Neues Buch: „Sire! – führen Sie die Aufklärung ein!“

Sire! - führen Sie die Aufklärung ein! (Buchcover: Einbandillustration zu E.T.A. Hoffmann: Meister Floh, Berlin 1822. Aquatinta-Radierungen von Carl Friedrich Thiele, 1822 (Sel.240). Bearbeitet von: Felix Müller und Andreas Müller. Mit freundlicher Genehmigung der Staatsbibliothek Bamberg.)„Ich glaube überdem, daß jede Einschränkung der Freiheit, sollte diese auch gemißbraucht werden, drückend, ja, als dem menschlichen Wesen schnurstracks entgegenstrebend, unausstehlich ist.“

(Medardus in Die Elixiere des Teufels)

Nur einen Monat nach Ist der Wald endlich tot? ist wieder ein neues Buch von mir erhältlich!

Diesmal handelt es sich um die Kindle-Version meiner literaturwissenschaftlichen Abschlussarbeit, an der ich insgesamt ein Jahr gewerkelt habe. Weiterlesen „Neues Buch: „Sire! – führen Sie die Aufklärung ein!““

Funkstille

Ist der Wald endlich tot? Buchcover (c) Felix Müller
Ist der Wald endlich tot? gibts im Kindle-Shop

Bis die ersten Besprechungen meines neuen Buches Ist der Wald endlich tot? Best of Aufklärung 2.0 auftauchen und sich eine anständige Zahl von Exemplaren verkauft hat, herrscht auf diesem Blog Funkstille. Zum Glück finden es die bisherigen Leser, die mir geschrieben haben, schon einmal großartig!

Derweil arbeite ich an meinem nächsten Buchprojekt, eine Kindle-Version meiner Magisterarbeit, die, obwohl eine literaturwissenschaftliche Facharbeit, für ein größeres Publikum sehr gut geeignet ist.

Es dürfte kein großes Mysterium sein, in welchem Verhältnis die Arbeit zu meinen anderen Werken und zu meinem Denken steht. Der Titel (über Untertitel und Inhalt erzähle ich später mehr) lautet nämlich: Sire! – führen Sie die Aufklärung ein!

Bis dahin: Ich kenne da ein Buch, das ihr bestimmt gerne haben möchtet:

Ist der Wald endlich tot? im Kindle-Shop! (Diesmal sogar der richtige Link)

Was hat Ist der Wald endlich tot? zu bieten?

Anleitung: Wie kauft und liest man Kindle-Bücher?

Das Video zum Buch!

Die Outtakes!

Hinweis: Wenn Sie einen E-Reader der Konkurrenz besitzen, können Sie das Buch ebenfalls lesen; siehe Anleitung im Kommentarbereich (zweiter Kommentar) von Wie kauft und liest man Kindle-Bücher? oder unter „Brauche ich einen Kindle?“ im Beitrag Was hat Ist der Wald endlich tot? zu bieten?

Coming Soon: Neues Buch

Ich habe mich dazu entschlossen, die Zeit nach meinem Universitätsabschluss meinen offenen Buchprojekten zu widmen. Andere verreisen derweil für ein paar Monate in die Karibik, aber das mache ich erst, sobald ich ein mächtiger Pirat namens Guybrush Threepwood bin. Mehrere Projekte liegen seit einer Weile auf Eis und ich habe sie endlich aus dem Gefrierschrank geholt.

Ihr könnt mir in zwei Punkten via „Umfrage ausfüllen“ oder Kommentar helfen, indem ihr mir sagt, was ihr euch wünscht. Weiterlesen „Coming Soon: Neues Buch“

Erinnert ihr euch an die Szene aus „Stolz und Vorurteil“?

