Vortrag: Warum Moral objektiv ist

Kann man vom Sein auf das Sollen schließen? Gibt es eine objektive Moral für alle Menschen? Die moderne Philosophie sagt: Nein. Die objektivistische Philosophie von Ayn Rand sagt: Eben doch! In diesem Vortrag erläutert der deutsche Objektivist Andreas Müller, warum Gott und Gesellschaft als moralische Maßstäbe ebenso versagen wie die persönliche Willkür. Er erklärt, wie man die Moral in den objektiven Tatsachen der Realität verankern kann.

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Link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=vl1LzODgR-M

Folien: http://www.feuerbringer-magazin.de/wp-content/uploads/2014/04/Warum-Moral-objektiv-ist-Mueller-Andreas-Folien.pdf

Skript: http://www.feuerbringer-magazin.de/philosophie/ethik/warum-moral-objektiv-ist

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Antworten auf Einwände:

1. Tiere leben auch, aber sie benötigen keine Ethik. Nur Lebewesen mit Willensfreiheit benötigen eine Ethik. Der Grund lautet, dass Tiere instinktiv ihre Werte anstreben, während der Mensch sich dazu entscheiden und außerdem herausfinden muss, wie er das am besten anstellt.

2. Ethik kann sich nicht nur auf unser Verhalten gegenüber anderen Menschen beziehen. Auch Robinson Crusoe benötigt als einsamer Mensch auf einer Insel eine Handlungsorientierung, um überleben zu können. In der Tat hat der literarische Charakter im höchst empfehlenswerten Roman von Daniel Defoe auch eine Ethik – eine protestantische Variante des rationalen Egoismus (in der Fachliteratur steht meistens, es wäre der Utilitarismus; aber das größte Glück welcher Zahl soll Robinson als zunächst einziger Inselbewohner bitte anstreben?).

3. Bei der Ethik geht es darum, eine Handlungsorientierung für Menschen zu finden. Man kann eine Ethik nicht auf Ausnahmesituationen beruhen lassen, wenn es nötig sein kann, tatsächlich menschliches Leben gegen menschliches Leben abzuwägen. Ethik beruht auf Metaphysik. Wir leben nicht in der Hölle.

Umfrage zum Thema:

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