Die Paradoxa des Krieges

In meinem neuen Podcast werfe ich einen kritischen Blick auf die seltsame Kursankündigung von The Paradoxes of War der amerikanischen Princeton-Universität. Wo ich schon dabei bin, nörgle ich an den „Studies“-Fächern und an der Soziologie überhaupt herum. Und ich komme auf den Krieg zu sprechen, wozu er dient und wozu er nicht dient. Schließlich geht es um den alltäglichen Krieg an der Kasse vom Aldi.

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Objektivismus und Krieg

Es gibt verschiedene, teils gegensätzliche Haltungen unter Objektivisten zum Thema „Krieg“. Der Grund dafür sind divergierende Aussagen von Ayn Rand. Es gibt die philosophierende Ayn Rand und es gibt die persönlich betroffene, ungeduldige Ayn Rand. Die persönlich betroffene Ayn Rand, die sich an ihre Zeit als Kind in Russland erinnerte und daran, was die Kommunisten mit ihrer Familie und ihren Bekannten angestellt hatten (vertrieben, enteignet oder erschossen), ließ sich zu verstörenden und blutdürstigen Aussagen hinreißen. Die philosophierende Ayn Rand hat Vernünftiges zum Thema beizutragen. Besser durchdacht ist jedoch die Position eines anderen Denkers.

(Hinweis: Dieser Beitrag befasst sich mit verstörenden ethischen Randthemen. Er ist nur Menschen mit starken Nerven zu empfehlen, die über schreckliche Dinge wie Krieg und Terrorismus rational nachdenken möchten.) Weiterlesen