GBS auf der #unteilbar-Demo

Ein Leser hat mich auf die Teilnahme der religionskritischen Giordano Bruno Stiftung an der #unteilbar-Demo in Berlin hingewiesen. Ich wusste davon nichts, als ich meinen Beitrag zum Thema verfasste. Darin unterstelle ich den 250 000 Demoteilnehmern, dass sie sich überwiegend nicht hinreichend im Vorfeld über die Demo informiert hatten, dass sie „nützliche Idioten“ der freiheitsfeindlichen Extremisten dort seien und „die eigentlichen Verlierer“.

Das werde ich jetzt auch nicht zurücknehmen. Aber die Kritik an der Stiftung verwundert mich doch etwas. Es war schließlich nichts anderes von ihr zu erwarten.

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Glückwunsch: 250 000 nützliche Idioten

Stell Dir vor, „Kommunisten, Islamisten, Linksextremisten, Antisemiten und Unterstützer der säkularen Terrororganisation PKK“ (Julian Röpcke) treffen sich zu einer großen, gemeinsamen Demo. Aber was könnten all diese verschiedenen Gruppierungen gemein haben? Ganz einfach: Sie möchten sich für eine „offene und freie Gesellschaft“ (Veranstalter) einsetzen. Sagen sie. Würdest Du hingehen?

Diese Demo gab es wirklich. In Berlin am 13. Oktober. Sie wurde unter dem Hashtag #unteilbar beworben. Und 250 000 Deutsche sind hingegangen. Weiterlesen

Der große Kunstschwindel ist zurück

Ich habe das PDF mit dem Essay von Fred Ross, in dem er sich kritisch über die moderne Kunst äußert, wieder hochgeladen und biete es hier zum Download an:

Fred Ross: Der große Kunstschwindel (Klick zum Download)

Im PDF sind die Gemälde-Bilder enthalten, die das Art Renewal Center leider inzwischen an einer anderen Stelle unterbringt, weshalb sie aus meinem Blogeintrag mit dem Essay verschwunden sind.

Fred Ross ist ein US-amerikanischer Kunstsammler und Multimillionär, der mehr tut als alle anderen, um realistische und romantische Kunst zu fördern. Ich hatte damals einen herzlichen Austausch mit ihm, bis er mir mitteilen musste, warum ich meine Übersetzungen seiner Essays zwar hier im Blog veröffentlichen darf, er sie aber nicht beim ARC publizieren kann. Weiterlesen

Wie vermeidet man die Sanktionierung des Bösen?

Ich musste die Erfahrung machen, dass ein moralisches Prinzip des Objektivismus in Deutschland nur besonders schwer gelebt werden kann. Ich habe mich lange daran gehalten und vor allem die rücksichtslose Konsequenz hatte keine guten Folgen. Das Prinzip lautet, dass man das Böse nicht sanktionieren darf, indem man in Situationen still bleibt, in denen Stille objektiv als Zustimmung oder Akzeptanz des Bösen ausgelegt werden kann. Vielmehr muss man offen widersprechen.

Das Problem: In Gesprächen verschiedenster Art habe ich sehr häufig die Notwendigkeit gesehen, zu widersprechen, um das Böse nicht zu sanktionieren. Ob ich Zeit hatte, meine Argumente zu nennen oder nicht, so kam das häufig als sinnloses Krawallmachertum rüber (ich wurde ja schon vor Jahren „der Krawallatheist“ getauft). Damit hat es eigentlich nichts zu tun, sondern ich habe versucht, ein wichtiges moralisches Prinzip in der Praxis zu beachten.

Ich bin schließlich nicht jemand, der hier nur über Philosophie bloggt, sondern ich tue in meinem Leben genau das, was ich hier schreibe und empfehle. Dieses Prinzip hat mich allerdings zur Verzweiflung gebracht, da die Deutschen so unheimlich viele Ideen vertreten, die ich für böse halte und daher ständig widersprechen musste. Ich habe darum mit Onkar Ghate vom Ayn Rand Institute ein Gespräch über meine Probleme mit diesem Sanktions-Prinzip geführt… Weiterlesen

Haben Antisemitismus und Sozialismus dieselbe Ursache?

Das Ende naht. Das Feuerbringer-Magazin wird Ende April nicht mehr verfügbar sein. Mir ist allerdings ein Zusammenhang aufgefallen, den ich vorher noch meinen Lesern mitteilen möchte. Vielleicht ist es besser, Feuerbringer mit einem Knall zu schließen oder das Magazin genüsslich abzubrennen als es einfach aus dem Netz zu nehmen. Ich habe lange herumgerätselt, was die Ursache des Antisemitismus sein könnte und warum Menschen heute noch den Sozialismus vertreten, ob in seiner nationalen oder in seiner internationalen Variante. Schließlich sind diese Ideengebäude durch die Faktenlage und durch die historische Erfahrung vollkommen diskreditiert.

Es kann eigentlich nur einen irrationalen Grund dafür geben, der sich durch Fakten nicht beeindrucken lässt. Weiterlesen

Besuch aus dem Totenreich

Ja, mich gibt es noch. Tatsächlich war ich hinter den Kulissen weiterhin für den Humanismus aktiv, da die Novo-Redaktion meine Kündigung halb ignoriert und mir ein paar weitere Aufträge geschickt hat. So kann man es natürlich auch machen. Eigentlich war ich ja fertig mit der Welt und der Menschheit. Jedenfalls dürfen meine Leser nun gespannt auf die nächste Novo-Ausgabe Nummer 124 warten, denn sie enthält einen riesigen Artikel über klassische Bildung, den ich aus dem philosophischen Magazin The Objective Standard übersetzt habe.

An dieser Stelle möchte ich nun den neuesten Stand meiner Gedanken zu verschiedenen Themen auf den Punkt bringen. Es geht unter anderem um Homoehe, „Herr der Ringe“, Identitätspolitik, Atheismus und mehr… Weiterlesen