Danys Entscheidung in „Game of Thrones“ war konsequent, aber …

Die dramatische Entscheidung von Daenerys Targaryen in der fünften Episode der achten Staffel von „Game of Thrones“ hat unter Fans viel Enttäuschung und Empörung ausgelöst. Die Drachenmutter scheint sich als anderer Mensch erwiesen zu haben, als es ihre Anhänger erwartet hatten.

Ich finde hingegen, ihre Entscheidung war nur konsequent. Das heißt nicht, dass sie moralisch richtig war – sie war konsequent angesichts von Danys Persönlichkeit und ihren Zielen. Allerdings habe ich ein grundlegendes Problem mit ihren politischen Zielen.

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Was ist Gott wirklich?

Ich habe in letzter Zeit viel über Gott und Wunder nachgedacht. Wie das so ist mit philosophischen Atheisten, tun wir das weit häufiger als der durchschnittliche Gläubige. Ich bin dabei zu einem für mich neuen, philosophisch und psychologisch fundierten Verständnis gelangt, was „Gott“, Heilige und Propheten im Leben der Gläubigen wirklich darstellen – und ich verstehe jetzt, wozu die Idee von Wundern dient.
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Wir reden nicht so

Es gibt da diese merkwürdige Szene in Roland Emmerichs „The Day After Tomorrow“, dem apokalyptischen Hollywood-Film über die globale Erwärmung im Schnelldurchlauf. Über diesen Aspekt ließe sich auch einiges sagen, aber die Szene, über die ich etwas zu sagen habe, hängt nicht mit dem Klimawandel zusammen. Vielmehr suchen einige Studenten anlässlich einer einbrechenden Eiszeit in einer Universitätsbibliothek Unterkunft (Drehort war die Rechtsfakultät der McGill Universität in Montreal) und beraten sich darüber, ob sie Bücher des deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche verbrennen sollen. Weiterlesen

Führt der Libertarismus zum Relativismus?

Ich weiß, ich soll endlich meinen Artikel über die Willensfreiheit schreiben. Er wird bestimmt irgendwann vollendet … Bis dahin ist das Ding frei, keine Sorge. Wer besonders neugierig ist, darf einen Blick in das Buch „The Illusion of Determinismus. Why Free Will is Real and Causal“ von Edwin A. Locke werfen. Ich stimme ihm grundlegend zu.

Zunächst eine Überlegung zum Libertarismus. Historisch betrachtet fällt auf, dass Regierungen nie lediglich die Grundrechte ihrer Bürger geschützt, sondern immer „mehr“ (und somit weniger) getan haben. Zusammengefasst könnte man vielleicht sagen, dass die den Bürgern eine normative Orientierung gegeben haben, die mit den Vorstellungen der Bürger in Wechselwirkung stand. Weiterlesen