Das Irrationale – entblößt!

Je irrationaler eine Gesellschaft wird, desto totalitärer wird sie. Auch im eigenen Leben steht das Irrationale oftmals dem Lebensglück im Weg. In meinem Online-Seminar „Zurück zur Vernunft! Teil 2: Dass Irrationale“ heute um 19:30 Uhr  muss die Unvernunft einer rationalen Analyse standhalten:

Zur Anmeldung: https://www.edudip.com/w/114128

Mehr darüber: http://www.feuerbringer-magazin.de/2015/01/05/das-irrationale-unter-der-lupe/

Neue Teilnehmer sind auch herzlich willkommen.

Falls jemand keine Zeit hat: Voraussichtlich findet die letzte Veranstaltung am nächsten Mittwoch, 19.00 Uhr statt.

Es gibt keine Aufzeichnung und es gibt kein YouTube-Video zu meinen Webinaren.

Das Irrationale unter der Lupe

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Mein nächstes Philosophie-Webinar findet statt am:

Freitag, 9.Januar um 19:30 Uhr.

Link zur Anmeldung: https://www.edudip.com/w/114128

Titel: Zurück zur Vernunft! Teil 2: Das Irrationale

Im Online-Seminar geht es um:

1. Das Misstrauen gegenüber unseren Sinnen

Philosophen wie René Descartes und Immanuel Kant bezweifelten, dass wir mit unseren Sinnen die Realität wahrnehmen. Im Webinar erfährt man, warum sie sich irren. Und, warum es wichtig ist: Unser Leben hängt davon ab, dass wir uns darum bemühen, die Realität zu erkennen.

2. Ausblenden

Den Kopf in den Sand stecken, das Nicht-Wahrhaben-wollen: Viele Menschen möchten nichts über Aspekte der Realität erfahren, die ihnen unangenehm sind. Auch, wenn sie für ihr Leben eine Bedeutung haben. Warum wir unsere Furcht vor den Fakten mehr fürchten sollten als alle noch so unangenehmen Fakten – das erfährt man im Webinar.

3. Willkür

Wie viele Menschen bestimmte Dinge, die es gibt, nicht sehen möchten, so möchten sie Dinge sehen, die es nicht gibt. Wir sollten willkürliche Behauptungen aus unserem Denken verbannen. Es ist bereits genug Arbeit, über die Realität nachzudenken – da muss man man beliebigen Behauptungen keine Zeit widmen.

4. Vorrang der Gefühle

Gefühle sind wichtig, vor allem in menschlichen Beziehungen. Sie sagen uns, was gut für uns ist, und was nicht. Gefühle können uns aber täuschen. Darum sollte man wissen, woher Gefühle kommen, wie sie entstehen und wozu sie dienen. Im Webinar erfährt man, was nötig ist, um emotionale Harmonie zu erreichen – die Harmonie zwischen Vernunft und Gefühl.

5. Erpressung der Realität

Wenn man etwas möchte und die Realität spielt nicht mit – so bleibt als letztes Mittel der Versuch, die Realität zu erpressen. Das zeigt sich etwa darin, wenn man nicht zum Arzt geht, obwohl man weiß, dass man krank ist und sich nur selbst damit schadet. Es gibt sogar eine moderne Philosophie, welche die Erpressung der Realität als Tugend einfordert. Im Webinar erhält man das Gegengift.

6. Rationale Sicherheit

Können wir uns jemals sicher sein? Im Gegensatz zum Mainstream der modernen Philosophie behauptet die Denkerin Ayn Rand: Ja. Wir müssen zunächst akzeptieren, dass der Mensch fehlerhaft ist und dass es keine göttliche Allwissenheit gibt. Wir können jedoch als Menschen kontextuell sicheres Wissen erwerben. Was es damit auf sich hat, darüber klärt das Webinar auf.

Anmerkung: Werfen Sie ruhig mal einen Blick auf die Bewertungen von der letzten Veranstaltung und von meinen anderen Seminaren. Wenn Sie das Thema interessiert – es lohnt sich!

