Küss sie doch!

Erinnert ihr euch noch an die Ankündigung von gestern? Hier ist also das nächste Lied aus Disneys Arielle, das ich an den Zeitgeist angepasst habe. Wenn Männer als potenzielle Vergewaltiger gelten, müssen Liebeslieder anders klingen.

Sieh‘ sie dir an!
ist sie nicht bezaubernd schön?
wie ein Bild das schweigt,
doch zeigt dir ihr Gesicht nicht alles?

***
Du weisst nicht wie,
siehst du sie vis-à-vis?
heißt das nicht: Küss sie doch!
Klar willst du sie!

***

Ihre Einwilligung brauchst du schon
sonst wird ihr Anwalt dich bedrohen
Der will doch auch seinen Lohn
Mann: Küss sie doch!

***

Schriftlich und dreimal kopiert
Dann läuft das wie geschmiert
Außer sie verklagt dich noch
Küss sie doch!

***

Starr sie nicht zu lange an
Sexuelle Belästigung ist dann
wenn du eine Frau küssen magst
ohne dass du es zwei Wochen vorher sagst

***

Ein schöner Prinz magst du wohl sein
sie buchten dich bald trotzdem ein.
Die Romantik ist dahin
Feministen sahen darin keinen Sinn
Sha la la la la laaaa
Küss sie doch!

Feministen und der „befreite Nippel“

Ein neuer Film porträtiert den heldenhaften Einsatz einer „politischen Bewegung“ für – nein, nicht für das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben für Frauen in Saudi Arabien, sondern für das Recht von Frauen im Westen, öffentlich ihre Nippel zu zeigen. Böse Konservative versuchen die Frauen daran zu hindern. Der Film heißt „Free the Nipple“. Und ich denke mir das nicht aus. Hier ist der Trailer:

Die Szenen des Films, in denen die Nippel zu sehen sind, wurden im Trailer zensiert. Es kann schließlich nicht angehen, dass die Nippel von Frauen öffentlich zu sehen sind. Weiterlesen

Feministen gegen Frauenrechte (und Israel)

Irische Studenten gegen Israel (Bild von hier: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=713162638734284)

Irische Studenten gegen Israel (Bild von hier: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=713162638734284)

Diesmal engagierten sich zwei feministische Organisationen gegen Frauenrechte im Kontext des Nahostkonflikts. Die Studenten der National University of Ireland in Galway (Irland) haben am 6. März mehrheitlich dafür gestimmt, dass ihre Studierendenvertretung den Boykott von Israel unterstützt. Darunter zwei feministische Organisationen. Israel – das einzige Land im Mittlen Osten, wo es überhaupt Frauenrechte gibt. Stattdessen unterstützen sie die Palästinenser, die Frauen nur als Mütter von Selbstmordattentätern und als Selbstmordattentäterinnen tolerieren.

2000 Studenten der irischen Universität haben für den Boykott der Juden gestimmt, 1000 dagegen. Zu den Boykott-Unterstützern gehören die Palestine Solidarity Society der Nationalen Universität Irlands in Galway, die feministische Choice Society NUIG, die feministische Feminist Society NUIG, die Öko-Studentengruppe namens „Eco Soc“, die örtliche Jugendbande der Terroristenpartei Sinn Fein und natürlich der örtliche Frontkämpferbund von Amnesty International – die antiwestliche, antisemitische „Menschenrechtsorganisation“. Schande über euch alle! Weiterlesen

Ist Alice Schwarzer ein Opfer?

„Frauen und Männer sind Opfer ihrer Rollen – aber Frauen sind noch die Opfer der Opfer“, sagte die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer einst. Doch nun ist Schwarzer selbst ein Opfer – das Opfer einer Rufmordkampagne der „Medien“ – findet sie jedenfalls. Doch nicht nur sie, auch andere Menschen sehen Schwarzer als Opfer. Zum Beispiel erhielt sie Unterstützung bei ihrem Besuch einer Berliner Grundschule, wo sie das Bewusstsein für die Gleichwertigkeit von Menschen, die sado-masochistische Sexualpraktiken bevorzugen, stärken wollte.

Schwarzer hatte im Juli 2012 den Sado-Maso-Roman Shades of Grey verteidigt und tritt seitdem für die gleichberechtigte Würde von Sado-Masochisten ein. So auch in der Berliner Grundschule. Der junge Mohammed Dahab erhob sich nach drei Stunden Unterricht, zeigte mit dem Finger auf Schwarzer und sagte: „Ey, mir is scheiße langweilig! Fick dich, du Opfer!“

Doch ist Schwarzer wirklich ein Opfer? Weiterlesen

Luigi kommt deine Steuern holen

Das Gesetz der großen Zahl: Je mehr Sweater ich designe, desto mehr gehe ich den Lesern auf die Nerven. Trotzdem brauchen auch Liberale Kleidung, wenigstens einige von uns. Manche Leute sind immer schwer empört, dass ich mich ausgerechnet als „radikaler Kapitalist“ erdreiste, auf meinem eigenen Blog Schleichwerbung für meinen eigenen Online-Shop zu machen – obwohl das überhaupt nicht meinem öffentlichen Auftrag entspricht! Kapitalisten sollten von allen Menschen nicht irgendwas verkaufen wollen!

Vielleicht verwechseln die Empörten diesen privaten Blog mit einem öffentlich-rechtlichen journalistischen Magazin und meinen Auftrag als Privat-Blogger (?) mit dem Auftrag eines dem Gemeinwesen verpflichteten, Schleichwerbe-befreiten, aus öffentlich-rechtlichen Gebühren finanzierten Journalisten (ich wäre im Übrigen erstaunt, wenn ihr selbst einen davon findet). Hier ist der Unterschied: Journalisten werden für ihre Arbeit entschädigt. Ich als Blogger überhaupt nicht. Klar? Gut. Das müsste man doch selbst als Religionslehrer kapieren.

