Gentechnik: Ich seh nix, ich hör nix und ich weiß nix!

Die amerikanische Lebensmittelbehörde FDA hat gerade den sogenannten „Genlachs“ zugelassen. Das ist ein Lachs, der besonders schnell wächst und insofern schnell zu einem Nahrungsmittel für uns Menschen verarbeitet werden kann. Die Lebensmittelbehörde hat ihn zugelassen, weil er gesundheitlich unbedenklich ist. Auch negative Einwirkungen auf die Umwelt seien nicht zu befürchten. Greenpeace kritisierte das Vorhaben. Auch andere sind gegen Gentechnik voreingenommen. Es ergeben sich aufschlussreiche Überschneidungen…

Anm: Sie müssen die Quellen unter dem Artikel auch lesen, sonst ergibt der ganze Beitrag keinen Sinn… Weiterlesen „Gentechnik: Ich seh nix, ich hör nix und ich weiß nix!“

ARD: „Hut ab“ für Rechtsbruch?

Nach den Protesten gegen Braunkohle im Tagebau Garzweiler Anfang August warten auf die Demonstranten fast 800 Strafanzeigen. 36 Menschen wurden bei der Demonstration verletzt, darunter 15 Polizeibeamte.  Es wird laut Polizei u.a. wegen „Hausfriedensbruchs, Landfriedensbruchs, Verstoß gegen das Waffengesetz und Störung öffentlicher Betriebe“ ermittelt. Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/…/Fast-800-Strafanzeigen-nach…

Und hier ist der ARD-Kommentar zum Protest mit 800 Anzeigen und möglichem „Verstoß gegen das Waffengesetz“: https://www.tagesschau.de/…/kommentar-braunkohle-proteste-1…

Zitat: „Hut ab! Die Klima-Aktivisten im rheinischen Braunkohle-Revier verdienen Hochachtung und Respekt“, meint Jürgen Döschner. Hier ist seine Nicht-Entschuldigung. Weiterlesen „ARD: „Hut ab“ für Rechtsbruch?“

Kommentierte Meme und mehr

  1. Nun, da mein alter Blog hinüber ist und der neue Inhalt hier ergänzt wurde, bedeutet das auch, dass man Zugriff auf das Feuerbringer-Archiv hat. Die Leute lesen nun all die Sachen, die ich vor Jahren mal gesagt habe. Ihr solltet wissen, dass ich nicht mehr allem zustimme. Ich lasse die alten Beiträge online, weil ich davon ausgehe, dass ihr das im Hinterkopf habt.
  2. Ich arbeite weiterhin an meinen neuen Seminaren. Drei Ereignisse haben das etwas verzögert. Erstens meine Arbeit an der neuen Novo-Printausgabe (Spoiler! Gut, kann man sich ohnehin denken), zweitens habe ich noch ein paar Bücher zu den Themen gelesen (z.B. über die Geschichte des Kapitalismus und Aristoteles Epistemologie), damit ich keinen Unsinn rede und drittens war ich ein paar Tage in Berlin. Eine Art Mini-Urlaub. Ich war also ein paar Tage irgendwo ohne beruflichen Anlass. Zum ersten Mal seit der Abiturfahrt. Die nächsten Jahre fühle ich mich schuldig. Immerhin habe ich selbst keinen Artikel für die neue Printausgabe beigesteuert, um mehr Zeit für die Seminare zu haben.
  3. Nunmehr ein paar weitere kommentierte Bilder zur Verbreitung von aufklärerischen Ideen, die ich für Novo gebastelt habe:

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Was nicht sein darf, …

…das kann nicht sein. Das scheint die Logik vieler Menschen zu sein, wenn es um bestimmte Themen geht. Eines dieser Themen ist das Fahrradfahren. Das finde ich als solches schon höchst erstaunlich, denn – es ist das Fahrradfahren. Nicht etwa die Frage nach dem besten Wirtschaftssystem, nach einem gerechten Rechtsstaat oder so etwas von… Bedeutung. Und dabei trägt Autofahren viel mehr zum Umweltschutz und zur Gesundheit bei. Weiterlesen „Was nicht sein darf, …“