Zur Anmeldung: https://www.edudip.com/w/114128

Ergänzung:

Da einige Kommentatoren versucht haben, das Seminar anhand dieser Ankündigung zu verreißen, nunmehr ein paar grundsätzliche Denkanstöße:

a) Ein Seminar ist nicht mit seiner Ankündigung zu verwechseln. In der Ankündigung stehen zentrale Inhalte aufgelistet, aber man erfährt keine näheren Erläuterungen und Argumente. In Ankündigungen steht lediglich, worum es im Seminar gehen wird.

b) Objektivisten behaupten keineswegs, dass die „Wahrnehmung immer 100% korrekt ist“, sondern es geht um eine Replik auf Idealisten und Skeptiker, die behaupten, dass es gar nicht die externe objektive Realität ist, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen oder dass wir nicht wissen könnten, wie das Verhältnis von Sinnen und Bewusstsein aussieht. In der Philosophie gibt es einen großen Streit um die grundsätzliche Verlässlichkeit der Sinne. Es ist mir klar, und es ist jedem anderen klar, dass wir manchmal träumen, halluzinieren oder Ankündigungen mit Seminaren verwechseln. Das bedeutet aber nicht, dass wir mit unseren Sinnen etwas anderes wahrnehmen würden als die objektive Realität, die etwas anderes ist als von dieser Realität unabhängige Bewusstseinsinhalte.

c) Wenn man etwas nicht weiß, dann fragt man. Wenn einem nicht bekannt ist, worum es bei der philosophischen Frage nach der Verlässlichkeit der Sinne nun schon seit Jahrtausenden geht, dann versucht man zunächst, es herauszufinden. Man wirft hingegen niemandem vor, verrückte Thesen zu vertreten, weil man vermutet – und man sollte so etwas nicht ohne hinreichenden Grund vermuten – dass wohl verrückte Thesen vertreten werden. Das gebietet, mit Verlaub, der Anstand. So wie Sie nicht zum Bäcker gehen und ihm ohne guten Grund vorwerfen, seine Brötchen wären vergiftet, so gehen Sie bitte nicht zum Philosophen und werfen ihm vor, er würde die Existenz von Sinnestäuschungen, Träumen, Halluzinationen einfach leugnen.

Zurück zur Vernunft! Teil 2: Das Irrationale

Objektivistische Epistemologie 2 Teaser

Es hat leider etwas länger gedauert, als ich dachte. Dafür bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Mein nächstes Webinar bietet Einsichten in das Irrationale:

Teaser

Moderne Philosophen erzählen den Menschen, dass sie ihren Sinnen misstrauen sollen. Angeblich können sie die Wahrheit nicht wissen. Unangenehme Fakten werden von vielen Leuten gerne ausgeblendet. Der Glaube an willkürliche Behauptungen wie Gottes Existenz lebt in der Moderne weiter. Man vertraut häufig eher auf seine Gefühle, als auf seinen Verstand. Manche Menschen versuchen gar, die Realität zu erpressen – und rennen trotzig gegen sie an, wenn sie nicht mitspielt. Die Flucht vor der Realität heißt: Das Irrationale.

In diesem Webinar erläutert der Aufklärer Andreas Müller, was es mit dem Irrationalen auf sich hat. Was steckt dahinter, wie schaden wir uns damit – und wie kann man es vermeiden? Die objektivistische Philosophie von Ayn Rand bietet Antworten auf diese Fragen. Sie bringt den gesunden Menschenverstand in unsere Zeit zurück.

In der dreiteiligen Webinar-Reihe „Zurück zur Vernunft!“ erklärt der objektivistische Denker Andreas Müller, wie wir an Erkenntnisse gelangen. In diesem zweiten Teil geht es um das Irrationale. Der erste Teil (siehe Bewertungen) ergründete, woher unser Wissen kommt. Der dritte Teil wird die Frage behandeln, woher Wissenschaftler ihre Erkenntnisse beziehen.

