Liberale Kriegslieder

Im müden, postmodernen Deutschland ist es unvorstellbar geworden, dass irgendwer noch für seine Werte und Überzeugungen eintritt. Dafür bräuchte man schließlich Überzeugungen. Doch Mitte des 19. Jahrhunderts zogen die Vormärz-Revolutionäre für die Freiheit in die Schlacht. Sie wollten die Fürstenherrschaft stürzen und die Republik ins Leben rufen.

Damals erschallte liberaler Schlachtengesang – einige wenige Lieder dieser Art werden heute noch geschrieben. Hier sind freiheitliche Kriegslieder von damals – und von heute. Weiterlesen

Wie wir die globale Erwärmung aufhalten können

Durch Atomkraft. Eine weltweite Umstellung der Energieversorgung auf Atomkraft würde ausreichen, um alle Klimaziele zu erreichen. Wir brauchen keine E-Autos, wir müssen nicht darauf achten, was wir essen, was wir einkaufen, wie wir wohnen, ob wir Kinder zeugen, all dies ist unnötig. Wir können weiterhin in einer freien, hochindustrialisierten Gesellschaft existieren und dabei der globalen Erwärmung Einhalt gebieten. Wir müssen unser individuelles Leben und unsere Gesellschaftsordnung nicht ändern.

Das ist die entscheidende – für einige unbequeme – Tatsache. Warum wollen manche nicht, dass wir sie erfahren? Weiterlesen

Führt der Libertarismus zum Relativismus?

Ich weiß, ich soll endlich meinen Artikel über die Willensfreiheit schreiben. Er wird bestimmt irgendwann vollendet … Bis dahin ist das Ding frei, keine Sorge. Wer besonders neugierig ist, darf einen Blick in das Buch „The Illusion of Determinismus. Why Free Will is Real and Causal“ von Edwin A. Locke werfen. Ich stimme ihm grundlegend zu.

Zunächst eine Überlegung zum Libertarismus. Historisch betrachtet fällt auf, dass Regierungen nie lediglich die Grundrechte ihrer Bürger geschützt, sondern immer „mehr“ (und somit weniger) getan haben. Zusammengefasst könnte man vielleicht sagen, dass die den Bürgern eine normative Orientierung gegeben haben, die mit den Vorstellungen der Bürger in Wechselwirkung stand. Weiterlesen

Aus dem „Katechismus der Deutschen“

Ich möchte hier meine drei Lieblingskapitel aus Heinrich von Kleists „Katechismus der Deutschen“ aus dem Jahr 1809 zitieren. Kleist formuliert darin mächtige Gedanken, die zum Nachdenken anregen und die ich nicht vergessen kann, seit ich sie zum ersten Mal gelesen habe. Es geht um die Fragen: „Warum sollten wir unser Vaterland lieben“?, „Wie ist der zu bewerten, der zu grundlegenden Fragen keine Partei ergreift?“ und „Welches Opfer ist die Freiheit wert?“ Weiterlesen