Mises über Marxisten und die Ehe

Ich war sehr überrascht darüber, dass viele Leser im RDF-Facebook-Kommentarbereich den von mir angeführten Angriff der Marxisten auf die traditionelle Familie als „Verschwörungstheorie“ abtaten. Ihr wisst schon, was die Kommunisten im 20. Jahrhundert getan haben, oder? Ich war auch überrascht darüber, dass meinen Kritikern entweder nicht bewusst war oder sie darüber die Unwahrheit sagten, dass die Theorien in den Gender Studies – eigentlich ganz offiziell – direkt oder indirekt marxistische Wurzeln haben. Das habe ich im letzten Beitrag näher belegt.

Jedenfalls habe ich bereits im Kutschera und die Gender-Ideologen-Beitrag ein online frei zugängliches Buch namens Die Gemeinwirtschaft des Ökonomen Ludwig von Mises verlinkt, der im Jahr 1922 die Marxisten für ihren Angriff auf die moderne Vertragsehe (das ist nicht dasselbe wie die patriarchale Ehe, die Mises kritisiert) und die traditionelle Familie kritisiert. Wie genau ist es eigentlich in den Augen meiner Kritiker möglich, dass dieses Buch existiert? Verbreiteten schon im Jahre 1922 einige Leute meine „Verschwörungstheorie“ über böse Marxisten, die die Familie zerstören wollen? Hier möchte ich einige Kernpassagen aus Die Gemeinwirtschaft zum Thema Sozialismus und Familie zitieren. Ich halte sie für sehr aufschlussreich und empfehle jedem, sie zu lesen.

Weiterlesen

Zu den Waffen, Brüder!

novo121_cover_h800-minIn der neuen Printausgabe von Novo (Ausgabe 121) gibt es zwar keinen Artikel von mir, aber ich habe viel im Hintergrund gewerkelt. Neben dem Lektorat gehört dazu vor allem meine Übersetzung eines Interviews des amerikanischen Journalisten Ari Armstrong (den ich selbst zum Thema Abtreibung interviewt hatte) mit dem Wirtschaftswissenschaftler John Lott.

Professor Lott ist der führende Experte zum Thema Waffenrecht auf Seiten der Befürworter einer Liberalisierung des Waffenrechts. Ich bin auch selbst inzwischen vom Recht auf freien Waffenbesitz überzeugt. Erschießt mich doch, wenn’s euch nicht passt! Ach ja, könnt ihr ja nicht, weil ihr wahrscheinlich nicht mal glaubt, dass Waffenbesitz legal sein sollte.

Hier ein paar weitere Updates zu meinen aktuellen vaterlandslosen Umtrieben: Weiterlesen

Heute 19:30 Uhr Skype-Diskussion

Sind Steuern Diebstahl Teaser

Heute um 19:30 Uhr moderiere ich eine Skype-Diskussion zum Thema „Sind Steuern Diebstahl?“, an der gerne jeder teilnehmen kann. Mein Skype-Name ist „feuerbringermagazin“.

Ich schicke den Teilnehmern zunächst eine kleine Präsentation, in der ich die Hauptargumente für die Position vorstelle, dass Steuern so etwas wie Diebstahl wären. Sie stammen aus Murray Rothbards „The Ethics of Liberty“. Ich gehe Rothbards Argumente mit euch durch. Danach können wir darüber diskutieren.

Etwa um 20:30 Uhr ist das Ende der Diskussion. Falls es ab einer gewissen Zeit keine Fragen, Argumente, Einwände mehr gibt, können wir bis dahin auch über etwas anderes reden.

Ich freue mich auf eure Teilnahme!

Hier die Präsentation:

Sind Steuern Diebstahl Handout Andreas Müller

Alle Werbung vernichten!

Frohlocket, Ungläubige! Die Werbeanzeigen in meinen YouTube-Videos sind nun abgeschaltet. Danke an Andreas Dietz für die Unterstützung meiner Arbeit! Gehet nun dahin und bewertet meinen kleinen Vortrag über Steuern und die Frage, ob sie Diebstahl sind – was ich nicht denke: http://www.youtube.com/watch?v=7L3aCUeHqLg

Wenn ihr bei der Skype-Diskussion am Sonntag um 19:30 Uhr zum Thema mitmachen wollt, bitte mir hier euren Skype-Namen schicken: feuerbringer(at)hotmail.de. Hier ist meiner: feuerbringermagazin.

Jetzt auf YouTube: Sind Steuern Diebstahl?

Meinen Essay über die Frage, ob Steuern Diebstahl sind, gibt es jetzt als YouTube-Vortrag:

Der Essay wird ja brav geteilt und empfohlen von Libertären, die glauben, ich würde darin argumentieren, dass Steuern Diebstahl sind. Es gab sogar eine richtige Twitter-Diskussion über meinen Artikel, dessen Aussage ins Gegenteil verkehrt wurde, mit dem Ergebnis, dass ich Recht habe und die Sache wirklich gut auf den Punkt bringen konnte. Das freut mich, besten Dank. Ich widerspreche de facto trotzdem im Anschluss an William R. Thomas von der Atlas Society Ayn Rands Idee für eine freiwillige Regierungsfinanzierung. Steuern sind kein Diebstahl und auch nichts ähnliches.

Für die Lesefaulen unter den Libertären habe ich jetzt dieses Video gemacht. Wie bereits jemand auf Facebook könnt ihr gerne den Inhalt des Videos ebenfalls ignorieren, davon ausgehen, ich würde Steuern für Diebstahl oder Raub halten, und es teilen und empfehlen. Lasst euch bloß nicht von dem eigentlichen Inhalt davon abhalten, es zu teilen. Es ist ja auch für Leute mit anderer Meinung interessant!