Termine:

Mittwoch: 17.12.2014, 19:00 Uhr

Freitag: 19.12.2014, 19.30 Uhr

(bei abweichendem Wunschtermin bitte melden: feuerbringer(at)hotmail.de)

Für den zweiten Termin kann man sich nach dem ersten anmelden. Für den Mittwoch ist die Anmeldung schon jetzt möglich:

Zur Anmeldunghttps://www.edudip.com/webinar/Zurück-zur-Vernunft-Teil-2%3A-Das-Irrationale/114128

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Wer drei Mal „Vernunft“ sagt…

…der ist vom Unsinn geschieden. Es haben sich genügend Teilnehmer für ein drittes Online-Seminar über die Quelle des Wissens gefunden! Mein Einsatz für Aufklärung und Humanismus hat doch einige Menschen erreicht.

Termin: Freitag, 28.11.2014 19:30 Uhr (nicht 19:00 Uhr!)

Zur Anmeldunghttps://www.edudip.com/w/111204 (dort stehen auch Bewertungen bisheriger Teilnehmer)

Es spielen mit: Äpfel, Krähen und Marienkäfer. Meine Stars unter den anschaulichen Beispielen für dieses Philosophie-Webinar.

Die nächsten zwei Veranstaltungen bauen auf diesem auf.

Vielleicht konnte ich sogar zeigen, dass „Erkenntnistheorie“ (oder „Epistemologie“) aufschlussreicher und interessanter sein kann, als der Begriff es vielleicht vermuten lassen würde. Schließlich geht es darum, woher unser Wissen kommt, ob wir einen guten Grund haben, an unserem Verstand zu zweifeln – oder ob die Vernunft in unserer Zeit unterschätzt wird.

Ich freue mich auf euch!

Webinar „Die Quelle des Wissens“ am Sonntag, 19:00 Uhr!

Objektivistische Epistemologie Teaser (Andreas Müller)

Der erste Termin für mein nächstes Webinar steht fest:

Termin: Sonntag, 23.11.2014, 19:00 Uhr.

Der zweite Termin ist der kommende Mittwoch, 19:00 Uhr.

Titel: „Zurück zur Vernunft! Teil 1: Die Quelle des Wissens“

Dauer: 60 Minuten

(vielleicht können wir auf Wunsch danach weiter diskutieren wie beim Ästhetik-Webinar)

Inhalt: Woher kommt unser Wissen? Teilt uns Gott Erkenntnisse durch Offenbarung mit? Erfasst uns die Wahrheit nach langer Meditation? Sollen wir lieber auf Autoritäten oder Experten vertrauen? Die objektivistische Philosophie von Ayn Rand sagt: Nichts davon! Wir beziehen unser Wissen aus der Realität – mit Hilfe unseres eigenen Verstandes! In der dreiteiligen Webinar-Reihe „Zurück zur Vernunft!“ erklärt der objektivistische Denker Andreas Müller, wie wir an Erkenntnisse gelangen.

Das erste Webinar der Reihe heißt: „Die Quelle des Wissens“. Es behandelt die Frage, wie unsere Begriffe entstehen. Mit anschaulichen Beispielen erklärt der Aufklärer, warum Begriffe keine beliebigen Konventionen sind, warum Wissen kein Wunder ist und die Vernunft keine Nebensache – sondern das großartigste, einzigartige Vermögen des Menschen!

Die drei Teile bauen inhaltlich aufeinander auf.

Materialien: Präsentation zum Download (im Veranstaltungszeitraum – außerdem gibt es die Präsentation über Ästhetik vom letzten Mal zum Download)

Preis: 14 Euro

Zur Anmeldunghttps://www.edudip.com/w/111204

Ich freue mich auf euch!

Tipp: Die Teilnehmer sollten sich am besten schon etwas früher anmelden, die Anmeldung dauert ein paar Minuten.

Webinar is coming

Und Winter is auch coming.

Objektivistische Epistemologie Teaser Neu

Ja, ich habe mein nächstes Webinar über die objektivistische Epistemologie umbenannt: „Zurück zur Vernunft“. Nun versteht man sogar den Titel! Genauer ist es nicht ein Webinar – sondern drei! „Teil 1: Die Quelle des Wissens“ ist das erste Webinar der Reihe. Die Präsentation ist fertig und jetzt befinde ich mich in der Testphase.