Die Erde ist wertlos ohne den Menschen

"Die Erde ist wertlos ohne den Menschen" (Denis Diderot, Bild von Andreas Müller für NovoArgumente)
„Die Erde ist wertlos ohne den Menschen“ (Denis Diderot, Bild von Andreas Müller für NovoArgumente)

Heute sieht man das anders:

„Die Menschen haben sich wie ein Krebsgeschwür verbreitet. Wir sind die schlimmste Pest auf dem Angesicht der Erde.“ (Ingrid Newkirk, Gründerin der Tierrechtsorganisation PETA)

„Das Leben einer Ameise und das meines Kindes sollte man gleich gewichten.“ (Dr. Michael W. Fox, Vizepräsident der Humane Society der Vereinigten Staaten)

„Wir sind wie eine Heuschreckenplage, die alles verschlingt, was sie sieht und dann abkratzt.“ (Sir David Attenborough, britischer Dokumentarfilmer)

Der Mensch ist „raubtierhaft und zerstörerisch“, es ist „nicht offenkundig, dass er weiterleben sollte“ und sein Leben „ist nicht bedeutender als das eines Schleimpilzes.“ (John Gray, Philosoph, bis 2008 Inhaber des Lehrstuhls für europäische Ideengeschichte an der London School of Economics)

Und darum habe ich dieses Magazin und mein gesamtes Schaffen der Aufklärung und dem Humanismus gewidmet. Ich möchte ideologisch nicht in unserer Zeit leben.

Radelsführer

(Ergänzung) So, jetzt ist Fahrrad fahren eine Ideologie. Die Frage, was als nächstes kommt, kann man sich ersparen, wissen wir doch, dass irgendeine beliebige andere, einst ideologiefreie, normale Tätigkeit bald ideologisiert wird und wir können unmöglich wissen, was als nächstes über uns hereinbricht. Es könnte das Laufen auf zwei Beinen sein, das Leute diskriminiert, die nur ein Bein haben oder lieber auf nur einem Bein humpeln. Es könnte alles sein. Es ist ein bisschen wie in Stalins Russland, als ständig neue willkürliche Gesetze eingeführt wurden und wer sich nicht daran hielt, wurde erschossen oder es ging nach Sibirien. Wenigstens habe ich auf jegliche Hitlervergleiche verzichtet. Weiterlesen „Radelsführer“

Eine Kuh zu sein

Ein Mensch will keiner mehr sein, aber eine Kuh? (Bild: morguefile.com, Lizenz: M)
Ein Mensch will keiner mehr sein, aber eine Kuh? (Bild: morguefile.com, Lizenz: M)

Wussten Sie schon, dass „Kühe über den Verlust ihrer Kälber weinen und in der Stallhaltung regelrechte Depressionen entwickeln?“ Das steht jedenfalls in Keine Macht den Doofen! von Michael Schmidt-Salomon, die Streitschrift des bekannten deutschen Bestseller-Humanisten und Fernseh-Philosophen. Ich kann es leider nicht mehr vergessen, seit ich es gelesen habe. Es ist ja auch zum Heulen. Ich war also so frei, auch mal zu texten und das Lied Ein Mensch zu sein aus Disneys Arielle an unseren Zeitgeist anzupassen. In Arielle, die Meerjungfrau möchte eine junge Meerjungfrau ein Mensch sein und sie beschreibt in ihrem Lied, wie großartig es wäre, ein Mensch zu sein. Um Bücher zu verkaufen, muss man heute eher so etwas schreiben: Weiterlesen „Eine Kuh zu sein“

Integration der Wölfe

"Das Ende war mies." "Ja, die Menschen haben überlebt." (c) Cox & Forkum
„Das Ende war mies.“ „Ja, die Menschen haben überlebt.“ (c) Cox & Forkum

Manfred Silberberg war auf Facebook so nett, meinen letzten kritischen Beitrag über die Wolfsansiedlung einer Replik zu würdigen. In Ton und Inhalt ist die Replik zeitgemäß. Mir wurde also die Ehre zuteil, selbst als libertärer „einsamer Wolf“ ausnahmsweise am deutschen gesellschaftlichen Diskurs auf einer Ebene teilhaben zu dürfen. Niemand wird ausgeschlossen, lernt man ja heute in den Integrationsschulen.

