Wahnsinn der Woche

Die Welt ist verrückt und ich schlage so lange auf sie ein, bis sie vernünftig wird. Das beschreibt ungefähr das Projekt der Aufklärung à la Feuerbringer. In der neuen Reihe „Wahnsinn der Woche“ sammle ich die treffendsten Tweets der Woche, die einerseits den aktuellen Wahnsinn aufzeigen und andererseits argumentativ und oftmals amüsant auf ihn eindreschen. Diesmal geht es um den Hambacher Forst, Maaßen, Jens Spahn, Mietpreisbremse und mehr. Weiterlesen

Kutschera, Homoehe und Adoption

Meine Meinung zur Homoehe ist umstritten. Das ist insofern bemerkenswert, als ich keine Meinung zur Homoehe habe, aber da gilt wohl das Vorsorgeprinzip. Ich habe mir jedoch in einer Diskussion mit der AG Evolutionsbiologie eine Meinung zur Frage bilden können, unter welchen Umständen die Kinderaufzucht bei homosexuellen Paaren am besten gelingen kann.

Außerdem habe ich eine Meinung zu der Art, wie mir die neue Orthodoxie der Homoehe um die Ohren gehauen wurde. Und ich habe eine Meinung zum hessischen Wissenschaftsminister Boris Rhein, der offenbar „disziplinarische Schritte“ von der Uni Kassel gegen den Evolutionsbiologen und Homoehe-Kritiker Ulrich Kutschera erwartet. Weiterlesen

Mises über Marxisten und die Ehe

Ich war sehr überrascht darüber, dass viele Leser im RDF-Facebook-Kommentarbereich den von mir angeführten Angriff der Marxisten auf die traditionelle Familie als „Verschwörungstheorie“ abtaten. Ihr wisst schon, was die Kommunisten im 20. Jahrhundert getan haben, oder? Ich war auch überrascht darüber, dass meinen Kritikern entweder nicht bewusst war oder sie darüber die Unwahrheit sagten, dass die Theorien in den Gender Studies – eigentlich ganz offiziell – direkt oder indirekt marxistische Wurzeln haben. Das habe ich im letzten Beitrag näher belegt.

Jedenfalls habe ich bereits im Kutschera und die Gender-Ideologen-Beitrag ein online frei zugängliches Buch namens Die Gemeinwirtschaft des Ökonomen Ludwig von Mises verlinkt, der im Jahr 1922 die Marxisten für ihren Angriff auf die moderne Vertragsehe (das ist nicht dasselbe wie die patriarchale Ehe, die Mises kritisiert) und die traditionelle Familie kritisiert. Wie genau ist es eigentlich in den Augen meiner Kritiker möglich, dass dieses Buch existiert? Verbreiteten schon im Jahre 1922 einige Leute meine „Verschwörungstheorie“ über böse Marxisten, die die Familie zerstören wollen? Hier möchte ich einige Kernpassagen aus Die Gemeinwirtschaft zum Thema Sozialismus und Familie zitieren. Ich halte sie für sehr aufschlussreich und empfehle jedem, sie zu lesen.

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Zu den Waffen, Brüder!

novo121_cover_h800-minIn der neuen Printausgabe von Novo (Ausgabe 121) gibt es zwar keinen Artikel von mir, aber ich habe viel im Hintergrund gewerkelt. Neben dem Lektorat gehört dazu vor allem meine Übersetzung eines Interviews des amerikanischen Journalisten Ari Armstrong (den ich selbst zum Thema Abtreibung interviewt hatte) mit dem Wirtschaftswissenschaftler John Lott.

Professor Lott ist der führende Experte zum Thema Waffenrecht auf Seiten der Befürworter einer Liberalisierung des Waffenrechts. Ich bin auch selbst inzwischen vom Recht auf freien Waffenbesitz überzeugt. Erschießt mich doch, wenn’s euch nicht passt! Ach ja, könnt ihr ja nicht, weil ihr wahrscheinlich nicht mal glaubt, dass Waffenbesitz legal sein sollte.

Hier ein paar weitere Updates zu meinen aktuellen vaterlandslosen Umtrieben: Weiterlesen