Roter Teppich für den Diktator: Wahnsinn der Woche 39/2018

Diesmal ist die Aussage meiner aufklärerischen Twitter-Wochenschau eine versöhnliche. Wir müssen uns auf unsere gemeinsamen Werte besinnen, wo wir uns auch auf dem politischen Spektrum verorten mögen.

Dazu zählt unsere gemeinsame Ablehnung der Diktatur und unser Eintreten für Freiheit und Demokratie. Die nützlichen Idioten, die dem Diktator Erdogan in Deutschland den roten Teppich ausgerollt und eine große Moschee für ihn gebaut haben… Oh, Moment!

Wir müssen uns auf unsere gemeinsamen Werte besinnen wie auf den Grundsatz der Unschuldsvermutung vor einem rechtskräftigen Urteil. Den lassen Linke nämlich für den US-amerikanischen Juristen Brett Kavanaugh nicht gelten. Ach, versöhnliche Wochenschau, versöhnlich, in Ordnung!

Gemeinsame Werte wie die Unabhängigkeit der Wissenschaft. Der linksgrüne Historikertag hat sie nämlich hinter sich gelassen und Parteitag gespielt…

Na gut. Dann wird es eben keine versöhnliche Wochenschau. Weiterlesen

Kutschera, Homoehe und Adoption

Meine Meinung zur Homoehe ist umstritten. Das ist insofern bemerkenswert, als ich keine Meinung zur Homoehe habe, aber da gilt wohl das Vorsorgeprinzip. Ich habe mir jedoch in einer Diskussion mit der AG Evolutionsbiologie eine Meinung zur Frage bilden können, unter welchen Umständen die Kinderaufzucht bei homosexuellen Paaren am besten gelingen kann.

Außerdem habe ich eine Meinung zu der Art, wie mir die neue Orthodoxie der Homoehe um die Ohren gehauen wurde. Und ich habe eine Meinung zum hessischen Wissenschaftsminister Boris Rhein, der offenbar „disziplinarische Schritte“ von der Uni Kassel gegen den Evolutionsbiologen und Homoehe-Kritiker Ulrich Kutschera erwartet. Weiterlesen

Feministische Paranoia

Nach meinem Umzug nach Hamburg habe ich hier im Blog versucht, die örtliche Kultur mit der meiner kleinen Siedlung in Würzburg zu vergleichen. Neben anderen Phänomenen war mir aufgefallen, dass sich bestimmte Frauen in einem bestimmten Alter hier sehr paranoid und unhöflich verhalten (also nicht generell Frauen, sondern eine bestimmte Subkultur).

Und das stimmt auch. Ich denke jetzt, das Phänomen lässt sich auf jüngere Frauen mit höherer Bildung und einer bestimmten Ideologie eingrenzen – konkret auf Feministen oder auf solche, die mit einer feministischen Ideologie indoktriniert wurden. Das ist mir klargeworden, nachdem ich mir dieses Video vom US-amerikanischen YouTuber The Amazing Atheist und seiner Freundin angesehen habe. Die beiden beschreiben genau das Phänomen, das ich beobachtet habe. Das ist 100 Prozent das, was ich meine.

Also nein, es ist keine Wahnvorstellung von einem konservativen Hinterwäldler, der zum ersten Mal (eher zum 100. Mal) eine Großstadt betritt, sondern man darf hier live die paranoide, männerfeindliche Geisteshaltung, die der Amazing Atheist anhand feministischer Publikationen auf den Punkt bringt, beobachten. Eigentlich kommentiert er nur einen Artikel einer Feministin, die ihre eigene Haltung selbst beschreibt. Diese Art von Frau hat panische Angst, vergewaltigt zu werden und traut sich nicht, alleine durch die Stadt zu laufen und sie wittert in jedem fremden Mann einen Angreifer. Schauts Euch an:

Ich lasse mich nicht stummschalten

Es würde mich nicht verwundern, wenn der letzte Beitrag über die Gender-Ideologie viele Leser vor größere Probleme gestellt hat. Er setzt eine Menge Vorwissen voraus und stellt eine Integration von Daten auf einem sehr hohen Abstraktionslevel dar. So etwas ist äußerst schwierig zu machen und man kann den konkreten Versuch durchaus kritisieren. Was man nicht machen kann, ist den unendlichen Mist darüber zu äußern, den ich nun im Facebook-Kommentarbereich der RDF lesen durfte. Weiterlesen

Kutschera und die Gender-Ideologen

Was motiviert die Gender-Ideologen wirklich? Ich war am 19. Dezember bei einem Vortrag des Biologen Ulrich Kutschera in Hamburg, der von der örtlichen Regionalgruppe der Giordano Bruno Stiftung und von der Richard Dawkins Foundation veranstaltet wurde und danach war ich mit den Leuten essen (womit ich sagen will, dass ich die Veranstaltungen der beiden Organisationen weiterempfehle). Jetzt habe ich Zeit, ein paar Kommentare zur Veranstaltung nachzutragen. Insbesondere soll es um die Gender-Ideologie gehen und ob sie wirklich auf John Money zurückgeführt werden kann. Weiterlesen