Ich hatte ursprünglich vor, einen zusätzlichen Text für die Teilnehmer zu verfassen, aber ich habe mich stattdessen für eine andere Herangehensweise entschieden, die ökonomischer ist: Ich habe das Webinar in drei Teile unterteilt, um alle wichtigen Infos im Vortrag selbst unterbringen zu können. Dann wird auch garantiert alles verstanden, weil ich da bin, um Fragen zu beantworten. Das ist schließlich der Vorteil von Webinaren. Die Teilnehmer können die Folien im Anschluss direkt runterladen – und darauf steht das Wichtigste. Wenn ihr gerne ein zusätzliches Quiz hättet, um die Inhalte zu lernen, gebt mir bitte Bescheid. Ansonsten kann man sich auch zurücklehnen und die Vernunft auf sich einstrahlen lassen.

Es geht um die Fragen: Wie gelangt man an Wissen? Können wir auf unseren Verstand vertrauen? Und diese Fragen beantworte ich aus der Sicht der objektivistischen Philosophie. Spoiler: Ja, wir können auf unseren Verstand vertrauen. Und es gibt klare Methoden, wie wir an sicheres Wissen gelangen können.

Im ersten Teil erhält man die Grundlagen der Erkenntnis, die „Quelle des Wissens“. Da geht es vor allem um Begriffsbildung – was ist es eigentlich, was unsere Wörter beschreiben? Woher kommen Begriffe und wie gelangen wir an allgemeine Aussagen? Hat unsere Sprache irgendwas mit der Realität zu tun? Dazu gehören wieder meine anschaulichen Beispiele – diesmal aus dem Tier- und Pflanzenreich. Endlich kein Tisch mehr wie in allen anderen (englischen) Büchern, Texten, Vorträgen zum Thema! Und: Die Philosophen unter euch dürfen sich auf eine Lösung des sogenannten „Universalienproblems“ freuen. Hat ja nur 2500 Jahre gedauert.

Im zweiten Teil geht es um das Verhältnis von Vernunft und Gefühl. Außerdem beantworte ich die Argumente der Skeptiker. In diesem Webinar wird euch außerdem ein schwarzer Schwan auflauern – und euch schrecklich verunsichern! Bis wir ihn in unser rationales Weltbild einsortiert haben und er keine Gefahr mehr darstellt.

Im dritten Teil geht es um die ersten Ansätze einer objektivistischen Wissenschaftstheorie. Es gibt darüber meines Wissens keine anderen deutschsprachigen Informationen als jene, die ihr in diesem Webinar erfahren werden. Im dritten Teil zeige ich dann auch auf, wie Galileo und Newton an ihre Erkenntnisse gelangt waren. Und was es ist, das wissenschaftliche Theorien beschreiben. Nur eine vorübergehende Wahrheit, die ständig von der „Falsifizierung“ bedroht ist? Oder sieht die Lage doch etwas weniger düster aus?

Ziel der Webinare: Die Teilnehmer sollen verstehen, woher unser Wissen kommt. Und sie werden erfahren, wie man rational denkt – und warum sie auf ihren eigenen Verstand vertrauen können!

Hier kann man meine Akademie abonnieren (also über neue Webinare auf dem Laufenden gehalten werden): https://www.edudip.com/academy/feuerbringer

Was ist Kunst? Webinar Dienstag 19:00 Uhr

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Der Termin für mein erstes Webinar ist da.

Thema: Was ist Kunst?

Termin: Dienstag, 28.10.2014, 19:00 Uhr

(am besten fünf Minuten vorher auf edudip.com anmelden, geht z.B. via Facebook + E-Mail-Bestätigung)

Dauer: 45 Minuten

Teilnehmer: Maximal 10

Preis: Gratis

Ich mache das Webinar als größeren Test, um mich mit dem Webinar-Format vertraut zu machen. Es handelt sich trotzdem schon um ein „richtiges“ Webinar und ich bin zuversichtlich, dass alles glatt läuft. In ersten Technik-Tests hat alles funktioniert. Ich freue mich auf euch!

Webinare sind Online-Seminare. Man folgt dem Vortrag eines Dozenten. Man sieht eine Präsentation sowie den Dozenten via Webcam. Man kann sich als Teilnehmer auch selbst beteiligen und zum Beispiel Fragen stellen.

