Hassrede für die Freiheit

Gegen den „Hass“ agitieren sie wieder, die Freiheitsfeinde. Und Hass ist immer das, was die anderen tun, die anderer Meinung sind. Die sich nicht fügen wollen dem eigenen Willen, dem eigenen Herrschaftsanspruch. Aber wer Emotionen wie Hass verbieten will, wird von anständigen Menschen gehasst.

Wie der Vormärz-Dichter Georg Herwegh von der Obrigkeit gehasst wurde, der im Jahr 1841 die folgenden Worte schrieb: Weiterlesen

Roter Teppich für den Diktator: Wahnsinn der Woche 39/2018

Diesmal ist die Aussage meiner aufklärerischen Twitter-Wochenschau eine versöhnliche. Wir müssen uns auf unsere gemeinsamen Werte besinnen, wo wir uns auch auf dem politischen Spektrum verorten mögen.

Dazu zählt unsere gemeinsame Ablehnung der Diktatur und unser Eintreten für Freiheit und Demokratie. Die nützlichen Idioten, die dem Diktator Erdogan in Deutschland den roten Teppich ausgerollt und eine große Moschee für ihn gebaut haben… Oh, Moment!

Wir müssen uns auf unsere gemeinsamen Werte besinnen wie auf den Grundsatz der Unschuldsvermutung vor einem rechtskräftigen Urteil. Den lassen Linke nämlich für den US-amerikanischen Juristen Brett Kavanaugh nicht gelten. Ach, versöhnliche Wochenschau, versöhnlich, in Ordnung!

Gemeinsame Werte wie die Unabhängigkeit der Wissenschaft. Der linksgrüne Historikertag hat sie nämlich hinter sich gelassen und Parteitag gespielt…

Na gut. Dann wird es eben keine versöhnliche Wochenschau. Weiterlesen

Aus dem Holocaust kann man nichts lernen

Ich bin zurück. Nach schweren Entzugserscheinungen schreibe ich wieder Artikel über Philosophie und Politik. Wie diesen. Ich hatte zwar nie aufgehört, philosophische Essays zu schreiben, allerdings habe ich die Rechte daran an das US-amerikanische Ayn Rand Institute übertragen. Sie dienen vor allem für interne Diskussionen, die meinen Blog-Lesern erst einmal nicht so viel nützen.

Zunächst möchte ich den Artikel „Die Bessermenschen und der Holocaust“ von Gerd Buurmann empfehlen und ein wenig kommentieren, der in der Printausgabe der auch ansonsten hervorragenden Jüdischen Rundschau vom März 2017 erschienen ist. Laut Buurmann kann man aus dem Holocaust nichts lernen, was man nicht ohne ihn genauso hätte wissen können.

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Mises über Marxisten und die Ehe

Ich war sehr überrascht darüber, dass viele Leser im RDF-Facebook-Kommentarbereich den von mir angeführten Angriff der Marxisten auf die traditionelle Familie als „Verschwörungstheorie“ abtaten. Ihr wisst schon, was die Kommunisten im 20. Jahrhundert getan haben, oder? Ich war auch überrascht darüber, dass meinen Kritikern entweder nicht bewusst war oder sie darüber die Unwahrheit sagten, dass die Theorien in den Gender Studies – eigentlich ganz offiziell – direkt oder indirekt marxistische Wurzeln haben. Das habe ich im letzten Beitrag näher belegt.

Jedenfalls habe ich bereits im Kutschera und die Gender-Ideologen-Beitrag ein online frei zugängliches Buch namens Die Gemeinwirtschaft des Ökonomen Ludwig von Mises verlinkt, der im Jahr 1922 die Marxisten für ihren Angriff auf die moderne Vertragsehe (das ist nicht dasselbe wie die patriarchale Ehe, die Mises kritisiert) und die traditionelle Familie kritisiert. Wie genau ist es eigentlich in den Augen meiner Kritiker möglich, dass dieses Buch existiert? Verbreiteten schon im Jahre 1922 einige Leute meine „Verschwörungstheorie“ über böse Marxisten, die die Familie zerstören wollen? Hier möchte ich einige Kernpassagen aus Die Gemeinwirtschaft zum Thema Sozialismus und Familie zitieren. Ich halte sie für sehr aufschlussreich und empfehle jedem, sie zu lesen.

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