderrätsel eingebaut, das recht einfach zu lösen ist, aber nicht für Spambots. Wird es bei euch nicht angezeigt, empfehle ich die Deaktivierung der Ad-Blocker für das Magazin (empfehle ich sowieso, sonst seht ihr meine Bücherwerbung nicht…).

Vor allem auf das neue TR freue ich mich schon. Irgendwo muss der anarchistische Unsinn in meinem Kopf schließlich untergebracht werden.