Hier die Essenz der Argumentation des verehrten Herrn Silberberg: Weiterlesen „Integration der Wölfe“

Der für den Wolf zahlt

Wolf streckt Zunge raus (Bild: Andreas Müller)
Ätsch! Sachsen zahlt mehr für Schäden, die Wölfe anrichten. Gegen die Wölfe unternimmt man nichts. (Bild: Andreas Müller)

Da sich immer mehr Wölfe in Sachsen ansiedeln und wir offenbar machtlos sind, dagegen etwas zu unternehmen, hat das Bundesland nunmehr folgendes entschieden: Nutztierhalter in Sachsen, deren Nutztiere von Wölfen gefressen werden, erhalten zukünftig mehr Geld vom Steuerzahler.

Es sei zu erwarten, dass sich der Wolf auch in Regionen ausbreite, in denen er sich bisher nicht dauerhaft aufgehalten hat, teilte das Umweltministerium in Dresden am Samstag mit. (Quelle: LVZ Online)

Wenn man die Wölfe gewähren lässt, so werden sie sich immer mehr ausbreiten, bis ganz Deutschland von Wölfen besiedelt ist. Es ist insofern nur logisch, wenn das Umweltministerium auf diese Tatsache hinweist. Dann können wir uns mental darauf einstellen, beim Waldspaziergang in ein Wolfsrudel hineinzulaufen. Sachsen fördert unlängst „Präventionsmaßnahmen“ wie Elektrozäune und Schäferhunde. Außerdem bekommen geschädigte Nutztierhalter mehr Geld. Man tut also alles, was man tun kann.

Außer natürlich, die Wölfe abzuschießen, damit sie sich nicht weiter vermehren. Das steht als Präventionsmaßnahme nicht zur Debatte.

Raubtiere mit Gewalt von uns fernzuhalten, wird darum nicht gemacht, weil Wölfe den Tierrechtlern mehr wert sind als Menschen und unser Wohl und unser Eigentum. Und wie es aussieht, erfahren wilde Raubtiere und deren Fanclub inzwischen mehr Unterstützung in Deutschland seitens der Wähler als Menschen – ja, als die Wähler selbst.

Ich wollte im Grunde nur mal feststellen, dass das völlig verrückt ist.

Mehr zum Thema:

Der Wolf ist dem Menschen ein Wolf

Lasst die Wölfe in Ruhe!

Respekt, Wolf!

Danke an Jana für den Hinweis!

Brot und Boden

Lebensmittel aus der Heimat? Nein danke. Regional ist mir egal.  (Bild: MaxStraeten. morguefile.com. Lizenz M)
Lebensmittel aus der Heimat? Nein danke! Regional ist mir egal. (Bild: MaxStraeten. morguefile.com. Lizenz M)

Wir sollen möglichst unsere Lebensmittel und andere Produkte aus der Region beziehen und somit die örtliche Wirtschaft fördern. Das heißt es dieser Tage seitens immer mehr Organisationen, darunter staatliche Ministerien, die sich für die neue Autarkie stark machen. Ich habe diese Idee bereits aus ökonomischer Sicht in einem Beitrag kritisiert. Leider hat man nicht auf mich gehört, stattdessen gibt es weiterhin Initiativen für regionales Essen. Darunter das im Mai 2014 gestartete „Regionalportal“ der bayerischen Regierung. Nun, wenn Argumente sowieso nicht zählen, dann zücke ich den rhetorischen Vorschlaghammer und habe auch mal ein wenig Spaß. Weiterlesen „Brot und Boden“