Trotz der Schuld, die ich erneut auf mich lade, habe ich noch ein paar Nachzügler im Angebot, mit denen der ein oder andere womöglich seine Umwelt erfreuen mag – oder die ihn einfach nur so sehr amüsieren wie mich. Neu dabei ist zum Beispiel die Gender-Studies-Kollektion. Der politische Hintergrund: http://www.feuerbringer-magazin.de/philosophie/politik

ShopWissenschaftGender ShopMännerhass ShopGummizelle ShopGenderMarxismusShopKinderkrippen ShopFeministischeHochzeit ShopNihilismus ShopEiner ShopTeaParty

„The Sun“-Kontroverse: Halbnackte Frauen gegen Bilder von halbnackten Frauen

Wie selig sind die Menschen, die nicht an der „Rationalität“ leiden – eine seltene Nervenkrankheit, die bei mir diagnostiziert wurde. Der kleinste logische Widerspruch löst schreckliche Kopfschmerzen aus. Nachdem jüngst eine Umfrage zeigte, dass die Deutschen Preisfestsetzungen – einst ein Merkmal der Kriegswirtschaft – bei Mieten gut und bei Grundnahrungsmitteln nicht so gut finden, hatte ich mir vorgenommen, zwei Tage lang nur noch zu schlafen.

Das ist mir nicht gelungen. So wandte ich meinen Blick in erbaulicher Absicht auf die einstige Insel der Vernunft, Geburtsort von John Locke und anderer Aufklärungsphilosophen, Springquell der Meinungsfreiheit und der Marktwirtschaft: England. Die Nachwuchs-Elite hat dort gerade in bislang 28 Universitäten von Cambridge bis Cardiff den Verkauf der „Sun“-Zeitung unterbunden. „No More Page Three“ heißt die zugehörige Kampagne. Die Studenten fordern den Chefredakteur der „Sun“ auf, Fotos von leichtbekleideten Damen von Seite 3 der Zeitung zu entfernen.

Nun, die Puritaner stammten ebenfalls aus England. Aber diese hier behaupten, sie wären moderne, aufgeklärte Feministen. Weiterlesen

Die patriarchale Wende

Zunächst hoffe ich, dass dieser Beitrag nicht zu psychedelisch ausfallen wird, denn aktuell habe ich mir eine Virusinfektion eingefangen und kann mich nur ein paar Minuten am Stück konzentrieren. Möglicherweise schreibe ich abwechselnd geniale Einsichten und totalen Schwachsinn auf. In meinem hypnotischen Zustand habe ich mir jedenfalls zwei neue Videos reingezogen, die ich hier verlinken und einige Gedanken dazu notieren möchte. Aber zunächst eine allgemeine Beobachtung.

Kurz gesagt sind wir auf dem Weg zurück zu einem patriarchalen, vor-aufgeklärten Frauenbild und Feministen sind schuld. Weiterlesen

Lektionen für respektvolle Männer

Reed Richards: „Wir haben deine albernen weiblichen Ausbrüche genossen, aber jetzt ist keine Zeit für solche Spielchen.“

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht. Aber überall, wo ich einer Frau ansichtig werde, prüfe ich zunächst kritisch, ob sie mich vergewaltigen möchte. Denn wenn sie das macht, habe ich praktisch keine Chance vor Gericht, dass sie dafür verurteilt wird. Die Gerichte sind nämlich von Agenten des feministischen Matriarchats besetzt. Es wäre daher wahrscheinlicher, dass ich verurteilt werde als sie. Ich hätte sie mit meinem guten Aussehen quasi zur Tat genötigt, wird man sagen.

Das soll nun nicht bedeuten, dass alle Frauen alle Männer die ganze Zeit über vergewaltigen möchten. Gewiss nicht. Ich denke, es ist eher die Hälfte. Weiterlesen

Gender Studies: Wir machen keine Wissenschaft

Wie man mit einem Versuch, seine Ideologie zu verteidigen, so gut wie jeden Vorwurf der Gegner geradezu penibel bestätigen kann, das erfährt man in der Publikation Gender, Wissenschaftlichkeit und Ideologie von der Heinrich Böll Stiftung. Die Gender Studies sind angetreten, die eigene „Forschung“ vor den Gegnern zu verteidigen und diese dabei alle in einen Topf zu werfen, von verrückten Neonazis und christlichen Fundamentalisten bis zu Evolutionsbiologen und SPIEGEL-Redakteuren. Die Einleitung ist eine gelungene praktische Einführung in das Basteln einer paranoiden Verschwörungstheorie.

Am philosophisch interessantesten fand ich den Beitrag über Epistemologie. Dort erfährt man folgendes über die Methodik der Gender Studies: Weiterlesen

Es gibt keine moderaten Muslime

Das Gesicht des Mohammed

Die säkular-humanistische Frauenrechtlerin Taslima Nasrin, die aus dem muslimischen Kulturkreis stammt, geht mit Anhängern des Islam scharf ins Gericht: „Wenn eine islamische Gesellschaft nicht in der Lage ist, das Anwachsen des Fundamentalismus innerhalb ihrer selbst zu kontrollieren, dann ist die Idee von ‚moderaten‘ oder ‚progressiven‘ Menschen in der muslimischen Gesellschaft vielleicht nur ein Vorwand“, sagt sie in einem aktuellen Artikel im Free Inquiry.

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