Das Übel der Islam-Verharmlosung

Der Islam ist böse. Seine ernsthaften Anhänger sind böse. Und wer den Islam verharmlost, ist auch böse. Der Moralphilosoph Craig Biddle fordert in diesem Gastbeitrag für das Feuerbringer-Magazin alle moralisch anständigen Menschen dazu auf, diese Wahrheit auszusprechen.

Von Craig Biddle

Heute gibt es eine Religion, die ihre Anhänger regelmäßig motiviert, Menschen überall auf der Welt zu ermorden, zu köpfen, zu vergewaltigen und zu versklaven. Diese Religion ist der Islam. Nicht das Christentum. Nicht das Judentum. Nicht der Buddhismus. Der Islam. Nur der Islam. Sie wissen das. Ich weiß es. Jeder, der darauf achtgibt, weiß es.

Der Koran befiehlt Muslimen explizit und wiederholt, sich am Dschihad oder am „Heiligen Krieg“ zu beteiligen, ob sie das wollen oder nicht. „Der Dschihad [der Heilige Krieg für Allahs Sache] ist euch befohlen, auch wenn er euch missfällt; aber es ist wohl möglich, dass euch etwas missfällt, was gut für euch ist; und es ist wohl möglich, dass euch etwas gefällt, was für euch übel ist. Allah weiß, ihr aber wisset nicht.“ (z.B. 2:2169:38). Der Koran befiehlt Muslimen explizit und wiederholt, „tötet die Ungläubigen, wo ihr sie trefft“ (z.B. 2:1919:5), „schlagt ihnen die Köpfe ab“ (z.B. 8:1247:4), macht Sexsklaven aus ihren Ehefrauen und Töchtern (z.B. 4:2433:50), und führt diesen Dschihad fort, „bis jeder Widerstand aufhört und sich jeder Allah unterwirft“ (z.B. 8:399:29). Sie wissen das. Ich weiß es. Jeder, der darauf achtgibt, weiß es.

Laut dem Islam ist der „Prophet“ Mohammed das ideale Vorbild für alle Jungen und Männer; er ist das Musterbeispiel dafür, wie man lebt und den Heiligen Krieg führt. Mohammed hat regelmäßig Ungläubige getötet und enthauptet (z.B. beim Massaker an den Banu Quraiza), Sklaven aus denen gemacht, die er besiegte, aber nicht tötete (er hatte viele Sklaven), er „heiratete“ (d.h. vergewaltigte wiederholt) Sklavenmädchen (z.B. Safiyah und Rayhana), vergewaltigte Kinder, die erst neun Jahre alt waren (z.B. Aischa) und gründete eine Religion, die sämtliches Verhalten dieser Art als moralisch hervorragend bewertet, weil der „Prophet“ diese Dinge tat. Sie wissen das. Ich weiß es. Jeder, der darauf achtgibt, weiß es.

„Warum werden Menschen verleumdet, die auf die Tatsache hinweisen, dass der Islam als solches barbarisch ist?“

Natürlich verhalten sich nicht alle Muslime so, wie es oben beschrieben ist. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Heilige Buch des Islams ein solches Verhalten befiehlt oder es gutheißt. Das bedeutet lediglich, dass einige Muslime den Islam nicht ernstnehmen. Und dafür können wir dankbar sein.

Leider nehmen viele Muslime den Islam ernst, wie jeder sehen kann, der einen Blick auf die Nachrichten wirft. Dschihadisten ermorden, köpfen, versklaven und vergewaltigen „Ungläubige“ überall auf der Welt – vom Mittleren Osten über Afrika und die Vereinigten Staaten bis nach Kanada – wo immer und wann immer sie können. Und diese Dschihadisten werden von islamischen Theokratien wie dem Iran und Saudi-Arabien unterstützt, die eine solche Barbarei ermutigen und sie finanzieren.

Jeder, der darauf achtgibt, weiß zumindest so viel. Gewiss, manche wissen es in größerem Detail als andere. Jeder mit einem funktionierenden Verstand, der nicht seit dem 11. September 2001 geschlafen hat, verfügt jedoch über ein grundlegendes Verständnis der genannten Tatsachen.

Viele Menschen – von Führern der (halb-)freien Welt bis zu linken Intellektuellen, Journalisten und Prominenten – tun allerdings so, als wüssten sie es nicht. Der ehemalige US-Präsident George W. Bush sagte zum Beispiel, der „Islam ist Frieden“ und ein „edler Glaube“. US-Präsident Barack Obama sagte, der „Islam hat eine stolze Tradition der Toleranz“; der „Islam ist kein Teil des Problems“, sondern „ein wichtiger Aspekt bei der Förderung des Friedens“. Der britische Premierminister David Cameron sagte, der „Islam ist eine Religion des Friedens“; Dschihadisten wie die Mitglieder des Islamischen Staates „sind keine Muslime“, sondern „Monster“.

Linke wie Glenn GreenwaldNathan LeanNicholas Kristof und Ben Affleck gehen noch weiter. Sie tun nicht nur so, als wäre der Islam nicht als solches barbarisch; sie verleumden außerdem jene, die darauf hinweisen, dass er als solches barbarisch ist. Falls Sie den Islam oder seine ernsthaften Anhänger barbarisch nennen – ja, selbst, wenn Sie nur so weit gehen zu sagen, dass der „Islam die Hauptader der schlechten Ideen“ ist, wie es der amerikanische Religionskritiker Sam Harris jüngst tat – dann wird Sie die linke Verleumdungsbrigade als „islamophob“ bezeichnen (als ob die Furcht vor Muslimen, die aktiv versuchen, Sie zu töten, irrational wäre); als „rassistisch“ (als ob der Islam eine Rasse wäre und keine Religion); als „intolerant“ (als ob Sie sich mit Leuten abfinden müssten, die Sie und Ihre Lieben köpfen, versklaven oder vergewaltigen wollen); und alle möglichen anderen Absurditäten. Linke werden auch darauf hinweisen, dass der Koran, der Talmud und die Bibel Befehle enthalten, Ungläubige, Homosexuelle und andere „Sünder“ zu töten und dass diese Bücher ebenso Sklaverei und dergleichen gutheißen – als ob solche Fakten irgendetwas an der Tatsache ändern würden, dass heute nur der Islam große Zahlen seiner Anhänger und sogar ganze Nationen motiviert, Menschen im Namen „Gottes“ zu ermorden und zu versklaven.

