Feministische Paranoia

Nach meinem Umzug nach Hamburg habe ich hier im Blog versucht, die örtliche Kultur mit der meiner kleinen Siedlung in Würzburg zu vergleichen. Neben anderen Phänomenen war mir aufgefallen, dass sich bestimmte Frauen in einem bestimmten Alter hier sehr paranoid und unhöflich verhalten (also nicht generell Frauen, sondern eine bestimmte Subkultur).

Und das stimmt auch. Ich denke jetzt, das Phänomen lässt sich auf jüngere Frauen mit höherer Bildung und einer bestimmten Ideologie eingrenzen – konkret auf Feministen oder auf solche, die mit einer feministischen Ideologie indoktriniert wurden. Das ist mir klargeworden, nachdem ich mir dieses Video vom US-amerikanischen YouTuber The Amazing Atheist und seiner Freundin angesehen habe. Die beiden beschreiben genau das Phänomen, das ich beobachtet habe. Das ist 100 Prozent das, was ich meine.

Also nein, es ist keine Wahnvorstellung von einem konservativen Hinterwäldler, der zum ersten Mal (eher zum 100. Mal) eine Großstadt betritt, sondern man darf hier live die paranoide, männerfeindliche Geisteshaltung, die der Amazing Atheist anhand feministischer Publikationen auf den Punkt bringt, beobachten. Eigentlich kommentiert er nur einen Artikel einer Feministin, die ihre eigene Haltung selbst beschreibt. Diese Art von Frau hat panische Angst, vergewaltigt zu werden und traut sich nicht, alleine durch die Stadt zu laufen und sie wittert in jedem fremden Mann einen Angreifer. Schauts Euch an:

Ich lasse mich nicht stummschalten

Es würde mich nicht verwundern, wenn der letzte Beitrag über die Gender-Ideologie viele Leser vor größere Probleme gestellt hat. Er setzt eine Menge Vorwissen voraus und stellt eine Integration von Daten auf einem sehr hohen Abstraktionslevel dar. So etwas ist äußerst schwierig zu machen und man kann den konkreten Versuch durchaus kritisieren. Was man nicht machen kann, ist den unendlichen Mist darüber zu äußern, den ich nun im Facebook-Kommentarbereich der RDF lesen durfte. Weiterlesen

Kutschera und die Gender-Ideologen

Was motiviert die Gender-Ideologen wirklich? Ich war am 19. Dezember bei einem Vortrag des Biologen Ulrich Kutschera in Hamburg, der von der örtlichen Regionalgruppe der Giordano Bruno Stiftung und von der Richard Dawkins Foundation veranstaltet wurde und danach war ich mit den Leuten essen (womit ich sagen will, dass ich die Veranstaltungen der beiden Organisationen weiterempfehle). Jetzt habe ich Zeit, ein paar Kommentare zur Veranstaltung nachzutragen. Insbesondere soll es um die Gender-Ideologie gehen und ob sie wirklich auf John Money zurückgeführt werden kann. Weiterlesen

Genderitis

Gender-Ideologen machen den Fehler, dass sie „Mann“ und „Frau“ rein kulturell verstehen. Zunächst einmal unterscheiden sich Männer und Frauen jedoch biologisch. Kulturelle Studien sind legitim, müssen aber von biologischen Grundlagen ausgehen.

Ich habe meine Artikel über die Gender-Thematik überarbeitet, erweitert und auf den Punkt gebracht. Nun kann man den finalen Artikel bei der Richard Dawkins Foundation nachlesen:

Zum Artikel: http://de.richarddawkins.net/articles/und-geheiligt-werde-die-willkur

Und jetzt ohne die Lügen

25.3.2016: Information der Präsidentin der Philipps-Universität Marburg, Prof. Dr. Karin Kraus, zur Absage des Vortrags von Prof. Dr. Ulrich Kutschera beim Studium Generale:

Das Präsidium hat dem Organisator des Studiums Generale im Sommersemester 2016 empfohlen, den Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Kutschera zum Thema „Evolutionstheorien und der kreationistische Grundtypen-Glauben“ (geplant am 13.4.) abzusagen, weil zu befürchten ist, dass der Vortrag nicht der Intention der Genderforschung gerecht worden wäre, für gewisse Funktionäre profitable Ergebnisse der politischen Ränkespiele in einer für die Öffentlichkeit unverständlichen Form zu verschleiern. Insbesondere die Intention des Auftaktvortrags, in das Thema Evolution insgesamt einzuführen, schien dem Präsidium nicht erreichbar, da Herr Kutschera in jüngerer Zeit vor allem wegen seiner sehr polarisierenden Position zur Genderforschung wahrgenommen wird. Es war zu erwarten, dass sein Vortrag dazu führen würde, dass das zentrale Thema des Studiums Generale „Evolution“ von einem Mann behandelt worden wäre, der die politische Meinung des Präsidiums nicht teilt.

Grundsätzlich versteht sich die Philipps-Universität als ein Raum für freie Forschung und Lehre und für den offenen wissenschaftlichen Diskurs wie bereits die Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe. Dieser Diskurs verlangt eine uneingeschränkte Zustimmung zur Regierungspolitik des Bundeslands Hessen. Die Universität ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Sie fördert Vielfalt unter Gleichen, sie tritt ein für die produktive Zusammenarbeit zwischen den Gender Studies und den ihnen untergeordneten Wissenschaftsdisziplinen wie der Biologie. Widersprüche und Kritik schaden der Wissenschaft und der Gleichschaltung der Disziplinen über die Fächergrenzen hinweg. Die Universität kann daher nicht akzeptieren, dass bestimmten wissenschaftlichen Disziplinen, wie beispielsweise den Gender Studies, generell die Kompetenz und Legitimität abgesprochen wird.

Kontakt

Prof Dr. Ich habe nur Befehle befolgt

Philipps-Universität Marburg

Unterfachbereich Biologie, Fachbereich Gender Studies

Tel: 666 8842

E-Mail

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