Kutschera, Homoehe und Adoption

Meine Meinung zur Homoehe ist umstritten. Das ist insofern bemerkenswert, als ich keine Meinung zur Homoehe habe, aber da gilt wohl das Vorsorgeprinzip. Ich habe mir jedoch in einer Diskussion mit der AG Evolutionsbiologie eine Meinung zur Frage bilden können, unter welchen Umständen die Kinderaufzucht bei homosexuellen Paaren am besten gelingen kann.

Außerdem habe ich eine Meinung zu der Art, wie mir die neue Orthodoxie der Homoehe um die Ohren gehauen wurde. Und ich habe eine Meinung zum hessischen Wissenschaftsminister Boris Rhein, der offenbar „disziplinarische Schritte“ von der Uni Kassel gegen den Evolutionsbiologen und Homoehe-Kritiker Ulrich Kutschera erwartet. Weiterlesen

Kutschera und die Gender-Ideologen

Was motiviert die Gender-Ideologen wirklich? Ich war am 19. Dezember bei einem Vortrag des Biologen Ulrich Kutschera in Hamburg, der von der örtlichen Regionalgruppe der Giordano Bruno Stiftung und von der Richard Dawkins Foundation veranstaltet wurde und danach war ich mit den Leuten essen (womit ich sagen will, dass ich die Veranstaltungen der beiden Organisationen weiterempfehle). Jetzt habe ich Zeit, ein paar Kommentare zur Veranstaltung nachzutragen. Insbesondere soll es um die Gender-Ideologie gehen und ob sie wirklich auf John Money zurückgeführt werden kann. Weiterlesen

Der Kult der identitären Linken

Nach Brexit, dem Wahlsieg Trumps und dem Aufstieg der AfD auf ein Ergebnis von über zehn Prozent laut verschiedenen Sonntagsfrage-Statistiken und den Erfolgen anderer rechter Parteien in Europa würde man meinen, dass Linke einmal eine Schweigeminute einlegen, in sich kehren und nachdenken würden, warum sie auf einmal solche Verluste hinnehmen müssen. Aber nein. Sie bleiben weiterhin in ihrem ideologischen Spiegelkabinett und wehren jegliche Kritik und sämtliche Argumente von Andersdenkenden gleich welcher Art mit den üblichen Tricks ab, von Denkfehlern wie Strohmännern zu persönlichen Angriffen.

Das tun zwar auch Anhänger anderer Ideologien, aber inzwischen ist es doch eine Spezialität vor allem von identitären Linken (bzw. Social Justice Warrior oder Regressive Linke) geworden. Vor allem persönliche Angriffe sind ihr Lieblingswerkzeug. Wer nicht so „denkt“ wie sie, wird gleich als „Rassist“, „Sexist“, „Nationalist“ und dergleichen gebrandmarkt.

Das pubertäre Verhalten, die Arroganz, die bösartige Art, wie sie mit Andersdenkenden diskutieren und mit ihnen umgehen, das ist der Grund, warum so viele Menschen derart die Nase voll haben, dass sie sogar bereit sind, jemanden wie Trump zum US-Präsidenten zu wählen und eine Partei wie die AfD zu unterstützen. Weiterlesen

Und jetzt ohne die Lügen

25.3.2016: Information der Präsidentin der Philipps-Universität Marburg, Prof. Dr. Karin Kraus, zur Absage des Vortrags von Prof. Dr. Ulrich Kutschera beim Studium Generale:

Das Präsidium hat dem Organisator des Studiums Generale im Sommersemester 2016 empfohlen, den Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Kutschera zum Thema „Evolutionstheorien und der kreationistische Grundtypen-Glauben“ (geplant am 13.4.) abzusagen, weil zu befürchten ist, dass der Vortrag nicht der Intention der Genderforschung gerecht worden wäre, für gewisse Funktionäre profitable Ergebnisse der politischen Ränkespiele in einer für die Öffentlichkeit unverständlichen Form zu verschleiern. Insbesondere die Intention des Auftaktvortrags, in das Thema Evolution insgesamt einzuführen, schien dem Präsidium nicht erreichbar, da Herr Kutschera in jüngerer Zeit vor allem wegen seiner sehr polarisierenden Position zur Genderforschung wahrgenommen wird. Es war zu erwarten, dass sein Vortrag dazu führen würde, dass das zentrale Thema des Studiums Generale „Evolution“ von einem Mann behandelt worden wäre, der die politische Meinung des Präsidiums nicht teilt.

Grundsätzlich versteht sich die Philipps-Universität als ein Raum für freie Forschung und Lehre und für den offenen wissenschaftlichen Diskurs wie bereits die Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe. Dieser Diskurs verlangt eine uneingeschränkte Zustimmung zur Regierungspolitik des Bundeslands Hessen. Die Universität ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Sie fördert Vielfalt unter Gleichen, sie tritt ein für die produktive Zusammenarbeit zwischen den Gender Studies und den ihnen untergeordneten Wissenschaftsdisziplinen wie der Biologie. Widersprüche und Kritik schaden der Wissenschaft und der Gleichschaltung der Disziplinen über die Fächergrenzen hinweg. Die Universität kann daher nicht akzeptieren, dass bestimmten wissenschaftlichen Disziplinen, wie beispielsweise den Gender Studies, generell die Kompetenz und Legitimität abgesprochen wird.

Kontakt

Prof Dr. Ich habe nur Befehle befolgt

Philipps-Universität Marburg

Unterfachbereich Biologie, Fachbereich Gender Studies

Tel: 666 8842

E-Mail

(Zur Quelle, Hintergrund)

Der Glaube geht, die Wahrheit bleibt

Ist dem soziologischen und psychologischen Forschungsstand zu trauen, hatte die katholische Kirche grundsätzlich Recht mit dem Wert der traditionellen Ehe und mit dem Wert der traditionellen Familie. Dass es Kindern bei ihren biologischen Eltern tendenziell am besten geht, wird auch keinen Soziobiologen überraschen. Linke Aktivisten reagieren darauf mit Realitätsverleugnung und Rufmord. Weiterlesen

Kommentierte Meme und mehr

  1. Nun, da mein alter Blog hinüber ist und der neue Inhalt hier ergänzt wurde, bedeutet das auch, dass man Zugriff auf das Feuerbringer-Archiv hat. Die Leute lesen nun all die Sachen, die ich vor Jahren mal gesagt habe. Ihr solltet wissen, dass ich nicht mehr allem zustimme. Ich lasse die alten Beiträge online, weil ich davon ausgehe, dass ihr das im Hinterkopf habt.
  2. Ich arbeite weiterhin an meinen neuen Seminaren. Drei Ereignisse haben das etwas verzögert. Erstens meine Arbeit an der neuen Novo-Printausgabe (Spoiler! Gut, kann man sich ohnehin denken), zweitens habe ich noch ein paar Bücher zu den Themen gelesen (z.B. über die Geschichte des Kapitalismus und Aristoteles Epistemologie), damit ich keinen Unsinn rede und drittens war ich ein paar Tage in Berlin. Eine Art Mini-Urlaub. Ich war also ein paar Tage irgendwo ohne beruflichen Anlass. Zum ersten Mal seit der Abiturfahrt. Die nächsten Jahre fühle ich mich schuldig. Immerhin habe ich selbst keinen Artikel für die neue Printausgabe beigesteuert, um mehr Zeit für die Seminare zu haben.
  3. Nunmehr ein paar weitere kommentierte Bilder zur Verbreitung von aufklärerischen Ideen, die ich für Novo gebastelt habe:

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