„Nur der Islam hat in unserer Zeit ganze Nationen motiviert, Menschen im Namen ‚Gottes‘ zu ermorden.“

Warum tun viele Leute so, als wüssten sie nicht, was sie über den Islam und seine einzigartige Rolle auf der Welt heute wissen? Warum verleumden so viele Menschen jene, die die Wahrheit über diese schreckliche Religion und ihre frommen Anhänger aussprechen? Warum ignorieren so viele Leute die Tatsache, dass andere Religionen zwar auch barbarische Befehle enthalten, aber keine große Teile ihrer Anhängerschaft zu Grausamkeiten motiviert, wie der Islam es heute tut?

Wir können über die Motivationen der Menschen diesbezüglich nur spekulieren. Vielleicht haben manche das Gefühl, dass ihr Vorwand, nicht zu wissen, was sie über den Islam wissen, den Islam irgendwie zu etwas anderem machen könnte als zu dem, was er ist. Vielleicht haben manche das religiöse Dogma „Urteile nicht, damit du nicht verurteilt wirst“ oder das relativistische Mantra „Wer bist du, zu richten?“ akzeptiert und fürchten sich nun davor, selbst zu urteilen oder zu denken. Vielleicht fürchten einige, den Islam für seine irrationalen, auf blindem Glauben beruhenden Dogmen zu kritisieren, weil es bedeuten würde, die prinzipielle Unrechtmäßigkeit der Religion an sich zu entblößen und sie zögern, dies zu tun. Vielleicht verachten manche die Freiheit, Amerika und westliche Werte und sehen die Ausbreitung des Islams als eine Möglichkeit an, diese „Probleme“ zu lösen. Wie gesagt, wir können nur spekulieren.

Wie die Motive der Menschen auch aussehen mögen, so bleiben doch die folgenden Tatsachen bestehen: 1.) Es ist unehrlich, so zu tun, als würde man etwas nicht wissen, was man weiß. 2.) Wenn wir wissen, dass jemand unehrlich ist, dann haben wir eine eigennützige moralische Verantwortung, diese Tatsache anzuerkennen und ihn entsprechend als unehrlich zu verurteilen. 3.) Wenn jemand auf eine Weise unehrlich ist, die absichtlich eine Religion verharmlost, die ihren Anhängern befiehlt, uns oder unsere Lieben zu ermorden, versklaven oder zu vergewaltigen – oder wenn eine Person Menschen dafür verleumdet, die unverblümte Wahrheit über diese Religion auszusprechen –, dann haben wir eine eigennützige moralische Verantwortung, diese Person als böse zu verurteilen.

„Wir haben die moralische Verantwortung, Menschen, die den Islam verharmlosen, als böse zu verurteilen.“

Wir haben eine moralische Verantwortung, nicht nur den Nationalsozialismus und seine ernsthaften Anhänger als böse zu verurteilen, sondern auch jene, die sie verharmlosen. Gleichermaßen haben wir eine moralische Verantwortung, nicht nur den Islam und seine ernsthaften Anhänger als böse zu verurteilen, sondern auch jene, die sie verharmlosen. Sicherlich gibt es Abstufungen des Bösen bei solchen Schönrednern – aber das sind Abstufungen des Bösen. Menschen, die absichtlich das Böse schönreden, sind aufgrund dieser Tatsache und bis zu diesem Ausmaß selbst böse.

Wir, die wir leben möchten und das Leben lieben, haben eine eigennützige moralische Verantwortung, nicht nur die Wahrheit über den Islam und seine ernsthaften Anhänger auszusprechen, sondern auch über jene, die sie verharmlosen wollen.

Der Islam ist böse, weil er (neben anderen Gründen) Mord, Sklaverei, Vergewaltigung und dergleichen befiehlt oder gutheißt; Muslime, die den Islam ernstnehmen und somit solche Barbarei in die Tat umsetzen, sind böse, weil sie das tun; und jene, die diese Bösartigkeiten schönreden, sind böse aufgrund ihres Anteils an der Förderung dieses abscheulichen Albtraums.

Wir, die wir das wissen, sollten es auch sagen. Bei dieser Sache still zu bleiben, verharmlost im Grunde die Schönredner.

————-

Mit freundlicher Genehmigung von Craig Biddle und The Objective Standard. Dieser Artikel wurde zuerst mit dem Titel „The Evil of Whitewashing Islam“ in The Objective Standard veröffentlicht.

Craig Biddle ist Chefredakteur des philosophischen Magazins The Objective Standard und Autor von Loving Life: The Morality of Self-Interest and the Facts that Support it. Das Buch ist eine höchst konkretisierte, systematische Einführung in Ayn Rands Ethik. Sein kommendes Buch Thinking in Principles: The Science of Selfishness, behandelt die Frage, wie man im Dienste seines Lebens, seiner Freiheit und seines Glücks möglichst effektiv seinen Verstand gebraucht. Biddle lehrt außerdem ethische und epistemologische Themen aus objektivistischer Perspektive in Seminaren. Seine Website: www.CraigBiddle.com.