Belgische Waffeln

Belgische Waffeln und arabischer Kaffee (Bild: condesign, pixabay, Lizenz: CC0)

Belgische Waffeln und arabischer Kaffee (Bild: condesign, pixabay, Lizenz: CC0)

Bei Anschlägen in Belgien sind nach aktuellem Stand 34 Menschen getötet worden. Es gab mehrere Explosionen im Brüsseler Flughafen und in der U-Bahn-Station Maelbeek. Zeugen wollen am Flughafen Schüsse gehört haben. „Eine Person habe etwas auf Arabisch gerufen, berichteten mehrere Menschen vor Ort der Nachrichtenagentur Belga“, so die FAZ.

Am wichtigsten ist es nun, die genauen Worte des Brüsseler Terroristen herauszufinden. Was hat er auf Arabisch gerufen? Eine wichtige Botschaft aus der traditionsreichen arabischen Welt, die den Westen bereichern könnte, wird sonst für immer verloren sein. Weiterlesen

Misslungene Kritik an Islamophobie

Es gibt viele Muslime, die gegen Vorurteile argumentieren. Sie wenden sich gegen „Islamophobie“ und wollen nicht als Terroristen verstanden werden. Einige dieser Versuche sind ziemlich in die Hose gegangen. Etwa, wenn dieselben Leute, die sich über Islamophobie beschweren, kurze Zeit später Terroranschläge begehen. Hier erfährt man einige morbid-komische Beispiele: Weiterlesen

Kopenhagen trifft uns alle

„Während einer Veranstaltung in Kopenhagen über Meinungsfreiheit und Islam sind in einem Kulturzentrum Schüsse gefallen. Mindestens eine Person wurde getötet, drei Polizisten sollen verletzt worden sein.“ (Süddeutsche Zeitung)

„In Kopenhagen fand nach den Schüssen auf ein Kulturzentrum eine weitere Schießerei statt. Vor der Synagoge soll ein Täter einer Person in den Kopf geschossen haben. Zwei weitere Personen sollen verletzt worden sein.“ (Spiegel Online)

Wie schon beim Charlie-Hebdo-Massaker in Frankreich folgte in Kopenhagen auf einen Anschlag auf Vertreter der Meinungsfreiheit ein Anschlag auf unsere jüdischen Mitbürger. Die Botschaft lautet, dass wir unsere Freiheit aufgeben sollen. Radikale Muslime wollen Juden vertreiben – und sie letztendlich ausrotten, wie es islamische Terrorgruppen offen bekunden. Weiterlesen

Gibt die Presse auf?

„Geschmäcker, Standards und Situationen ändern sich, und am besten ist es für Redakteure und Gesellschaften insgesamt, am Ende danach zu urteilen, was geeignet – oder sicher – zu drucken ist.“

(New York Times, http://www.nytimes.com/…/charlie-hebdo-and-free-expression.…Übersetzung nach Die Welt: http://www.welt.de/…/Die-New-York-Times-erfreut-die-Feinde-…).

Druckt, was „sicher“ zu drucken ist. Na ja, die New York Times hat damals auch Stalin unterstützt und sie leugnete, dass der Hungerkrieg in der Ukraine jemals stattgefunden habe. Sie hat sich schon immer für eine Beschwichtigungspolitik gegenüber dem Islamismus ausgesprochen, vgl: http://markhumphrys.com/left.tyranny.html.

Insofern ist es kein Wunder, dass die New York Times jetzt wieder Islamisten das Leben erleichtert und die Pressefreiheit nebenbei aufgibt.

Das eigentliche Problem, das ich damit habe ist, dass ich nur so oft „Verräter“ schreiben kann, bis sich das Wort abnutzt. Und es wird sich in den kommenden Monaten ziemlich schnell ziemlich sehr abnutzen.

Ach ja, wo wir gerade bei Heuchlern sind, die die Freiheit nutzen, die sie bekämpfen:

Mohammed (rechts) in seiner letzten Predigt zu seinen ersten Konvertiten auf dem Berg Ararat in der Nähe von Mekka. Islamische Darstellung von 1489, entworfen von von Abū Rayḥān al-Bīrūnī)

Mohammed (rechts) in seiner letzten Predigt zu seinen ersten Konvertiten auf dem Berg Ararat in der Nähe von Mekka. Islamische Darstellung des Propheten von Abū Rayḥān al-Bīrūnī)

Mark Humphrys: Ist der Islam eine friedliche Religion?

„Meine Damen und Herren. Danke für die Einladung. Ich bin ein Atheist. Folglich werden viele Leute in der islamischen Gemeinschaft sagen, dass meine Argumente sowieso wertlos sind. Aber ich kann Ihnen versichern: Wenigstens bin ich nicht schwul.“

Der irische Blogger Mark Humphrys (unsere Kooperationsprojekte) in einer Ansprache vor Linken und Islamisten. Er weist auf eine hohe Zahl an islamisch motivierten Anschlägen hin sowie auf eine Reihe an Umfragen, die eine große Unterstützung für den Dschihad in der islamischen Welt aufzeigen. 300 Millionen Muslime stimmen ihm zufolge mit dem Dschihad überein. Darunter Mohammed. Außerdem meinte er, dass Religionen grundsätzlich nicht auf Vernunft und Belegen beruhen und wenn man das will, landet man bei der Wissenschaft und dem Atheismus.

Nach dem Vortrag hat die Mehrheit der Zuhörer trotzdem abgestimmt, dass der Islam eine Religion des Friedens ist.

Immerhin haben sie ihn nicht gesteinigt.

