Rezension zu „Dem Tod zur Hand gehen“ von Edgar Dahl?

Edgar Dahl Dem Tod zur Hand gehen Buchcover

Edgar Dahl: Dem Tod zur Hand gehen

Es wäre super, wenn die bisherigen Leser eine Amazon-Rezension zu Edgar Dahls „Dem Tod zur Hand gehen“ verfassen würden. Ich werde selbst noch begleitend einige Aspekte des Themas in Artikeln beleuchten und Edgar Dahl hat dies ebenso vor. Es gibt also noch eine Menge Zusatzinfos und Denkanstöße für die Leser gratis von uns. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr eine Rezension schreiben könntet – denn die sind nun einmal besonders wichtig, um potenzielle Leser zu gewinnen. Es geht uns vor allem darum, dem liberalen Standpunkt in der Sterbehilfe-Debatte Gehör zu verschaffen. Ihr könnt mit einer Besprechung dabei helfen:

http://www.amazon.de/gp/product/B00QPJJMWW/

Ansonsten hat mir das Webinar gestern wieder viel Spaß gemacht. Ich habe diesmal vergessen, die Teilnehmer zu beten, auch eine kleine Bewertung abzugeben – das würde mich ebenso freuen:

https://www.edudip.com/w/114128

Danke übrigens für die Hinweise und generell die Beiträge der Teilnehmer. Die Anmerkung mit der Definition von „Schwan“ war korrekt und ich habe die Folie entsprechend verbessert. Man sollte die Farbe des Tieres, da sie nicht essenziell ist, lieber gar nicht in der Definition erwähnen. Ich habe die Duden-Redaktion also noch einmal korrigiert. Das ist nur eine kleine Änderung, aber wer die neue Folie haben möchte, kann mich fragen oder am Mittwoch um 19:00 bei Edudip vorbeischauen, wo sie alten und neuen Teilnehmern zur Verfügung stehen wird.

Einige Teilnehmer haben sich gewünscht, dass ich das Thema der analytisch-synthetischen Dichotomie im dritten Teil der Vortragsreihe unterbringe. Die Zustimmung zu diesem Vorschlag fand ich überraschend und erfreulich. Meine Reaktion erinnert mich an die von meinem einstigen Cultural-Studies-Professor, als ich meinte, dass ich gerne einen Essay schreiben würde, anstatt einen anspruchslosen Ankreuz-Test auszufüllen. „Was meinst du damit, du willst einen Essay schreiben?“, fragte er entgeistert. „Studenten wollen keine Essays schreiben!“, sagte er, in Rebellion gegen die Fakten. Ähnlich hatte ich mir gedacht: „Was meint ihr, ihr möchtet etwas über die analytisch-synthetische Dichotomie erfahren? Die Leute wollen nichts über die analytisch-synthetische Dichotomie erfahren!“ Nun, falsch gedacht. Anstatt gegen die Realität anzurennen, werde ich sehen, wo sich das Thema gut unterbringen lässt. In der Tat finde ich es enorm spannend.

Und es ward doch gut

Selbstporträt (Bild: Andreas Müller)

Selbstporträt (Bild: Andreas Müller)

Wie das leider so ist mit Philosophen und mit Künstlern – und wehe dem, der beides ist, wie ich – man wird ständig hin- und hergerissen von leidenschaftlicher Selbstüberzeugung und rasendem Selbstzweifel. Um es überhaupt durchzuhalten, ein Buch zu schreiben, muss man sich während des Schreibens für das Großartigste halten, was je unter Gottes gelber Sonne gediehen ist. Die Korrekturen und die Bescheidenheit kommen später. Man schwankt grundsätzlich zwischen Extremen. Weiterlesen