Kutschera, Homoehe und Adoption

Meine Meinung zur Homoehe ist umstritten. Das ist insofern bemerkenswert, als ich keine Meinung zur Homoehe habe, aber da gilt wohl das Vorsorgeprinzip. Ich habe mir jedoch in einer Diskussion mit der AG Evolutionsbiologie eine Meinung zur Frage bilden können, unter welchen Umständen die Kinderaufzucht bei homosexuellen Paaren am besten gelingen kann.

Außerdem habe ich eine Meinung zu der Art, wie mir die neue Orthodoxie der Homoehe um die Ohren gehauen wurde. Und ich habe eine Meinung zum hessischen Wissenschaftsminister Boris Rhein, der offenbar „disziplinarische Schritte“ von der Uni Kassel gegen den Evolutionsbiologen und Homoehe-Kritiker Ulrich Kutschera erwartet. Weiterlesen

Brennt Eure eigene Stadt ab

Stress, Streit und jetzt Leute, die meine Stadt Hamburg abbrennen. Das mag eine lahme Ausrede sein, warum wieder so viel Zeit seit meinem letzten Blogeintrag vergangen ist, aber immerhin ist es eine Ausrede. Allerdings gilt es als schlechter Stil, so zu tun, als wäre man von Verrückten umringt und hätte selbst keine Fehler. Darum räume ich erst einmal ein, dass ich auch meine Fehler habe.

Und nun mehr über: Verrückte, die meine Stadt abfackeln und Verrückte, die deren Taten relativieren.

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Das „Nicht genug Sex“-Argument

Ich habe gerade mal wieder in einer Facebook-Diskussion das „Nicht genug Sex“ oder „Du bekommst wohl keine Frau/Mann“-Argument gesehen, das jemand gegen einen anderen Diskutanten einsetzte, der sich skeptisch gegenüber dem „Brexit“ ausgesprochen hatte. Dieses „Argument“ ist inzwischen fast so häufig in Diskussionen anzutreffen wie das Reductio ad Hitlerum -Argument, das natürlich auch kein echtes Argument ist, sondern ein Denkfehler. Es wird von beiden verbliebenen Seiten des politischen Spektrums gebraucht (ich gehöre zu keinen davon). Also werfen wir einmal einen näheren Blick darauf.

(Anmerkung: Ein Leser wies mich dankenswerterweise darauf hin, dass der Versuch, ein solches Argument ernsthaft zu analysieren, zu einem ziemlich ekelerregenden Ergebnis führen musste und geführt hat. Somit ist das meine erste philosophische Analyse, die ich hiermit erst ab 18 Jahren freigebe).

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