Aufbau: 1. Vortrag und 2. Diskussion

Im Test bin ich mit der Zeit hingekommen. Im Zweifelsfall habe ich mir Stellen zum Kürzen überlegt. Für die Diskussion sollten etwa 10 Minuten bleiben.

Tipp: Objektivismus versus Sir Karl Popper

Ich habe eine ausführliche und sorgfältige Kritik an der Philosophie von Sir Karl Popper gelesen, die ich weiterempfehlen möchte:

http://www.libertarian.co.uk/lapubs/philn/philn037.pdf

(Der Nachfolge-Essay: http://www.libertarian.co.uk/lapubs/philn/philn065.htm)

Der Essay enthält leider anfangs ein schwaches Argument, nämlich dass Popper häufig „Ich glaube, dass…“ schreibt, obwohl er nicht „an den Glauben glaubt“, wie er bemerkt. Nun, hier sind unterschiedliche Konnotationen gemeint – der Begriff bedeutet einmal eine Meinungsäußerung und ein anderes Mal blinden Glauben. Man sollte sich von dieser einen Schwäche jedoch nicht ablenken lassen. Die Kritik ist insgesamt sehr aufschlussreich. Der Autor Nicholas Dykes zeigt auf, dass Popper trotz seiner anderslautenden Beteuerungen selbst zum Idealismus, Determinismus und Subjektivismus neigt und außerdem seinen eigenen Fallibilismus nie auf sich selbst anwendet (seine eigene Methode nie der kritischen Prüfung unterzieht). Weiterlesen „Tipp: Objektivismus versus Sir Karl Popper“

Wikipedia über das Ayn Rand Institute

Da die Wikipedia-Admins so gut wie nichts mit ihrer Tätigkeit verdienen, müssen sie das aus altruistischer Motivation tun. Allzu gut werden sie also nicht auf eine Philosophie zu sprechen sein, die den Altruismus ablehnt und den rationalen Egoismus verteidigt. Das dürfte ein Teil der Erklärung sein für den bizarren deutschen Wikipedia-Eintrag über das Ayn Rand Institute. Ein anderer Grund für den krassen Mangel an Objektivität bei diesem Eintrag dürfte schlicht die deutsche Kultur sein, die amerikanischen „Konservativen“ feindlich gegenübersteht und die keinerlei Verständnis davon entwickelt hat, was „Libertarismus“ eigentlich sein mag (und warum er nicht konservativ ist). Was der Bauer nicht kennt, das mag er nicht. Weiterlesen „Wikipedia über das Ayn Rand Institute“

Objektivismus und Krieg

Es gibt verschiedene, teils gegensätzliche Haltungen unter Objektivisten zum Thema „Krieg“. Der Grund dafür sind divergierende Aussagen von Ayn Rand. Es gibt die philosophierende Ayn Rand und es gibt die persönlich betroffene, ungeduldige Ayn Rand. Die persönlich betroffene Ayn Rand, die sich an ihre Zeit als Kind in Russland erinnerte und daran, was die Kommunisten mit ihrer Familie und ihren Bekannten angestellt hatten (vertrieben, enteignet oder erschossen), ließ sich zu verstörenden und blutdürstigen Aussagen hinreißen. Die philosophierende Ayn Rand hat Vernünftiges zum Thema beizutragen. Besser durchdacht ist jedoch die Position eines anderen Denkers.

(Hinweis: Dieser Beitrag befasst sich mit verstörenden ethischen Randthemen. Er ist nur Menschen mit starken Nerven zu empfehlen, die über schreckliche Dinge wie Krieg und Terrorismus rational nachdenken möchten.) Weiterlesen „Objektivismus und Krieg“

Alleine gegen den Rest der Welt

„In allen Zeitaltern gab es Menschen, welche die ersten Schritte auf neuen Wegen gingen – mit nichts bewaffnet als mit ihrer eigenen Vision. Ihre Ziele waren unterschiedlich, aber sie alle teilten dies: Dass ihre Schritte die ersten waren, der Weg war neu, die Vision nicht von anderen geborgen und die Antwort, die sie erhielten – Hass. Die großen Schöpfer – die Denker, die Künstler, die Wissenschaftler, die Erfinder – standen alleine gegen die Menschen ihrer Zeit. Jeder große neue Gedanke wurde bekämpft. Jede große neue Erfindung wurde niedergemacht.“ (Ayn Rand, The Fountainhead)

