„Feuerbringer“

Prometheus bringt den Menschen das Feuer (Heinrich Fueger 1817)

Prometheus bringt den Menschen das Feuer (Heinrich Fueger 1817)

Vernunft – Freiheit – Marktwirtschaft

Der Titel dieses Blogs, das „Feuerbringer-Magazin“, geht auf den griechischen Mythos vom Titanensohn „Prometheus“ zurück. Dieser soll den Göttern das Feuer entwendet und es den Menschen gebracht haben. Dies bedeutete für die Menschen – ähnlich dem biblischen Mythos vom Sündenfall – die Vertreibung aus dem Paradies, beziehungsweise für die Griechen das Ende des „Goldenen Zeitalters“. Friedrich Schiller beurteilte die Vertreibung aus dem Paradies als etwas Gutes, als ersten Schritt zur menschlichen Selbstbestimmung.

Der Feuerdiebstahl von Prometheus war der mythologische Anfang der Zivilisation. Die Menschen mussten von nun an für sich selbst leben, unabhängig von den Göttern.

Prometheus ist also der „Feuerbringer“ und somit der Zivilisationsgründer. Er gehört zur Aufklärung des 18. Jahrhunderts wie die Lichtmetaphorik (engl. „Enlightenment“ = „Zeitalter der Erleuchtung“), Prometheus ist sozusagen das „Maskottchen“ der Aufklärung. Es geht bei der Aufklärung um den Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit, hin zu einem selbstbestimmten Leben auf Erden.

Man könnte „Feuerbringer“ auch als jenen verstehen, der ein wenig „Feuer“ in die Debatten unserer Zeit bringt.

Dafür stehe ich

Ich publiziere unter anderem über den Objektivismus von Ayn Rand in Deutschland. Der Objektivismus ist eine aufklärerische, humanistische Philosophie, die Vernunft, Individualismus und Marktwirtschaft in den Vordergrund stellt.

Ich bin ein unabhängiger Intellektueller. Ich habe nichts mit Parteipolitik zu tun, noch gibt es eine mir nahestehende Partei in Deutschland, noch gibt es eine der objektivistischen Philosophie nahestehende politische Ideologie in Deutschland. Der Objektivismus sieht seine historischen Vorläufer in der griechischen Antike, in der Renaissance und im Amerika der Aufklärung. Ich bin kein Mitglied in irgendeiner politischen oder weltanschaulichen Organisation (lediglich formell bin ich noch im Förderverein der Giordano Bruno Stiftung, für die ich einmal gearbeitet habe).

Dies entspricht auch der Vorstellung von Ayn Rand:

„Ich sehe die Verbreitung des Objektivismus in der heutigen Kultur als eine intellektuelle Bewegung an – d.h. als ein Trend unter unabhängigen Individuen, welche dieselben Ideen teilen – aber nicht als organisierte Bewegung.“ (“A Statement of Policy,” The Objectivist, Juni 1968, 7)