Erziehungsexperte in der Kritik

„Erziehungsexpertin wagt es, Eltern zu sagen, wie sie ihr eigenen gottverdammten Kinder erziehen sollen.“ Vom amerikanischen Satire-Magazin „The Onion“.

Hart aber unfair.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=hKmDGWv9gRk

Interview mit Achman Mazeltov (Satire)


In meinem neuen Podcast spreche ich mit Achman Mazeltov, Präsident des Zentralrats der Muslime in Deutschland. Es geht um Pegida, den Islam und schöne Lieder.

Korrektur: Die Suren im Koran sind nach ihrer Länge angeordnet, nicht die Verse. Kleiner Versprecher.

Quellen:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-12/zenralrat-der-juden-islam-pegida

http://www.n-tv.de/politik/Bald-muslimischer-Feiertag-in-Niedersachsen-article14222361.html 

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/als-zeichen-gegen-pegida-muslimische-lieder-im-gottesdienst-13336584.html

Heidegger konkret

„Die Suppe als Speise ist das Gerührte für das möglicherweise mittäglich geforderte Aufkochen eines bestimmten Gebräus.“

„Die Erfahrung des auf-der-Welle-Gleitens von Surfern setzt gleichursprünglich Schwimmendes „auf das“ Wasser und leider manchmal auch darunter.“

„Cura Torium: Dieses Nebulöse hat den Ursprung seiner Nebelschwaden im Wasserdampf. Cura quamdi dum: Das Nebulöse wird von diesem Ursprung nicht entlassen, sondern immer wieder neu verdampft…“

„Das Essen lernen wir, indem wir auf das achten, was es zu essen gibt.“

„Das freudige Spielen kann zum „Verspielen“ werden als die vertane Chance dessen, was es zu Erspielen gab.“

„Das Fahren ist die Frömmigkeit des Rasens.“

„Das Tor ist das „Ins-Gras-Setzen“ der Torpfosten.“

„Wir kommen nie zur Rente. Die Rente kommt zu uns.“

Gar nicht mal so schlecht eigentlich. Meine Konkretisierungen sind einprägsamer als die Original-Zitate. Und man kann sie im Halbschlaf aufschreiben, wie wohl auch die Originale verfasst wurden.

Reisefreiheit

"Das ist fast wie Zuhause" (Cox & Forkum)

„Hey! Das ist fast wie Zuhause!“ (Cox & Forkum)

Radikale Muslime dürfen aus Deutschland ausreisen, um sich in fernen Ländern der Terrorgruppe Islamischer Staat anzuschließen. Dann können sie in Syrien und im Irak Christen und westlichen Journalisten den Kopf abschlagen. Das war aber noch nicht der Beginn meiner neuen Satire.

Vorwarnung: Die Satire ist sehr überdreht und brutal. Also nichts für Leute mit schwachen Nerven.

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Sollte man Drachen schützen?

Drache (Bild: Andreas Müller)

Drache bedankt sich bei Tierschützern (Bild: Andreas Müller)

So ganz ist die Botschaft noch nicht angekommen, dass es eine blöde Idee ist, Wölfe hier nicht mehr jagen zu dürfen und ihren Erhalt zu garantieren. Also stellen wir uns eine Diskussion im fantastischen Mittelalter vor, als es noch Drachen gab – so viel zu dem Vorwurf, ich würde an Märchen glauben!

Die Diskussion weist eine gewisse Ähnlichkeit mit meinen Streitereien mit gewissen Mitbürgern auf, die dem Latein der Wolfsfreunde auf den Leim gegangen sind. Ich diskutiere in meiner Rolle als Magister „M“ alias Scholastiker (endlich kann ich mal was mit meinem akademischen Titel anfangen!) mit der Tochter „T“ des Vorstehers der Zauberer-Gilde: Weiterlesen

Respekt, Wolf!

Wolf streckt Zunge raus (Bild: Andreas Müller)

Wolf bedankt sich bei Tierschützern (Bild: Andreas Müller)

Die gesetzliche Förderung von frei wandelnden Wölfen in Deutschland fordert das Menschenbild meiner Philosophie heraus. Ich dachte immer, der Mensch sei das „rationale Tier“ und der Wolf handelt nur aufgrund seiner Instinkte. Nun ist es aber einem Tier, das gar keine bewusst reflektierten Pläne aushecken kann und das davon lebt, die Nutztiere des rationalen Tiers zu fressen, gelungen, sich vom rationalen Tier schützen und fördern zu lassen. Ohne sein Verhalten irgendwie zu verändern und seinen Willen auch nur äußern zu müssen. Das ist gar nicht mal so übel!

Zugegeben, das Thema hat es mir jetzt angetan. Es ist die Realsatire einer Gesellschaft, die der ökologischen Ideologie auf den Leim gegangen ist.

Der Stein des Anstoßes

Wo ich gerade daran zweifle, ob ich weiterhin deutschsprachige Bücher schreiben soll, kommt eine neue Rezension über mein satirisches Werk Ist der Wald endlich tot? auf Amazon gerade recht. Normalerweise kommentiere ich keine Rezensionen – aber diese hier hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Zitat:

Es geht um alles Mögliche, nur nicht um den Wald. Absolut nicht lesenswert, wenn man sich objektiv informieren möchte. Keine Kaufempfehlung

Das wäre ja recht egal, wenn es nicht die Gesamtbewertung des Buches runterziehen würde. Der Titel des Buches ist als Replik auf Rousseaus Schlachtruf „Zurück zur Natur“ gedacht – ist also das Barbarische und Irrationale endlich tot und hat die Zivilisation endlich gesiegt? Na, offensichtlich nicht. Ich bin überzeugt, dass die Buchbeschreibung auf keine Art darauf hinweist, dass der Leser hier mit einem forstwirtschaftlichen Fachbuch konfrontiert ist. Mich bringt das in meiner aktuellen Verfassung sozusagen aus der Fassung und ich habe ein Gedicht als Replik auf die Rezension verfasst:

Sie glauben, ich schreib über Wald.
Ihre Meinung lässt mich kalt.
Hätt ich über Wald gedichtet,
Hätten Sie mir beigepflichtet.

Ich wäre Top-Förster unter Waldkennern.
Kein Spötter unter tausend Pennern,
Die an Linken und Islam nichts Gutes finden
Und in einem Meer aus blödem Quark ertrinken.

Meine Baumhütte wäre so groß wie die Kaaba,
Isoliert gegen blödes Gelaber.
Ich wäre der Scheich der Forstwirtschaft,
kein Knecht der deutschen Urteilskraft.



Sagst du was gegen politisch korrekt,
dann hast du eines nicht gecheckt:
Du bist nur ein Blogger mit einem Gedicht,
Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Erspare dir subtiles Scherzen
Die Deutschen werden das ganz ausmerzen.
Halt die Fresse oder schreib ein ernstes Buch
Von deinen Witzen haben wir genug.

Geh nach England, da gehörst du hin
Wo die britischen Wälder sind.
Die Germanen wollen trockene Zeilen,
Wo Wörter noch wörtlich sind, geh dich beeilen.

Das schreibe ich natürlich nur hier. Aber wer mir einen Gefallen tun möchte und das Buch gelesen hat, der könnte auf Amazon eine kleine Rezension hinterlassen, die nicht vollkommen am Thema vorbeigeht…

(Auf der ernsthafteren Seite: Mein nächstes Buch ist sowieso noch deutschsprachig und im Übrigen bald fertig. Aber wie das mit meinen darauf folgenden Büchern aussieht – wird sich zeigen.)