Aus dem Briefwechsel zwischen Galileo und Kepler geht hervor, dass sich die beiden Mit-Schöpfer des kopernikanischen Weltbilds (neben Kopernikus selbst) in ziemlich genau der Rolle und Situation sahen, wie Ayn Rand sie beschrieb. Weiterlesen „Alleine gegen den Rest der Welt“

Vortrag: Warum Moral objektiv ist

Kann man vom Sein auf das Sollen schließen? Gibt es eine objektive Moral für alle Menschen? Die moderne Philosophie sagt: Nein. Die objektivistische Philosophie von Ayn Rand sagt: Eben doch! In diesem Vortrag erläutert der deutsche Objektivist Andreas Müller, warum Gott und Gesellschaft als moralische Maßstäbe ebenso versagen wie die persönliche Willkür. Er erklärt, wie man die Moral in den objektiven Tatsachen der Realität verankern kann.

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Link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=vl1LzODgR-M

Folien: http://www.feuerbringer-magazin.de/wp-content/uploads/2014/04/Warum-Moral-objektiv-ist-Mueller-Andreas-Folien.pdf

Skript: http://www.feuerbringer-magazin.de/philosophie/ethik/warum-moral-objektiv-ist

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Antworten auf Einwände:

1. Tiere leben auch, aber sie benötigen keine Ethik. Nur Lebewesen mit Willensfreiheit benötigen eine Ethik. Der Grund lautet, dass Tiere instinktiv ihre Werte anstreben, während der Mensch sich dazu entscheiden und außerdem herausfinden muss, wie er das am besten anstellt.

2. Ethik kann sich nicht nur auf unser Verhalten gegenüber anderen Menschen beziehen. Auch Robinson Crusoe benötigt als einsamer Mensch auf einer Insel eine Handlungsorientierung, um überleben zu können. In der Tat hat der literarische Charakter im höchst empfehlenswerten Roman von Daniel Defoe auch eine Ethik – eine protestantische Variante des rationalen Egoismus (in der Fachliteratur steht meistens, es wäre der Utilitarismus; aber das größte Glück welcher Zahl soll Robinson als zunächst einziger Inselbewohner bitte anstreben?).

3. Bei der Ethik geht es darum, eine Handlungsorientierung für Menschen zu finden. Man kann eine Ethik nicht auf Ausnahmesituationen beruhen lassen, wenn es nötig sein kann, tatsächlich menschliches Leben gegen menschliches Leben abzuwägen. Ethik beruht auf Metaphysik. Wir leben nicht in der Hölle.

Umfrage zum Thema:

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Philosophie ist keine Spezialwissenschaft

Der Zoologe und Schriftsteller Richard Dawkins wirft Philosophen auf Twitter vor, nicht mittels Lehnstuhl-Denken auf den Prozess der natürlichen Selektion gekommen zu sein. „Die historische Unfähigkeit von Philosophen, Darwin vorwegzunehmen, ist eine ernsthafte Anklage gegen die Philosophie.“

Nein, das ist sie nicht. Die ewige Herablassung von vielen Naturwissenschaftlern gegenüber Philosophen beweist einzig die Ahnungslosigkeit der betroffenen Naturwissenschaftler. Sie wissen offensichtlich nicht, was Philosophie ist. Weiterlesen „Philosophie ist keine Spezialwissenschaft“

Humanismus damals und heute

„Humanismus“ ist ein schillernder Begriff, der so freundlich klingt, dass sich fast jeder damit identifizieren möchte. Der historische Urquell des Humanismus ist die Epoche der Renaissance. Und wie sich nicht zuletzt bei der Lektüre von „Die Würde des Menschen“ von Giovanni Pico della Mirandola offenbart, hatten die Renaissance-Humanisten ein Menschenbild, das dem Menschbild vieler heutiger Humanisten diametral entgegengesetzt ist.

(Update: Generelle Entwicklungen des heutigen Humanismus herausgearbeitet) Weiterlesen „Humanismus damals und heute“