Reisefreiheit

"Das ist fast wie Zuhause" (Cox & Forkum)

„Hey! Das ist fast wie Zuhause!“ (Cox & Forkum)

Radikale Muslime dürfen aus Deutschland ausreisen, um sich in fernen Ländern der Terrorgruppe Islamischer Staat anzuschließen. Dann können sie in Syrien und im Irak Christen und westlichen Journalisten den Kopf abschlagen. Das war aber noch nicht der Beginn meiner neuen Satire.

Vorwarnung: Die Satire ist sehr überdreht und brutal. Also nichts für Leute mit schwachen Nerven.

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Antisemitismus im Islam

In meinem neuen Podcast geht es um den Antisemitismus im Islam. Und ich kritisiere den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, für seinen Kommentar zum Thema.

Quellen:

„Wir wollen ohne Hass Leben“. Interview mit Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime

Bundeszentrale für politische Bildung: Antisemitismus im Islamismus

Pew Research Global Attitutes Project: „In the predominantly Muslim nations surveyed, views of Jews are largely unfavorable.“

ADL Global 100: „Among Muslims, nearly half (49 percent) were found to hold anti-Semitic views.“ (Zusammenfassung)

Eine klare, undefinierbare Trennlinie

Nicolaus Fest hat mit einem Kommentar in der BILD am Sonntag einen kleinen Skandal ausgelöst:

http://www.bild.de/news/standards/religionen/islam-als-integrationshindernis-36990528.bild.html

Er bezeichnet darin unter anderem den Islam als „Integrationshindernis“. Ist eine Religion, die einen totalitären Staat fordert, in dem Anhänger anderer Religionen und Atheisten als diskriminierte Untergebene behandelt werden, ein Integrationshindernis (was aus den theologischen Säulen des Islams – Koran, Hadith, Leben des Propheten – sowie den Auslegungen führender Schulen hervorgeht)? Darüber werden wir nur ewig rätseln können! Natürlich glaubt nicht jeder selbstbezeichnete „Muslim“ an den Islam, oder hat den Koran gelesen, oder weiß überhaupt irgendetwas über seine Religion – aber das ändert doch nichts an den Inhalten der Religion! Wenn ein Christ keinen Schimmer hat, was in der Bibel steht, wer Jesus war, was die christlichen Feiertage bedeuten, dann ist er eben ignorant, aber das Christentum ist immer noch definierbar und man kann es immer noch von anderen Religionen abgrenzen.

Allerdings verstehen manche Leute etwas anderes unter „Islam“. Das populäre Islambild im Westen hängt mit der Rolle der Religion in unseren freiheitlichen Gesellschaften zusammen. Bei uns ist Religion Privatsache. Kirche und Staat sind mehr oder minder getrennt. Nur teilt der Islam diese Auffassung der Rolle der Religion nicht. Es handelt sich um eine Übertragung unserer Regeln und Traditionen auf eine andere Weltanschauung, die solche Regeln und Traditionen gar nicht kennt. In der islamischen Welt, in jedem islamischen Land (inzwischen auch in der Türkei) sind Staat und Religion eben nicht getrennt, ist Religion eben keine Privatsache.

BILD-Chef Kai Diekmann stellt folgende Trennlinie auf:

Für BILD und Axel Springer gab und gibt es bei all diesen Debatten eine klare, unverrückbare Trennlinie zwischen der Weltreligion des Islam und der menschenverachtenden Ideologie des Islamismus.

Bei BILD und Axel Springer ist deshalb kein Raum für pauschalisierende, herabwürdigende Äußerungen gegenüber dem Islam

Wie lautet denn die Trennlinie und wie wird sie begründet? Wann ist eine Äußerung pauschalisierend und herabwürdigend? Wenn sie wahr ist? Was beinhaltet die Religion des Islams? Welche Texte sind in welcher Auslegung grundlegend für den Islam und was sind hingegen die ideologischen Grundlagen des Islamismus?

Was darf ein BILD-Redakteur über den „Islam“ schreiben und was darf er über den „Islamismus“ schreiben? Brauchen Redakteure klare Richtlinien? Wenn nicht, dann kann man sie beliebig rauswerfen. Immerhin praktisch.

Ich wette meinen Donut darauf, dass wir es niemals erfahren werden. Weil diese Unterscheidung in keiner Weise durchdacht ist. Niemand kann den Unterschied definieren, erklären oder begründen. Die Welt wäre so viel einfacher, wenn jeder Publizist akademische Standards einhalten müsste. Wenn er schreibt, man müsse zwischen „Islam“ und „Islamismus“ unterscheiden, kann das aber weder definieren noch begründen, dann fliegt er einfach durch die Prüfung. Viel Glück beim nächsten Artikel. Das passiert aber nicht. Stattdessen hat ein Publizist dann recht, wenn die Mehrheit oder irgendeine mächtige Minderheit ihm willkürlich zustimmt, egal, was für einen Unsinn er redet.

Wer es anders sieht, möge den Unterschied zwischen „Islam“ und „Islamismus“ bitte aufzeigen und erläutern – oder er möge für immer schweigen.

Immer diese extremen Extremisten

Wer erinnert sich noch an den Terrorangriff auf ein Einkaufszentrum in Nairobi, Kenia? Das war erst Ende September 2013, ist also nicht lange her. Islamisten überfielen ein Einkaufszentrum. Sie teilten die Kunden in Muslime und Nicht-Muslime auf. Je nachdem, wer eine Frage über den Propheten beantworten konnte. Die Muslime durften gehen. Mit den Nicht-Muslimen stellten die Terroristen folgendes an (siehe Quellensammlung – Vorsicht, nichts für zarte Gemüter!): Weiterlesen