Ich weiß es noch, das steht genau so im Klassiker. Auch kann ich Jane Austen nicht ausstehen (inoffizielle Anmerkung). Da werden in allen Details seitenlang Gefühle und Gefühlsschwankungen beschrieben. Ohne die humoristische Distanz des Erzählers hätte ich nach drei Seiten meinen Kopf aufgefressen. So habe ich das erst nach zehn Seiten getan. Weiterlesen „Erinnert ihr euch an die Szene aus „Stolz und Vorurteil“?“

Der Harfner und seine Tochter

Mignon, Kunstverlag Juno Berlin, Serie 996 (goethezeitportal.de)
Mignon, Kunstverlag Juno Berlin, Serie 996 (goethezeitportal.de)

Ich fühle mich einmal mehr bemüßigt, eine kleine Anmerkung über Literatur loszuwerden; so langweilig das für einige Leser sein mag. Das Mädchen Mignon (Urheberin des Liedes mit der berühmten ersten Zeile: „Kennst du das Land, wo die Zitronen blüh’n“) aus Wilhelm Meisters Lehrjahre von Goethe ist angeblich der meistkommentierte Charakter der Literatur überhaupt. Es gibt unzählige Spekulationen aus aller Herren Länder darüber, wer oder was Goethe zu ihrer Erfindung inspirierte. Weiterlesen „Der Harfner und seine Tochter“

Was man mit Lyrik alles machen kann…

1798 bemühten sich die britischen Behörden darum, revolutionäre Umtriebe im Keim zu ersticken, damit die französische Revolution nicht auf ihre Insel überschwappte. Im Zuge dieser Bemühungen verhafteten sie den irischen Revolutionär Arthur O’Connell. Bei seiner Verhaftung übergab er den Behörden das folgende Gedicht (Quelle), das für sie wie eine Widerrufung seiner revolutionären Ansichten wirkte: Weiterlesen „Was man mit Lyrik alles machen kann…“

Geschenk von Gott: Amazons Kindle

Gut, ein Geschenk war er nicht, aber 139 Euro ist recht günstig im Vergleich zu anderen eReadern. Und man spart insgesamt eine Unmenge Geld.

Nach ein paar Wochen hat sich der Kindle bereits mehr als ausgezahlt für mich, da Klassiker alle kostenfrei sind und andere Bücher de facto weniger kosten (jedenfalls diejenigen, die mich interessieren). EReader, darunter führend der Kindle, sind die Zukunft. Weiterlesen „Geschenk von Gott: Amazons Kindle“

Superman wird politisch korrekt

Die Comicwelt wird gerade heimgesucht von einem merkwürdigen Trend. Selbst die amerikanischsten Superhelden werden auf einmal zu politisch korrekten Weicheiern. Batman hat in den aktuellen Ausgaben einen französischen Partner, einen Muslim, dessen Spezialfähigkeit „Parcours“ ist. Er kann sich also schnell durch städtische Umgebungen bewegen, so ähnlich wie Busfahrer oder S-Bahnfahrer.

Superman gibt in der 900. Jubiläumsausgabe seine amerikanische Staatsbürgerschaft auf. „Wahrheit, Gerechtigkeit und die amerikanische Lebensweise“ – so lautete bislang sein Slogan. Jetzt spricht Superman lieber vor den Vereinten Nationen. Er nimmt an einem friedlichen Protest im Iran teil, einem Akt von „gewaltloser ziviler Ungehorsamkeit“, während das Regime seine Kritiker in den Straßen erschießt. Der Mann ist praktisch unverwundbar, kann Panzer mit einem Laser aus seinen Augen schmelzen und Jets vom Himmel pusten, aber jetzt, wo er zu einem linken Pazifisten mutiert ist, demonstriert er lieber friedlich gegen Ahmadinedschad und seine Henker.

Wers bislang für übertrieben hielt, dass der Westen allmählich einpackt, vielleicht wird ihn diese Groteske wenigstens beunruhigen.

Mutter Courage und ihre Kommunisten

Das Schlechte an Bertolt Brecht war, dass er ein so guter Dramatiker gewesen ist. Seine manchmal recht subtile, immer geschickte kommunistische Propaganda konnte und kann so ihre Wirkung besser entfalten.

„Mutter Courage und ihre Kinder“ spielt im 30-jährigen Krieg (1618-48) und Brecht benutzt diese historische Vorlage, um die angebliche Sinnlosigkeit des Krieges an sich aufzuzeigen.

Weiterlesen „Mutter Courage und ihre Kommunisten“